(LG) Klimaanlage mit Überschussstrom-Steuerung

Ich Frage mich ob man eine (oder mehrere) LG (oder auch eine andere) Klimaanlage(n) via Schnittstelle so steuern kann das nur der aktuell vorhandene Überschussstrom aus der PV Anage zum heizen oder kühlen verwendet wird, aber nicht mehr.

Wie könnte man so eine Steuerung realisieren?

Was ist hier das übliche Interface zur Klimaanlage - ich weiß nur das Klimaanlagen IR Fernbedienungen haben - was gibt es da sonst noch an (üblichen) Schnittstellen? Was kann man nachrüsten?

Hat jemand so etwas schon gemacht?

Fragen über Fragen... kann jemand mit Antworten aushelfen?

Danke

Wie groß ist denn die PV?

Welche Schnittstellen hat die LG denn? WLAN, KNX, etc.? Wenn du nur IR und Fernbedienung hast, dann wird vermutlich nur per IR funktionieren, es sein denn du willst basteln (mit Lötkolben und so).

Bei Daikin geht das über die lokale WLAN API. Dabei kann man mit einfachen HTTP Befehlen fast alle Einstellungen aus beliebigen Home-Automation Systemen steuern.

Siehe HIER (lokal) oder HIER (Cloud).

Ich habe das auch mal mit iobroker und Broadlink mini umgesetzt. Hat bei mir aber nur im Sommer beim Kühlen Sinn gemacht, da ich im Winter selbst bei meiner recht großen PV (18,9kw) keinen Überschuss habe. Deshalb auch die Frage nach der PV-Größe, ob es den Aufwand wert ist.

Bei 18,9 kWp sollte es aber gerade in der Übergangszeit (Frühjahr/Herbst) auch fürs Heizen einiges bringen.

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Ich Frage mich ob man eine (oder mehrere) LG (oder auch eine andere) Klimaanlage(n) via Schnittstelle so steuern kann das nur der aktuell vorhandene Überschussstrom aus der PV Anage zum heizen oder kühlen verwendet wird, aber nicht mehr.

Wie könnte man so eine Steuerung realisieren?

Was ist hier das übliche Interface zur Klimaanlage - ich weiß nur das Klimaanlagen IR Fernbedienungen haben - was gibt es da sonst noch an (üblichen) Schnittstellen? Was kann man nachrüsten?

Hat jemand so etwas schon gemacht?[/quote]

Hallo, bitte mal die Forensuche bemühen und Googlen. Ja, wurde schon gemacht und nein, lohnt sich nicht wirklich. Das ständige Stoppen/Starten und der Komfortverlust überwiegen am Ende doch deutlich. In der Übergangszeit ist das eigentlich einfach: programmier die Anlage so, dass sie erst morgens anfängt zu heizen und bei Sonnenuntergang aufhört. Damit hast du genügend Abdeckung und gleichzeitig trotzdem einen "smoothen" Betrieb der Anlage and auch am wenigsten Konfigurationsaufwand.

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Bei 18,9 kWp sollte es aber gerade in der Übergangszeit (Frühjahr/Herbst) auch fürs Heizen einiges bringen.

[/quote] Im Frühjahr/Herbst geht auch ein bisschen was. Ich hab aber leider generell eine sehr hohe Grundlast...

Wollte damit auch nur sagen, das es mit einer durchschnittlichen EFH-PV von vielleicht 5-9kwh sich eben nicht mehr unbedingt lohnt in diverse Logiken zu investieren (wenn sie nicht eh vorhanden sind!) um nachher vielleicht 200W mehr Eigenverbrauch zu haben.

Wobei der Grundgedanke natürlich gut ist.

