Ist doch kein Hexenwerk, je ein Modul im Winkel von 44° nach Süd und nach Nord gegeneinander zu stellen und dann ein paar Tage den Ertrag vergleichen.
Schnee auf den Nordpanelen wird auch bei 44° und Kälte über Tage/Wochen nicht abtauen/abrutschen.
Ist doch kein Hexenwerk, je ein Modul im Winkel von 44° nach Süd und nach Nord gegeneinander zu stellen und dann ein paar Tage den Ertrag vergleichen.
Schnee auf den Nordpanelen wird auch bei 44° und Kälte über Tage/Wochen nicht abtauen/abrutschen.
Wie geschrieben, kannst du machen, bei mir kommt raus: 665kWh im Dezember. Reine Südanlage. Es waren 330kWh. Wegen Nebel. Theorie und Praxis.
Mhm, "deuten können". So wie Herstellerangaben von Autoverbräuchen....
PVGIS sind Durchschnittswerte, die können natürlich von Jahr zu Jahr abweichen. Das Wetter kann pvgis nicht vorhersagen. Besonders im Winter gibt es stärkere Abweichungen vom Durchschnitt, natürlich nach oben und unten.
Insgesamt übers Jahr kommt pvgis recht gut hin bei uns. Deine Aussage mit "Nutzlos" kann ich nicht im Ansatz nachvollziehen.
Im Sommer ist es quasi egal ob es 1000kWh mehr oder weniger sind, die könnte man nur verkaufen. Im Winter ist es essentieller weil man dennoch im Winter einen ungefähr gleichbleibenden Verbrauch hat. Hat man nun 50% Schwund in den Berechnungen von PVGIS ist es dann nutzlos. Man weiss was man unter optimalen Bedingungen haben könnte, aber ob man diese optimalen Bedingungen auch hat...
PVGIS rechnet Standortbezogen demnach Möglichkeiten, aber zu einer Möglichkeit zählt auch: 0 erzeugt Jahr 1, 600kWh erzeugt Jahr 2 = 300kWh erzeugt im Durchschnitt.
Solche Daten sind, für mich, nutzlos.
Ohne Glaskugel gibts keine besseren Daten.
In den Wintermonaten entscheiden wenige gute Tage über den Großteil des Monatsertrages. Und die kannst du nicht vorhersagen.
Ist auch desöfteren so, dass nur wenige Kilometer einen von (Hoch-) Nebel und strahlendem Sonnenschein trennen. Das kannst du nicht genau vorhersagen.
Die PVGIS Werte passen auf jeden Fall.
Über die Monate gibts Witterungsbedingt etwas Abweichungen, was dann aber im Schnitt über mehrere Jahre wieder passt. Jahresertrag ist ohne Verschattung aber quasi eine Punktlandung.
Genau das ist doch nicht zielführend bei einer Planung - weder ohne riesen Speicher noch bei wie hier angedacht, eine 44° Nordbelegung. Da zählt nur Diffuslicht, was ich bei 44°Nord eher skeptisch sehe und daher den Kapitalaufwand zum täglich erreichbaren Nutzen zu groß.
Danke, mein reden.Vielleicht nicht gänzlich gut rüber gekommen.
Ich kann, zusätzlich zum normalen, den "Off-Grid" Modus von PVGIS wärmstens empfehlen.
Der scheint eher vom worst case auszugehen und zeigt an, an wievielen Tagen der Akku zu 100% voll ist und wievielen Tagen er für die Nacht nicht ausreicht.
Beide Methoden zusammen ergeben für mich ein brauchbares Bild.