Das ist ja eine sportliche Ansicht, die ich gleich wieder vergesse. Beim mir sind 100 A Ladestrom an der Tagesordnung, der Widerstand müsste dann 350 W verbraten. So wird der Akku zur Heizung, was nun wirklich keinen Sinn macht. ![]()
Stimmt immer noch nicht...
Du bist immer noch auf dem Holzweg weil du immer noch denkst das die Zelle mit der geringeren Kapazität zuerst die Ladeschlussspannung erreicht und dadurch vom Balancer entladen werden muss
. Das tut sie aber nicht wenn vorher einmal ordentlich gebalanced wurde. Ich gebe dir ein Beispiel weil es Thema schonmal gab:
https: //akkudoktor.net/t/problematische-zelle-in-30kwh-lifepo4-akku/28909/4
Wo ist das Problem? Ich schrieb nur “beim ersten Laden”. Beim 2ten gilt das natürlich nicht, weil der schwächste Akku das Entladeende derminiert. In den anderen ist noch Restladung, so dass alle beim 2te und weiteren Laden gleichzeitig voll sein werden.
Dann passt es doch. Das ist der Nachteil von passiven Balancern, die aktiven können einen Teil der “Überkapazität” der anderen Zellen nutzen, indem sie die Ladung umschaufeln.
L.G.
Können ja. Empfehlenswert nein.
Woher weiss du, das die wieder-richtig-top umschaufelei rechtzeitig fertig wird, bevor der Akku voll ist? Und für die ladeschaufelei steht weniger zeit Zur Verfügung, als für die Kapazitätsstützung.
Und ich denke, ihr seid euch beide einig, wenn ihr den ersten ladevorgang “ab leer” und alle weiteren als “korrekt balanciert” versteht.
Sowas ist vor mehr als 5 Jahren von Anfängern ernsthaft gefordert und diskutiert worden, wohlgemerkt bei 12 V Akkus für Wohnmobile, wo sowieso Stromorgien anstanden.
Davon übrig geblieben sind die 5 A und 10 A Neey, die jeder für 100 Ah zu brauchen glaubt, wenn er sich auf YT informiert.
genau!
Derzeit habe ich keinen aktiven Balancer. Für meine Akkus aus alten Zeiten, die keine QR Codes und weder Klasse A noch B waren, könnte es u.U. ein paar Ah an Gewinn bringen. Den Mehrpreis für die Neey wird das aber kaum rechtfertigen können. Beim Kauf eines modernen BMS wäre ich aber schon geneigt, mir eins mit aktiven Balancern zu gönnen. Doch bei dem Preisverfall für Fertige Akkus ist DIY ohnehin nicht mehr sinnvoll, oder?
L.G.
Meinst Du durch umschaufeln? Kannst du einfacher und besser haben.
Sag mir mal, wieviel Kapazität dir durch deine schwächste zelle fehlt ( entlädst du immer so tief?).
Die Motivation Für einen Aktiven ist ganz anders. Denk dir einen 48 V Akku. Ein oder zwei Zellen haben etwas mehr Selbstentladung. Dann müssen 14 oder 15 (heile) Zellen vom Balancer runtergeprügelt werden… jedesmal.
@carolus
danke für das Angebot.
Bei mir laufen 5 Akkus mit 24V (8p) unterschiedlichster Bauart und Qualität parallel. Von jedem Akku gehen die Kabel zum Verteiler. Der Kleinste besteht aus 21p8s Rundzellen und hat Top Balancer. Der wildeste besteht aus 8p8s 25A prismatische Zellen. Der Verkäufer hat die Kapa notiert, ich habe sortiert und komme auf 204 Ah im Schnitt bei einer Abweichung von 5 Ah. Dann gibt aus Zeiten gesunkener Preise einen mit 1p8s 280 Ah, usw.
Alle sind mit Dali BMS geschützt. Das System kontrolliere ich alle paar Monate mal mit der App zum BMS. Anfangs gab es “Durchhänger”, die ich durch Nachladen auf der Ebene der schwächsten Zellen durgeführt habe (Modellbaulader). Nun passt es und in meiner Konfiguration reichen 800Ah (20 kWh) aus. Geladen wird ausschließlich mit PV und ca. 100 A in der Spitze. Beim Entladen treten Ströme von 140 A auf. Daher “atmet” mein Akku langsam und tief. Die PV kann ihn nicht an einem Tag aufladen und wenn er voll ist, reicht er auch mal für den Tag danach ganz ohne Sonne.
L.G.
Mit wilden Akkus habe ich kein Problem. Du hast ja sicher meinen “Frankenstein” gelesen.
Bei dir kann ich zum ausnutzen der Kapazität raten: schau dir die Packs an , ob am Entladeschluss nur wegen einer Stufe ende ist, weil die zu früh leer ist.
Mein Ratschlag ist immer: schalte Kapazität parallel, 18650er oder größeres, bis diese Stufe aus der Mangellage raus ist. Das schont die Zellen der Stufe, kostet fast nichts.
Hallo zusammen, vielen Dank für eure Hilfe! Habe das Problem gelöst. Eine Mutter an der Zelle 4 hatte sich wohl gelockert. Hab sie eben richtig festgezogen und alles ist wieder gut.
Hab vorher noch schön alles an Grafana geleitet, da sieht man es super, als ich es angezogen habe. Rot ist Zelle 4, Grau die min/max-Differenz.
Man hat sogar bei Strömen um die 20A fühlen können, dass es warm wurde. Also schön eure Batterien überwachen und warten
Hab gleich alle anderen Verbindungen mal geprüft.
Drum meine alte Empfehlung, Baumarkt DVM direkt! an den Zellen misst immer besser als über div.Mist.
Damit tust du jedem BMS unrecht. Uber schlecht angeschlossene Drähte kann auch ein gutes DMM nicht messen.
Mist war auch oder eigentlich hauptsächlich auf die Verdrahtung bezogen.
0.x mV kann jeder Biligstdorfer messen,da braucht man kein spezielles Gerät.
Wenn Du mal Audio gemacht hast weißt Du was Brummschleifen sind. Hier brummt nur nix aber es gibt auffallende mV zwischen den Packs da immer irgendwo noch nachgeladen oder Ladung entzogen wird.
Soweit ich gelesen habe war hier der Sternpunkt sauber gelegt und die Balancer bzw.BMS interessiert der Sternpunkt wenn alles richtig ist gar nicht da im Pack als Einheit.
Hier sieht man recht oft Verbindungsfehler, gefühlsmäßig an erster Stelle.Der Anwender sieht oft nur stark abweichende Balancer Fehler.
Darum meine Betonung, Zelle möglichst direkt, nicht an der Brücke messen.
Und meine, verdrahtung ordentlich machen .. und Muttern festschrauben….