Also ich habe eine billige China mit so einem blöden tuya-Wlan. Das habe ich nur über HomeAssistant verbinden können und HA nervt total. In Node-Red bekomme ich das Tuya-Walnmodul nicht rein.
Über HA steuere ich die Klima an damit die Solltemperatur an einem externen Thermometer passt, allerdings bin ich mit der Möglichkeit der anderen Klima deutlich glücklicher:
Die andere Klima ist eine Mitsubishi mit zusätzlichem Wlan-Modul das von Mitsubishi ist. Wlan-Verbindung ist über die MelCloud. Über die Cloud bekomme ich sämtliche Daten der Klima in Node-Red rein und ich kann auch über Node-Red die Klima ansteuern. Geschwindigkeit des Ventilators, Solltemperatur, Winkel der Ausgangsdüse, Ein-Aus, Kühlen-Heizen-Ventilator.....
Um die Verbrauchswerte der Klima abzurufen, habe ich einen Shelly angeklemmt, da sie selbst keine liefert.
Im Sommer werde ich dann auch mit Überschuss die Klima ansteuern lassen. Das sollte super funktionieren. Bis jetzt habe ich es nur so gemacht, dass wenn mein PC aus ist (Schaltung über Sonoff mit Tasmota) ist die Solltemperatur 15 Grad und wenn der PC an ist (bzw. der Sonoff an ist), dann ist die Solltemperatur bei 19 Grad.
Da der Raum schlecht isoliert ist, ist mitten im Raum die Temperatur eine ganz andere als die an der Klima gemessen. Deswegen steuere ich das so an, dass mit einem Thermometer die Temperatur gemessen wird und ist die Temperatur dort zu niedrig, wird die Solltemperatur der Klima hochgesetzt und genau so umgekehrt.
Nur mal so was ich damit anstelle.
PS: Ich kann also in Abhängigkeit sämtlicher Daten die ich bei Node-Red reinbekomme, die Klima automatisiert ansteuern. So auch z.B. die Shelly-Geräte, Wetterstation, Thermostate der Heizungen, Thermometer usw.... Ich denke mal mit einem Lesekopf am Zähler oder einem Energymeter bekommt man deren Werte auch dort rein. Dazu kann ich leider noch nichts sagen, da mein Elektriker das EnergyMeter noch einbauen muss, das macht er erst wenn der neue Zähler eingebaut wurde.

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Viele Dank für die Beiträge.Ich war leider die letzten Wochen offline - daher die späte Antwort...

PV: im Mai bekomme ich 25kWp aufs Dach, da sollte hoffentlich was übrig bleiben um während der Übergangszeit beim Heizen auszuhelfen sowie im Sommer zu kühlen...

Aktuell bin ich am überlegen was es denn für eine Klimaanlage werden soll - mir wurde vom Installateur LG vorgeschlagen, die Möglichkeit einer intelligenten Steuerung wurde dabei aber nicht berücksichtig...

Um zum Thema auch was beizutragen - ich bin auf Tasmota IR gestoßen: IR Communication - Tasmota

Wenn also die Steuerung via (W)LAN nicht hinhaut wäre das möglicherweise ein Plan B...

ist eigentlich ganz einfach wenn man eine akku hat

ich schalte meine klima auch nur automatisch ein wenn überschuss da ist

zb bei 100% soc ein und bei ca 90% soc aus

Von LG würde ich abraten. Da hab ich schon einige Threads drüber gelesen, dass die in Sachen heizen nicht sonderlich was taugen. Besser Daikin, MEL, MHI, Panasonic oder Toshiba. Das größte Schwarmwissen im deutschen Internet scheint es bei Daikin, MEL und Panasonic zu geben.

Hallo

Hast du dafür auch Quellen oder ist das nur eine YT Weisheit?

Meine LG laufen seit Jahrzehnten klaglos und sehr leise, im Gegensatz zu den neuen Panasonic meines Nachbarn.

Die Heizung funktioniert perfekt. Was ist daran schlecht?

mit freundlichen Grüßen

Thomas

Hatten wir vor ein paar Monaten hier im Forum, hab mal gesucht, finde es leider nicht so schnell wieder. Nach "LG" zu suchen, ist nicht so einfach.

Vielleicht meldet sich ja hier noch jemand mit Erfahrungen zu LG.

Ich habs aber in diversen Foren und auch auf Youtube vernommen, dass LG fürs Heizen nicht so optimal ist.

