Die Splitgeräte von Panasonic sind vorgefüllt, eine befüllen mit Kältemittel fällt somit schonmal weg.
In der Anleitung ist kein Hinweis zu finden, dass man das nicht selbst darf, zumindest als ich das gemacht habe war da nichts zu finden.
Die Anleitung ist sehr detailiert mit Bilder, wie in einem Kochbuch. Also so, dass das ein Laie machen kann.
Dann gab es doch eine gesetzliche Regelung mit bestimmten Füllmengen. Ich denke die meisten WP in der Einfamilienhaus Größe dürften darunter liegen.
Ausserdem gibt es doch Kälteleitungen mit Schnellverschluss, da braucht man da auch nichts vakuumieren usw. Da darf dann doch jeder seine Baumarktklima selbst anschliesen.
Sitze gerade im Wintergarten und genieße bei wohliger Wärme die Wintersonne. Wenn eine bauliche Maßnahme Spaß macht, dann ein Wintergarten, der soweit winddicht und nach Süden ausgerichtet ist, so das Sonnenenergie das Haus aufheizen kann. Die großen, nach innen liegenden Türen, sind weit aufgeschoben und lassen die Wärme rein. Auch in der Übergangszeit ist der Effekt genial und lässt uns die Heizung Wochen früher abschalten. Wenn die Heizkörper des angeschlossenen Wohnraums auch noch direkte Sonneneinstrahlung einsammeln könnten, dann würde das noch einen kleinen Solarthermie Effekt ergeben.
Im Großen und Ganzen haben die Vorredner recht, mit einer kleinen Ausnahme: Inzwischen ist das mit dem Kältemittelkreislauf klar geregelt: Nur was für zertifizierte Fachbetriebe. Zumindest bei mir vor Ort.!!
Übrigens geht das natürlich technisch auch ohne Pufferspeicher, dennoch erlaubt er einen ökonomischeren Betrieb der Anlage wegen der geringeren Taktrate. Die verschleißt wie der Kaltstart beim Auto massiv die Anlage.! Bei meiner Anlage hängt am Pufferspeicher auch die WW-Versorgung und die Heizung mit STh dran. Stellfläche ca. 1,8m² 2m hoch im HWR, also in der Wohnung.
Zu meinen Kosten. LWP aus der Bucht 3,5kW 50°C 1k5€, Installation dafür vom Fachbetr. 1k5€, Sockel DIY 100€. Allgemeine Ankopplung an Schichtenspeicher vom Fachbetr. 500€ ges. 3k6€
Nutzen: zusammen mit PV und STh in den Übergangsmonaten kein Gasverbrauch. Einsparung grob geschätzt die Häfte plus Kredit usw bleiben ca. 1000€ im Jahre über. In 5Jahren ist der Kredit weg.... dann 1700€ pro Jahr Einsparung auf v.g. Preisniveau.
Amortisation in ca. 3 Jahren. Lebensdauer ca. 10 bis 20 Jahre. Man wird abwarten müssen.
wenn ich mir die Verrohrung auf dem Bild so anschaue
dann würde ich vermuten das dies kein Kondenswasser ist,
denn dazu müssten die Rohre am Kamin angeschlossen sein.
Ich tippe hier schon eher auf einen defekten Ausgleichsbehälter von Deinem Brauchwasser wo dann das Überdruckventil Wasser aussspuckt.
Außerdem sind die Rohre extrem schlecht verlegt, denn da ist kein Durchfluß gegeben und somit die Gefahr von Keimen die sich dort bilden.
In deinem Beitrag vom 08.01.2024 hast du die Anbindung eines Pufferspeichers der Heizung beschrieben. Nutzt du das schon in Verbindung mit einer Wärmepumpe und hast du da Angaben zu Verbrauch und Arbeitszahlen ? Ich steh momentan vor dem gleichen Problem und es wird überall von Pufferspeichern mit Wärmepumpen wegen großer Verluste abgeraten während die meisten Hersteller diese eher empfehlen. Ich will der Einfachheit halber meinen Ölkessel ausbauen und an den gleichen Anschlüssen eine WP an den Puffer anschließen.
