PS: Habe mir gerade so ein Tesla-Akku Pack in Teardown angesehen - die haben pro Zelle auch einen "Sicherungsdraht" und ansonsten kein Unterschied bezgl. Packungsdichte.Die haben einen Sicherungsdraht & werden Aktiv durch einen Wasserkreislauf gekühlt. Dazu ist es geschlossenes System an welchem man nicht einfach so rum schrauben kann.
- Ich plane mit < 0,15 C die Belastung einer Zelle - da sollte keine abzuführend Hitze entstehen... ( 48V+105 A bei 280 parallelen Zellen => 0,375 A/Zelle )PS: Habe mir gerade so ein Tesla-Akku Pack in Teardown angesehen - die haben pro Zelle auch einen "Sicherungsdraht" und ansonsten kein Unterschied bezgl. Packungsdichte.Die haben einen Sicherungsdraht & werden Aktiv durch einen Wasserkreislauf gekühlt. Dazu ist es geschlossenes System an welchem man nicht einfach so rum schrauben kann.
- Ich plane unter jeden Pack einen 80mm Lüfter zu hängen... temperaturgesteuert
- Und ein umschliessendes Gehäuse ist auch gegeben...
Ich habe mal in den Versichungsunterlagen nachgesehen. Dort wird Vorsatz und "grobe Fahrlässigkeit" ausgeschlossen.
Zitat:
Nach § 276 Absatz 2 BGB handelt fahrlässig, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt. Grobe Fahrlässigkeit liegt dementsprechend vor, wenn die verkehrserforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt wird, indem schon einfachste, ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt werden sowie das nicht beachtet wird, was im vorliegenden Fall jedem hätte einleuchten müssen.Das gilt es also zu vermeiden. Mit anderen Worten: Im Vorfeld alle Probleme diskutieren und die Massnahmen dagegen dokumentieren.
Die Massnahmen:
- Jede Zelle gemessen und gemäß "Qualitätsregeln" eingesetzt. (innerer Widerstand, Kapazitätsdelta, Spannungsverlust, Selbsterhitzung der Zelle)
- Lüfter je Pack
- BMS mit Abschaltung und Balancing und Wärmesensor je Pack
- Gehäuse
- 120A - Überlastsicherung
- Alle Leitungen mit ausreichend qmm
- Sicherungen pro Zelle
- fest angebracht (Zellen wie Packs)
- Isolierte Kabel + Isolierende Kontaktstecker XT90S (90/120 max) Amps je Kontakt, 2 Kontakte je Pol)
- Aufstellort abseits von brennbaren Materialien.
Ergänzung: zur Steigerung der Sicherheit werde ich meine eigenen Zellhalter drucken (3D Drucker) . die dann nicht 1 mm Platz zwischen den Zellen läßt sondern 12 mm ....
=> Luftstrom kann besser kühlen
=> Zellen 'stecken' sich weniger an ...
Nachteil: Das Pack ist bei 10x28 Zellen anstelle von 20x56 cm nun 30x84cm gross ...
Layout (mit OpenSCAD gemacht wie folgt: (2,5 qmm-Busbar sind integriert .. )
Ok, coole Idee, aber die Druckzeit, da haste dan im Winter was zu tun, ähmmm, Dein Drucker
:lol: :lol:
Ok, coole Idee, aber die Druckzeit, da haste dan im Winter was zu tun, ähmmm, Dein Drucker :angel: :lol: :lol:Das Zellen messen dauert deutlich länger :cry:
Ich drucke jetzt zwei mal 2x2 aus - um zu sehen ob alles passt... 
Würde sagen, sieht nach Ultimaker aus.
Da bin ich mal auf die Druckzeit gespannt.
Wieviel Infill, Outlines und welche Speed und in 0,2 oder gröber ?
Welches Filament - PLA, oder doch lieber PETG
Ich habe hier verschiedene 3D Drucker ... Ultimaker, Wanhoo Duplicator 4s, Form 1 (Harz-Belichter)
Utimaker sagt bei der 4x5 Platte: 4,5 h bei 10% infill bei 0,2 Layer.
