Ich lade bis 3,45 (Hersteller 3,65V) und entlade bis 3V (Hersteller 2,5V). In den letzten paar mV steckt nicht mehr viel an Kapazität. Warum dann den Akku bis an die Grenzen quälen?
Das dachte ich auch und hatte bisher meine 12V Blöcke (also 4 Zellen) bis 13,8V Absorbtion für 1Std, danach Erhaltungsspannung 13,5 mit 0,1V Hysterese betrieben.
Entladeschluss machte ich bei 12,5V.
Aber weclge Auswirkungen hat das wirklich auf die Lebensdauer?
Und wichtiger: Kann das BMS bzw der Balancer dann wirklich balancieren?
Ich hätte eine Idee, wie man unter bestimmten Bedingungen feststellen kann, ob ein Balancer arbeitet....ohne die Zellenspannungen zu messen. man braucht ein Labornetzteil unt ein Multimeter mit genauer Strommessung, und Zeit.
Wenns von Interesse ist, werde ich es mal beschreiben.
Wenn man einen Akku lädt, folgt zum Schluss eine CV Kennlinie, bei der der Strom fällt, währenden die Zellspannungen , und damit auch die Gesamtspannung, gleich bleiben.
Der Strom fällt nach einer E Funktion. Also eine gleichmäßige Krümmung, ein "Auslaufen".
Wenn ein Balancer arbeitet, bekommt die Stromkurve ein Ecke, in der der Strom gleichbleibt, während die Spannung garnicht oder minimalst steigt.
Das prägt sich besonders gut aus, wenn der Balancer ETwA da einsetzt, wenn der Strom ungefähr in gleicher Höhe ist wie der balancerstrom.
Und besonders schlecht, wenn der balancer schon bei hohem Strom einsetzt.
Und garnicht, wenn die balancerspannung noch gar nicht erreicht ist.
Und außerdem, es muss überhaupt balancerbedarf da sein.
Also, man braucht einen langfristigen Plan, eine glaskugel, die einen die richtigen Einstellung machen lässt, und sehr guten Aufzeichnung von Spannung und Strom.
Aber man kriegt dabei sogar ungefähr den Balancerstrom raus.