Ich habe nun ein weiteres Angebot, das ich ziemlich sicher nächste Woche annehme. Hier mal die Netto-Preise:
Wärmepumpe mit Zubehör: 20.126€
Wärmepumpe: Vaillant aroTHERM plus VWL 105/6 A S2 mit uniTOWER plus VIH QW 190 (1.3kg R290; Heizleistung A-7W35: 9.2 kW mit Leistungszahl 2.7; A2W35: 5.8 kW mit Leistungszahl 4.6; A7W35: 8.1 kW mit Leistungszahl 5,3; maximale Temperatur mit WP ist 75°C; der uniTower hat 190L WW-Rohrwendelspeicher und eine modulierende Elektro-Zusatzheizung; Heizungsregeler sensoCOMFORT VRC 720/3; Anlegethermostat VRC 9642; Ablauftrichter R1): 15.135 €
Montagekonsole aus Edelstahl für aroTherm WP: 299€
Dämpfungssockel zur Entkopplung der WP für aroTherm plus: 148€
Pufferspeicher: Vaillant VPS R 100 (101 L Speicher-Nenninhalt): 995€
Montageset für Bodenanschluss mit GEG-konformer Dämmschale: 303€
Vaillant VR 921 sensoNET Wandmontage: 284€
Reflex Membran-Ausdehnungefäß: 284€
Trinnity Kappenventil m KFE-Hahn:37€
Überströmventil: 131€
4x Schnellentlöfter: je 14€
2x Simplex KFE-Kugelhahn: 12€
Rohrleitungen einschließlich Form- und Verbindungsstücke, Dicht-, Befestingungs- und Isoliermaterial als Pauschale: 2475 €
Hydraulischer Abgleich: 2260 €
Bestandsaufnahme + Einstellungen der Auslegungswerke für den Abgleich einstellen + erstellen eines Einstellungsprotokolls, berechnungen, auslegung der Duchflussmengen: 390€
18x Thermostatventil AQ DN15, Eck: je 50€
18x Thermostatoberteil (aka Thermostatkopf): je 17€
18x Heizkörper demontieren + Thermostatventil erneuern + wieder montieren: je 39€
Demontage / Montage: 8725 €
3x Heizöllagertank aus PE demontieren, Restölmenge und Ölschlamm abfahren und entsorgen, einschließlich Nebenarbeiten (Tankgröße bis 2000L): je 345€
Kernbohrung NW 100: 55€
Punktfundamente herstellen und Montagekonsolen mit Magerbeton versetzen, Bodenplatte aus Prphyr aufstemmen, Leitungsgraben herstellen, Fernleitung verlegen, Graben schließen, Bodenplatte mit Porphyrbelag wieder herstellen und schließen: 1785€
Ölheizung mit Zubehör demontieren und entsorgen, neue WP liefern, montieren, betriebsfertig anschließen einschließlich aller Nebenarbeiten (außer Elektro): 5850 €
Elektroarbeiten: 2350€
Brutto wären das dann insgeamt 39.821 €. Ich kann mit 16500€ KFW-Förderung und ca 500€ BAFA-Zuschuss rechnen.
Punkte die ich noch absprechen will (und eigentlich im Angebot haben will):
Kernbohrung: Der Keller ist als weiße Wanne ausgeführt. Wie wird sichergestellt, dass durch das Bohrloch kein Wasser eindringt? Ich hatte von Doyma https://www.doyma.de/fileadmin/data/content/aktuelles/C-MT-1-905_Datenblatt_LW-WP_HPO_2024.pdf gesehen.
Elektroarbeiten: Was genau muss da gemacht werden? Wird ein extra Zähler für die WP verbaut? Wenn ein neuer Zählerschrank angebracht wird, kann man den dann so wählen, dass er für PV geeignet ist?
Fundament außengerät: Macht es Sinn das etwas höher zu machen, damit bei stehendem Wasser nicht direkt das Gerät im Wasser steht? Macht es Sinn das etwas breiter zu bauen, damit ich ggf ein Dach zum Hagelschutz über das Außengerät bauen kann? Bei beiden Ideen bin ich mir sehr unsicher ... vermutlich wird das nie relevant und vermutlich würde die Wohngebäudeversicherung eh zahlen, oder?
...also Puffer schon vorhanden oder soll evtl einer wegen der WP rein ??