Was das Material angeht ist das gerade PLA - aber für die richtige Platten werde ich entweder ABS oder PETG nehmen - hält höhere Temperaturen aus...
Ui, gleich 3 Stück, Hut ab, nicht schlecht, habe nur 2 Stück, nen selbstgebauten Ultimaker Clone und einen, ja es war mal ein Samella-Drucker im Holzrahmen, jetzt ist es ein "P3 Steel" mit vielen änderungen .
4,5 Std. ist ne Ansage, evtl. mal auf 6-7% Infill gehen und mal 0,3 mm Drucken, geht bei der Speed noch was ?
Hi maba,
irgendwie coole Idee, jedoch viel Aufwand.
Nimm die "normalen 4x5-China-18650er-Halter" und steck einfach nur in jedes zweite Loch eine Zellen ... so baut der Akku aber
2mal so groß, die Halterkosten verdoppeln sich dabei und der Sicherungsdraht wäre wohl länger je nach Bestückung.
Wär das ne Möglichkeit für Dich ?
gruß
sunap
@Sunap, die Idee ist auch nicht schlecht, denke schneller und günstiger wie gedrckt, nur so haben dann die Zellen 22 mm Abstand zueinander.
Da sollte man lieber dann mehrere kleinere Packs, zu 2,3, oder 4 X 14 S bauen, sonst braucht mn bei den Busbars nachher Vollmaterial-Stangen, das wird dann auch teuer.
Ach, alles nicht so einfach
- Ich plane mit < 0,15 C die Belastung einer Zelle - da sollte keine abzuführend Hitze entstehen... ( 48V+105 A bei 280 parallelen Zellen => 0,375 A/Zelle )Die Kühlung in Tesla-Packs hat mehrere Zwecke, sie stellt eine ausreichende Betriebstemperatur her (optimal 25°c), kühlt die Akkus bei starker Beanspruchung und im Falle eines GAU's, kühlt sie die Akkus die am hoch gehen sind so herab, dass sie im Idealfall nicht noch andere anstecken.
- Ich plane unter jeden Pack einen 80mm Lüfter zu hängen... temperaturgesteuert
- Und ein umschliessendes Gehäuse ist auch gegeben...
Dazu glaube ich kaum, dass Plastikhalter Zellen davon abhalten raus zu rutschen, wenn sie mal hoch gehen. Um zu wissen wie solche Akkus reagieren, habe ich mal einen toten Samsung-26E aufgeladen. Letztendlich ist er hochgeschossen, hat super viel Gas ausgegeben und glühte Rot als er wieder auf dem Boden aufkam. Sollten so zwischen 800°C und 1000°C gewesen sein wenn Edelstahl glüht. Ein Plastikhalter wäre da längst weg geschmolzen.
Das ist ein sehr guter Einwand. Eventuell die Zwischenräume mit Dämmwolle (nicht brennbar) ausfüllen - wobei das wieder gegen die Kühlung läuft ...
Neue Idee:
Zufälligerweise habe ich auch einen "großen" Brennofen für Keramik ![]()
Ich drucke mein 4x5 Raster aus (oder gleich 12x10) (etwas größer - 12..13%) und forme das in Gips (oder eine andere Abformasse) ab. Diese Gipsform verwend ich für flüssige Giessmasse (Porzelan,Keramik) und erzeuge mir damit meine Scherbe (=geformtes ungebranntes Stück), hole es aus der Form heraus - das geht ohne die Form zu zerstören und brenne mir dann meine Haltegitter.
Vorteile: Brennen von vielen Teilen gleichzeitig. Keine Druckorgien, Temperaturfest, ....
Nachteil: Etwas herumdoktern bis man wegen der Schwindung die richtigen Abmessungen ermittelt hat.
