Ich musste nach dem TopBalancing eine Zelle Tauschen.
nach dem Abschrauben der Zellverbinder, ist mir eine Druckstelle an der Unterseite der Kabelschuhe aufgefallen.
Es sieht so aus, als würde der Kabelschuh nicht flächig aufliegen, sondern nur auf dem Rand.
Hab mal hochauflösende Fotos gemacht, was denkt ihr?
Kann da Kontaktpaste helfen?
Alternativ überlege ich, wie ich den Rand an den Auflagefläche der aufgeschweißten Bolzen abtragen könnte um auf der ganzen Fläche aufzuliegen. Feilen will ich aber nicht unbedingt.
Die einzig wirkvolle Methode wäre für mich : abfräsen.
Erfordert ein Spezialwerkzeug, ein Rohr was genau über das Gewinde passt, einen sauberen anschliff wie die Stirnseite eines fräsers.
Benutzung auf eine Ständerbohrmaschine, nicht von Hand.
Als Material reicht einfacher Stahl ohne besondere Eigenschaften, es wird ja nur Alu bearbeitet, und nur wenig Standzeit gefordert. Ob es sowas fertig gibt... Hab noch nicht gesucht.
Hiermit müsst es doch gehen, hab den Tipp von meinem Werkstattmeister bekommen, werde mir am Freitag mal so ein Fräser ausleihen und an der "schlechten" Zelle testen
Übrigens ist nur der Gewindebolzen aus StahlVZ, die Kontaktfläche ist aus Alu, kann man schön erkennen wen man mit einem Magneten von der Seite ran geht, der Bolzen zieht an, die Kontaktfläche nicht.
Schaut so aus als würde die aufgeschweißte Alukappe nur über dem Gewindebolzen gestülpt sein. Eigentlich logisch, da nur bei Alu mit Alu eine gute Schweißnaht erreicht wird.
Ich würd jetz nicht behaupten das andere diese Problem nicht haben, fällt ja wenn dann nur auf wenn man mit der Wärmebildkamera die erwärmten Kabelschuhe erkennt.
Es wird auch nur zum Problem wenn größere Leistungen fließen, je nach Setup kann das schon mal vorkommen.
Da ich bei mir im Worstcase Spitzenlasten von 1C für 30sek plane, ist mir eine gute Kontaktstelle wichtig
der Abdruck den er an der Busbar hinterlassen hat ist einwandfrei. Das weichere Kupfer hat sich einwandfrei and die Oberfläche des Schraubdoms angepasst.
das sieht bei mir genauso aus und bis 150A hab ich da noch keine Erwärmung gesehen.
Ich würde mir eher Gedanken um die Qualität der Verpressung der Kabelschuhe machen.
Wer da schleift, der macht es nur noch schlimmer... wie auch schon geschrieben, die Bolzen sind aus Stahl mit Oberflächenveredelung. Schleifen macht nur noch mehr Rillen und riefen rein, da hilft keine Paste mehr! Das müsstest polieren, aber das kann keiner im DIY, ausser Offy's Werkstatt.
Das sich der Bolzen in das Kupfer eingedrückt hat, ist doch genau der Zweck, wer es noch besser will nutzt ganz weiche Kupferscheiben, die pressen sich in die Unebenheiten.
Aber ich sehe da auch kein Problem, wurde da was warm? Hatte bei mir den Akku zu ca. 60% mit 180A entladen, da war nix, nicht ein wenig warm geworden, ausser das BMS selber. So, wer hat jetzt diese hohen Ströme länger in seiner Anlage? Der sollte glaube besser über einen zweiten pack nachdenken, das wirkt besser gegen die hohen Ströme. Auch sind die Zellen ja für 0,5C also 140A für ein langes Leben ausgelegt... alles drüber sollte ja eh vermieden werden.
Das stimmt und um das Vorkonfigurierte Zeug... selber erlebt bei meinem Gehäuse.
Wenn Aluminium und Kupfer aufeinandertreffen sollte man unbedingt Kontaktpaste benutzen, hauptsächlich um Feuchtigkeit von der Kontaktstelle fernzuhalten.