LED richtig verwenden - kannste nicht kaufen!

Vorgeschichte: Vor 3 Jahren bekam ich eine defekte Arbeitslampe geschenkt, Innenleben unrettbar verschmurgelt. Die hatte ich dann umgebaut mit den LED-Trägern von 9 Stück 15W Led-Birnen. Das betreibe ich mit der Vorschaltelektronik einer durchgebrannten 28W LED-Röhre. Das ist schon ordentlich hell und wurde auch nur wenig warm, viel weniger als man bei 28W Leistungsaufnahme annehmen würde.

Gestern bekam ich ein Downlight “150W 120lm/W” mit explodiertem Vorschaltgerät. Just for fun einen von den 15W-LED-Treibern reingebaut. Die “gefühlte Helligkeit” entspricht einem 300W Halogen Baustrahler mit neuer Röhre. Welche Effizienz bedeutet das jetzt? Doch sicher mehr als 200lm/W oder?

200 Lumen/ pro Watt sind auffällig kalt. Beispiel einer 806 lm 3,8 W E27 Birne gerade handwarm im Sockel. Früher gab es Brandblasen.

150 W produzieren natürlich mehr Abwärme.

Ich fand, früher Orsram produziert den größten Mist, inzwischen stellen sie top Technik unter neuem Namen Ledvance her. Und die halten womöglich wirklich was drauf steht. Extrem lange Lebensdauer. Die früheren O. waren nach Teilen eines Jahres im LED Himmel.

Leider fehlt mir die Meßtechnik. Ich kann nur vergleichen, die 150W LED mit 15W angesteuert sind heller als 300W und dunkler als 400W Halogen-Baustrahler. Jetzt finde ich aber für Baustrahler sehr stark abweichende Werte zum Lichtstrom. Ich wüßte gerne wenigstens ungefähr, welcher Lichtstrom rauskommt → Effizienz 200lm/W, 250 oder mehr?

Aber Sparlampen also die mit Quecksilberchen drin konnten sie früher. Ich hab hier welche die leuchten schon locker über 15 Jahre vor sich hin :face_with_monocle: :rofl:.

Ich vermute mal, dass der Raumwinkel in den abgestrahlt wird, auch schon verschieden ist? Der müsste dann bei einem Vergleich auch berücksichtigt werden …

Das war schon ein in etwa vergleichbarer Lichtfleck bei den 3 Dingern

Ja, sorry. Das bezog sich nur auf LED.

OK, dann such mal nach „vergleich von helligkeiten ölfleck“ um den visuellen Eindruck noch präziser fassen zu können und über die Abstände der Leuchtmittel davor und dahinter zum Papier quantifizieren zu können. Ist natürlich alles relativ zu einem Standard, den Du wählen mußt.

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Stichwort “Fettfleckphotometer

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Den Gedanken einer kleinen verspiegelten Kiste hatte ich zur Zeit als es um 80 lm/W ging.

KI brachte einen ähnlichen Vorschlag, jedoch weiße Innenfläche.

Kugelförmiger Lichtsensor Lumen oder Lux einfach für vergleichende Messung. Und auch nicht direkt anstrahlen.

Den KI Vorschlag habe ich noch :wink:

Eine Ulbricht-Kugel – Wikipedia wäre ideal um diffuses Licht für die verschiedenen Quellen zu bekommen. Für absolute Zahlen bleibt dann natürlich immer noch das Problem einer verläßlichen Referenz ... In der Spektroskopie-Arbeitsgruppe wo ich bis 2000 an meiner Promotion gearbeitet habe hatten wir uns mal zu Vermessung der Wellenlängenabhängigkeit eines Photomultipliers und der Transferfunktion eines Monochromators eine "Referenzlampe" mit Zubehör von einer befreundeten Gruppe ausgeliehen, die bei der PTB vermessen wurde. Aber sowas hat man normalerweise ja nicht zur Verfügung ... Vielleicht gibts auf YT Leute, die sich mit beschäftigt haben, wie man sowas ne Nummer kleiner realisieren kann.

Naja die Lichtfarbe ist schon unterschiedlich, aber für einen groben Vergleich kann ich das mal versuchen.