Ich hätte dazu mal grundsätzliche Fragen...- Ich plane mit < 0,15 C die Belastung einer Zelle - da sollte keine abzuführend Hitze entstehen... ( 48V+105 A bei 280 parallelen Zellen => 0,375 A/Zelle )PS: Habe mir gerade so ein Tesla-Akku Pack in Teardown angesehen - die haben pro Zelle auch einen "Sicherungsdraht" und ansonsten kein Unterschied bezgl. Packungsdichte.Die haben einen Sicherungsdraht & werden Aktiv durch einen Wasserkreislauf gekühlt. Dazu ist es geschlossenes System an welchem man nicht einfach so rum schrauben kann.
- Ich plane unter jeden Pack einen 80mm Lüfter zu hängen... temperaturgesteuert
- Und ein umschliessendes Gehäuse ist auch gegeben...
Ich habe mal in den Versichungsunterlagen nachgesehen. Dort wird Vorsatz und "grobe Fahrlässigkeit" ausgeschlossen.
Zitat:Nach § 276 Absatz 2 BGB handelt fahrlässig, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt. Grobe Fahrlässigkeit liegt dementsprechend vor, wenn die verkehrserforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt wird, indem schon einfachste, ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt werden sowie das nicht beachtet wird, was im vorliegenden Fall jedem hätte einleuchten müssen.Das gilt es also zu vermeiden. Mit anderen Worten: Im Vorfeld alle Probleme diskutieren und die Massnahmen dagegen dokumentieren.
Die Massnahmen:
- Jede Zelle gemessen und gemäß "Qualitätsregeln" eingesetzt. (innerer Widerstand, Kapazitätsdelta, Spannungsverlust, Selbsterhitzung der Zelle)
- Lüfter je Pack
- BMS mit Abschaltung und Balancing und Wärmesensor je Pack
- Gehäuse
- 120A - Überlastsicherung
- Alle Leitungen mit ausreichend qmm
- Sicherungen pro Zelle
- fest angebracht (Zellen wie Packs)
- Isolierte Kabel + Isolierende Kontaktstecker XT90S (90/120 max) Amps je Kontakt, 2 Kontakte je Pol)
- Aufstellort abseits von brennbaren Materialien.
Wenn du mit 0,15C planst und, wie du selber festgestellt hast, mit keinerlei Hitzeentwicklung rechnest, wozu dann einen Lüfter pro Gehäuse?
Wozu ein geschlossenes Gehäuse? Berührungsschutz ist klar. Aber geschlossen? Wozu?
Euch ist bewusst warum die Tesla PW wassergekühlt ist?
Wie bei allen DIY Themen sollte man auch beim Speicherbau wissen was man tut.
Grundsätzliche Themen wie korrekte Auslegung und elektr. Absicherung sollten selbstverständlich sein.
Man muss aber auch nicht so tun als würde man auf einer Bombe reiten.
Ein BMS und die Einzelsicherungen pro Zelle genügen mMn bereits um bei Fehlverhalten der PW die Abschaltung herbeizuführen.
Jeder kann ja gerne mal ne alte bzw ausgesonderte Zelle kurzschließen und schauen was passiert...
Wenn du mit 0,15C planst und, wie du selber festgestellt hast, mit keinerlei Hitzeentwicklung rechnest, wozu dann einen Lüfter pro GehäuseIch unterscheide den
- Betriebsfall
- den 'Havarie bahnt sich an'
- die Haverie ist eingetreten
Im Betriebsfall wird es keine Wärmeentwicklung geben - da die Zellen schwach belastet werden und weil die Leitungen gut bemessen sind.
Im "Haverie bahnt sich an" Fall sollen die Lüfter und der bessere Belüftungsstrom dazu führen, dass die Hize die entsteht gut abgeführt und möglichst keine Kettenreaktion auslöst.
Deswegen der hohe Abstand der Zellen zueinander und die Lüfter die aktiv werden wenn es warm/heiss wird. Die Sicherungen der Zelle helfen zwar den Fall abzudecken, dass eine Zelle im Kurzschluss
sehr hohe Stöme produziert - aber gegen 'Heater' die ihre eigene Suppe 'kochen' hilft das nicht.
