Für die Auslegung unserer PV-Anlage suche ich typische Lastgänge mit möglichst feiner Auflösung - mindestens stündlich.
Ich fand unter Standardlastprofile Strom | BDEW eine solche Tabelle, die ist aber von 1997. Kennt ihr aktuelleres?
Für die Auslegung unserer PV-Anlage suche ich typische Lastgänge mit möglichst feiner Auflösung - mindestens stündlich.
Ich fand unter Standardlastprofile Strom | BDEW eine solche Tabelle, die ist aber von 1997. Kennt ihr aktuelleres?
Plane doch einfach mal eine Vollbelegung.. sonst spiele ein wenig mit dem PV-Tool rum, da sind auch Standardlastprofile (SLP) hinterlegt.. Wenn Du es genau haben willst, lese einfach deinen Hauszähler aus und schreibe dir die Daten in eine Datenbank.. Damit kannst Du dir dann mit relativ wenig aufwand ein eigenes Lastprofil erstellen.. wie gesagt, plane eine Vollbelegung (gffs. mit separater Voll- und Überschußeinspeisung)
Beispiel NRW/Remscheid:
https://www.ewr-netze-remscheid.de/de/Netze-Versorgung/Stromnetz/Netzstrukturdaten/Lastprofile.html
Lastprofil H0 (2010/11/12/13), 15min. Intervall, als xls
Deep-Link
https://www.ewr-netze-remscheid.de/de/Netze-Versorgung/Stromnetz/Netzstrukturdaten/Lastprofile/Lastprofil-H0-2006-2013.zip
Standardlastprofile sind das normierte Verbrauchsverhalten für Haushalte (H0). Wozu brauchst du das wenn du eine PV planen möchtest? Mit Speicher macht es Sinn. Das PV Tool verwendet die aber auch. Wenn du eine Ertragsprognose machen möchtest verwende dazu PVGis.
Wenn du schon einen elektronischen Zähler hast, dann besorg dir doch einfach eine Lesekopf und lies das Ding mit Volkszähler, Home Assistent oder IOBroker aus. Hab ich auch so gemacht. Ist schon interessant zu zu sehen was dein Standby Verbrauch ist oder du so über die Nachtstunden ohne PV verbrauchst. Da bekommst du Werte im Sekundenraster.
Ich plane für ein Mehrfamilienhaus. Die Zähler sind noch Ferraris-Zähler - also nix Daten. Bei 14 Parteien ist der Lastgang dann eben ohnehin ein statistscher. Die Empfehlung des Energieberaters ist, den PV-Überschuß per Wärmepumpe in der Wasserspeicher einzulagern. Diese Kombination kennt das PVtool nicht, oder?
ps: ich probiere gerade GitHub - oemof/demandlib: Creating heat and power demand profiles from annual values. - sieht ganz vielversprechend aus.
@dunkelflaute Nun ja, auch diese Zählerstände und Lastprofile lassen sich inzwischen z.B. mit einem ESP32 mit Videoaufsatz (AI on the edge) den Ferraris-Zaehlern entlocken. Siehe GitHub - jomjol/AI-on-the-edge-device: Easy to use device for connecting "old" measuring units (water, power, gas, ...) to the digital world. Bei mir lief das Teil bis vor kurzem sehr erfolgreich mit meiner Wasseruhr, aber die wurde leider gerade durch eine ganz andere, nicht baugleiche ausgetauscht und ich muss jetzt leider den massgeschneiderten Kasten neu machen. ich bin bisher nur noch leider noch nicht dazugekommen.
@dunkelflaute Ok, das ist eine ganz andere Situation als bei mir ? . Wenn es darum geht ob die Brauchwasserwärmepumpe Sinn macht, könntest du nicht erst PV machen und dann schauen? PVGis kann dir nur den PV Ertrag ermitteln, mehr geht da nicht. Du kannst das aber Exportieren und in Excel weiter rechnen. Habe ich auch schon gemacht. Evtl. geht sowas mit PVsol. Das kannst du 30 Tage frei verwenden. Da kannst du einiges zum Verbrauch konfigurieren.
Vollbelegung ist das Zauberwort
!! Brauchwasserwärmepumpe (14 Parteien) "nice to have" am besten in Kombi mit einer entsprechenden vernünftigen Wärmepumpe .. wenn es die Heizkörper hergeben (oder diese entsprechend mit geringem Aufwand vergrößert werden können ![]()
Ansonsten sehe ich eine Split Klima für die Grundwärme im Flur schon mal als vernünftige Investition an ![]()
Da muss man gar nicht viel rechnen um die Vorteile zu erkennen ![]()
Was meinst du damit?
Übrigens: Das ganze ist ein Passivhaus mit Fernwäre als primarer Energiequelle. Heizen spielt also eine untergeordnete Rolle. 2/3 der Wärmeenergie frißt das Warmwasser...
@dunkelflaute >>Passivhaus<< Damit hat sich meine Empfehlung erledigt ![]()
Dann evtl. doch eine Brauchwasser WP und Dach mit PV füllen.
Ich habe aber keine Erfahrungen damit wie und ob man eine Brauchwasser Wärmepumpe problemlos in einem 14 Parteien Wohnhaus einbauen kann.
PV auf dem Dach ist aber immer eine gute Idee ![]()
Wenn das Gerüst schon mal steht und der Solarteur zum montieren beginnt, kostet jedes weitere Modul fast nix zusätzlich (da muss man eventuell verhandeln, weil oft sind im kWp-Preis auch die Einmalkosten drin). Daher unverschattete Flächen ganz voll machen. Im Mehrfamilienhaus ist das Dach eh quasi immer zu klein um vernünftige Autarkie zu erreichen.