Nachteil des Puffers ist einfach der, dass aufgrund einer thermischen Durchmischung im Puffer evtl. die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe ein paar Grad höher sein muss wie die Temperatur die du dem Puffer entnimmt. Das bedeutet niedrigeren COP und somit höhere Stromkosten für die Wärmepumpe.
Vorteil des Puffers ist der, dass damit der Heizkreis hydraulisch entkoppelt ist und man somit unterschiedliche Durchflussgeschwindigkeiten im Heizkreis und Wärmepumpenkreis haben kann. Der Puffer kann nötig sein, muss aber nicht. Kompromiss ist ein kleiner Puffer (100 Liter oder so)
Nicht nötig jedenfalls ist ein Riesenpuffer von 500-1000 Litern oder so. Sowas war früher mal zu Zeiten von Wärmepumpen ohne Invertertechnik nötig.
Der Puffer ist vorhanden und ist Bestandteil meiner Solarthermie aus Baujahr 2008. Mit so einer Pfütze von 100 Litern ist da nix, da sind 2390 Liter drin zuzüglich Ausgleichgefäß von 500 Litern und natürlich das Wasser in zwei Heizkreisläufen. Der Speicher ist eine Konstruktion eines regionalen Herstellers und schichtet extrem gut, ist aber neben Solarwärme, welche ja im Winter nichts bringt, mit zwei Paaren Anschlüssen für Einspeisung Wärme von Pelletkessel und Ölkessel versehen, natürlich für höhere Temperaturen. Um intern die Schichtung zu erreichen bei der Ladung und die Durchmischung zu reduzieren sind da an den Anschlüssen innen 2" Rohre der Rundung des Speichers folgend schräg in der Höhe eingeschweißt und alle paar Zentimeter ein kleines Loch in dieses dicke Rohr gebohrt. Es ist nicht wie bei industrieller Fertigung nur ein durchlöcherter Topf im oberen Teil des Speichers oder ein oben eingesetztes Rohr mit Löchern drin. Das ganze Teil wurde erst im Keller geschweißt. An die Anschlüsse des bisherigen Ölkessels soll jetzt die WP. Vorteil dieser aufwändigen Konstruktion ist halt, dass das ganze Zeug ohne jede externe Steuerung auskommt. Leider darf ich aus Urhebergründen keine genaueren Bilder veröffentlichen.
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Der Speicher ist eine Konstruktion eines regionalen Herstellers und schichtet extrem gut, ist aber neben Solarwärme, welche ja im Winter nichts bringt, mit zwei Paaren Anschlüssen für Einspeisung Wärme von Pelletkessel und Ölkessel versehen, natürlich für höhere Temperaturen.[/quote]
Der Pelletkessel braucht in jedem Fall den Pufferspeicher. Du könntest ja erstmal die Wärmepumpe an den Puffer anschliessen und 1-2 Winter lang Temperaturen und Verbrauch (Stromzähler für Wärmepumpe und Wärmemengenzähler für Wärmeleistung) mitloggen. Dann weisst du mehr und kannst ggf. die Hydraulik so umbauen, dass WP und Pellet getrennt sind (also Pellet mit Puffer und WP ohne).
Das war meine erste Idee, weil Aufwand sehr gering. Wichtig für mich ist die Versorgung von etwa 40 m² Fußbodenheizung und Warmwasser. Die Heizkörper in den restlichen Räumen sind inzwischen durch Splitklima ersetzt. Seit 31.08.2023 habe ich meinen Einspeisezähler, Verbrauch bis heute knapp 850 kWh. Hauptverbraucher 5, in Worten fünf Klimaanlagen und 1,2 Tonnen Pellets zum Heizen. Der letzte Winter hatte etliche saukalte Tage. Leider fehlt mir ohne Pellets Warmwasser und FBH im Wohnzimmer und Bad. Perspektivisch will ich auch von den Pellets weg. Die Bereitstellungsverluste sind nicht unerheblich und ich will den Raubritter in schwarz los werden. Der Typ will ab nächstem Jahr meinen Popelbrenner aus 2008 auch noch messen. Seit dem habe ich bei mir keinen Heizungsmonteur mehr gesehen, finanziell bin ich damit sehr zufrieden.