Im Haverie-Fall geht es nur noch darum die Umgebung abzusichern. Daher das Gehäuse - wenn möglich mit Ablüftung und wenn möglich extern aufgestellt. Zugleich der Versuch die
Situtation soweit unter Kontrolle zu halten, dass ein Übergreifen auf andere Packs vermieden wird. Daher wäre eine hitzeumempf. Halterung doch sinnvoll.
Wozu ein geschlossenes Gehäuse? Berührungsschutz ist klar. Aber geschlossen? Wozu?Bei 48 'Volt DC ist selbst ein Berührungsschutz unnötig. Aber: Tiere. Insekten. Staub, hohe Kurzschlusströme, usw....

Grundsätzliche Themen wie korrekte Auslegung und elektr. Absicherung sollten selbstverständlich sein.Das hängt davon ab... wo das Ding nachher steht. Und darum "grobe" Fahrlässiglkeit zu vermeiden.
Man muss aber auch nicht so tun als würde man auf einer Bombe reiten.
Ein BMS und die Einzelsicherungen pro Zelle genügen mMn bereits um bei Fehlverhalten der PW die Abschaltung herbeizuführen.Gegen einen einzelnen Heater schützt das leider nicht. Allerdings kan man sicherlich den Zustand der Packs bei regelmässigen Inspektionen feststellen und frühzeitig reagieren.
Jeder kann ja gerne mal ne alte bzw ausgesonderte Zelle kurzschließen und schauen was passiert...
Ich werde vermutlich die Akkupaare in Serie flutbar machen. Lieber einen gefluteten Akku zu viel, als ein Haus zu wenig.
Kurz gefasst, wird jede Serie Luftdicht gemacht, es kommt ein Rauchmelder rein mit Relay, welches im Stromausfall den Wasser-marsch Befehl via Wasserbecken oben, Akkus unten gibt.
Fast meine Idee, bei mir sollen die Einzelnen Packs in "Plastikschalen, Folien" mal schauen, da ganze in einem Becken mit Wasser, geht eine Zelle durch, brennt diese diese außenhülle durch und flutet sich automatisch selber ohne Technik.
Nicht vergesen Chlor ins Wasser, sondt müffelt es irgendwann.
MFG Uwe
Fast meine Idee, bei mir sollen die Einzelnen Packs in "Plastikschalen, Folien" mal schauen, da ganze in einem Becken mit Wasser, geht eine Zelle durch, brennt diese diese außenhülle durch und flutet sich automatisch selber ohne Technik.Würden die Zellen aber nicht davon rosten?
Nicht vergesen Chlor ins Wasser, sondt müffelt es irgendwann.
MFG Uwe
Mit dem Chlor, da muss ich Dir recht geben, überlege noch wie ich das genau umsetzen soll, am besten jedes Pack in eine "Tüte" oben ein Rohr eingeführt, die Tüte ums Rohr befestigt, die Rohre verbunden und über eine Hauptleitung mit Lüfter an einem "Toten" Kamin angeschlossen, direkt als entrauchung im Fall, der Fälle.
So ähnl. ist noch nicht ganz ausgereift, das sehe ich erst, wenn ich das aufbaue, da kommen dann die Ideen, so hoffe ich
Leute...WENN ein Lionakku brennt sind das sehr schnell Temps jenseits von 500°.
Habt ihr mal die Wassermengen gesehen um die es bei Elektroautobränden geht?
Da bin ich gern mal auf praktische Tests gespannt... :wtf:
Sprich wenn der Akku brennt gibts eigentlich nur wenige Optionen.
1. Das Ding steht idealerweise far far away.
2. Sarkophagmethode. Der wird mit ausreichend entsprechendem Material abgeschottet.
ABER:
Warum sollte es denn überhaupt dazu kommen?
Genau für solche Fälle gibt es die bereits erwähnten Sicherungsmechanismen.