Kannst du mal die genaue Anlagenbezeichnung nennen, mit der du gute Erfahrungen gemacht hast? Alles optimal oder gibts auch ein paar Problempunkte?

Habe leider noch keine Erfahrung mit Klimaanlagen und Heizen gemacht. Aber meine 10kWp PV ist nun endlich kurz vor Abschluss (noch ohne Akku) und ich bin mir noch völlig unschlüssig, welche Klimaanlage ich einbaue. Habe 35 qm Raum und vielleicht noch 15qm Korridor, wenn ich die Tür auflasse, ganz gut gedämmt, Baujahr 96. Also, eine 5kW - Anlage sollte es schon sein. Bei der LG S18 hatte mir eigentlich die Energiesteuerung gefallen (100%, 80%, 60% und 40%) aber mir ist nach lesen des Handbuchs immer noch nicht ganz klar geworden, ob die auch im Heizmodus funktioniert oder nur beim Kühlen. (Bei einer Nachfrage beim Händler bekam ich zur Antwort, dass bei zu großen Spannungsschwankungen die Anlage kaputt gehen könnte. :shock: :shock: Wahrscheinlich hatte ich einen Politiker erwischt.) Mein Gedanke war ja nur, dass ich bei 40% oder 60% meinen Solarstrom besser nutzen kann und dass die Anlage bei schnellen Hochheizen ansonsten den Löwenanteil aus dem Netz holt. Sicherlich würde sie bis zur Zieltemperatur länger brauchen. Aber geht das überhaupt, oder bin ich da völlig auf dem falschen Dampfer, hat da jemand Erfahrung ? Möglicherweise ist das auch zu viel Spielerei, die nicht wirklich viel bringt.
So bin ich jetzt doch eher bei Mitsubishi gelandet, wo es dies Energiesteuerung wohl nicht gibt (dafür aber etwas höheren SCOP und niedrige Außentemperatur).

Es gibt einen Adapter für den io-Broker, über den man ganz einfach die Daikin Cloud einbinden kann und auch die "neueren" Steuergeräte, die keine lokale API Freigabe bieten, dann automatisiert steuern kann, z.B. dann anschalten bzw. Temperatur hoch stellen, wenn PV Überschuss da ist. Das ganz genaue Steuern von Aufnahmeleistung ist mWn bei keinem Modell möglich, sondern nur indirekt über die Betriebsmodi und Temperaturen.

würde das Thema gerne nochmal aufwärmen:

Würde meine Dimstal SMND-12 Utra Plus gerne mit Überschussstrom heizen lassen. Integration in Home Assistant ist vorhanden (s.Bild).
Als Regelgröße würde sich die Solltemperatur der Dimstal anbieten. Bleigrab mit begrenzter Batterieleistung (200W sonst machen die schlapp) zum abpuffern von 200W ist vorhanden. Erste Versuche mit rumspielen an der Solltemperatur und Kontrolle des Stromverbrauchs (über Modbus TCP vom Solaredge WR) zeigen, dass die Dimstal sehr "träge" reagiert. Bisher nur im Mode "Auto" probiert.

Darum die Frage hat jemand schonmal versucht die Leistung der Dimstal (oder eine Andere) über die Solltemperatur zu regeln?

Grüße Bernd

Ja, mache ich mit meinen Daikins permanent. Allerdings brauche ich keine spontane Reaktion, wie es bei Solarüberschuss der Fall wäre. Ich nutze die Solltemperatur zum Erreichen und Halten einer vorgegebenen Raumtemperatur. Die Reaktion auf Solländerungen am IG sind aber auch nicht wirklich vorhersehbar. Eine unmittelbare Auswirkung auf die elektrische Leistungsaufnahme konnte ich noch nicht feststellen.

Dürfte nur sehr eingeschränkt funktionieren, weil da ein PID-Regler und kein reiner P-Regler hinterhängt. Also nichts mit "je mehr Soll-Ist-Unterschied, um so höher die Leistung." Dimstal ist nicht dafür bekannt, dass man groß Einfluss auf den Regler nehmen kann, die hat m.W. nicht mal eine Eco-Taste für den Heizbetrieb.