Das wäre ziemlich sinnlos. Ich habe dazu schon alles gesagt.
Wenn du ein persönliches Problem mit mir hast, melde dich gern per PN. ?
Ich habe mich im gesamten Threadverlauf ganz bewusst zurückgehalten, weil ich dazu neige, mich gerade bei solchen Themen gern mal im Ton zu vergreifen.
Also solltest du noch immer gekränkt sein, möchte ich mich hier nochmal bei dir entschuldigen. Ganz ehrlich.
Ich hab den Klimawandel satt! Nein, ich leugne nicht. Ich finde alle Änderungen nur auf Klima zu beziehen ist zu kurz gegriffen.
Seit den 1950er Jahren steigen die SCP in Sedimenten und Eiskernen exponentiell an. SCP sind Sphärische Kohlenstoffpartikel (englisch: Spheroidal Carbonaceous Particles**). Diese Partikel sind ein wichtiger Marker in Sedimenten und Böden, da sie mit menschlichen Aktivitäten, insbesondere der industriellen Verbrennung fossiler Brennstoffe, in Verbindung stehen.
Seit der selben Zeit steigt auch die CO2 Konzentration an. Es gibt noch einige mehr, wie z.B. Microplastik, die alle seit dieser Zeit exponentiell zunehmen.
Es ist ein Umweltwandel, nicht mehr, nicht weniger.
Irgendwie kann ich verstehen, daß es Menschen gibt, die das Leugnen, nach dem Motto: Ich hab das nicht gemacht, ich hab damit nichts zutun, deswegen kann es das nicht geben.
Wie bei Allem. Es gibt eine gewisse Möglichkeit selber was zu tun. Und es gibt Bereiche, in denen ist der eigene Einflussbereich zu klein um was zu bewirken. Nur mit dem Hammer draufschlagen hilft nicht. Und nur die Probleme wegsolidarisieren wird auch nicht klappen. Irgendwann in der Kette müssen jene ran, die die meisten Emissionen erzeugen/verbrauchen/verplempern/aasen. Ich bezweifel stark, dass das, bewusst oder unbewusst, der 0815 Bürger ist.
Es ist wie mit der Grafik oben. Diese Grafik zeigt aber sicherlich JEGLICHE Wirtschaft etc. pp. an. Womit also der 0815 gar nicht in Berührung kommt, von dem er überhaupt nichts hat und auch nicht unbedingt konsumiert. Letztlich ist das aber eine Emission nach Nation. Und dann gehört sie dahin.
Letzltich verzerrt dann so etwas immens, von wo das meiste kommt. Wie mit dem Energieverbrauch, der aber nur 25% beim Endnutzer ankommt. Ob nun Strom oder Gesamtenergiebedarf. In der Verantwortung steht jedoch der Bürger, der 25% verbraucht.... Das wird nicht ewig so weitergehen können.
Wer gestern Abend Robert Habeck im ZDF gesehen hat, der konnte hören, dass Habeck erwähnt hat wohin die Reise beim CO2-Preis gehen könnte. 200, 300, bis zu 500€ pro Tonne, wenn man bestimmte Dinge rückgängig machen würde oder nicht umsetzen will. 5000kWh Gas entsprechen etwa einer Tonne CO2. Ist also ein Rechenexempel, wann man bei 4900€ landen würde, wenn man noch Mobilität und Strom dazu nimmt.
Die Faustregel, die ich im Kopf habe ist 10 Euro die Tonne = 1 Cent die kWh bei Braunkohle und etwa die Hälfte bei Gas.
1000 g CO2 pro kWh ist ein kg, ein Euro pro Tonne sind 100 Cent pro 1000 kg.
Meine Meinung zum CO2 Preis: Größenordnung 50 Euro die Tonne sind angemessen und ausreichend ohne Steigerung in den nächsten 10 Jahren. PV, Wind, Batterien, Elektroautos, Wärmepumpen können sehr billig umgesetzt werden mit der passenden Regulatorik, also auch billig für private Endkunden, da muss der Hauptfokus liegen, also auf der Wärmepumpe für 3000 Euro, die mit Strom für 5 Cent gefüttert wird. 30000 Euro Wärmepumpen (da liegen typische Angebote heute eher drüber) und Strom für 50 Cent (da wo es nach McKinsey Studie hin geht, wenn wir so weiter machen wie bisher)
ist ruinös für Staat und Verbraucher und das Ende der Energiewende.
Das ist es jetzt schon mehr oder weniger. Wenn mit meiner Wärmepumpe/Split-System der Strom 31ct kostet aber Holz nen RM 120€. 10MWh Wärme für 3000kWh Strom kosten 930€ und mit Holz wäre das mit 6RM Holz mit 12MWh Wärme *0,8 = 9,6MWh Wärme zu 720€ + 120€ Rauchfangkehrer = 840€. Nen Holzvergaser kostet ca. 3000€ und nen kleiner günstiger Monoblock mit COP3 auch so um die 3000€.
Dabei den CO² Preis anzuheben macht nur beides teurer, Strom und Holz etc. pp.
Bei Gaskraftwerken gibt es unterschiedlich effiziente und man kann die Vorkette mit einrechnen oder nur das, was beim Schornstein des Kraftwerks selbst rausgeht.
Für Spitzenlast würde man eher ein Gaskraftwerk nehmen, welches relativ billig ist und dafür nicht ganz so effizient.
Wenn wir die Vorkette rauslassen und einen ETS Preis von 500 Euro die Tonne nehmen und 500 g CO2 pro kWh (ok ohne Vorkette), dann entsprechen die 500 g einem 2000stel einer Tonne.
500 Euro durch 2000 sind 25 Cent.
Also, 500 Euro die Tonne CO2 würden damit grob den Strompreis zu Spitzenlast Erdgas Gasturbinen Preis setzenden Zeiten um 25 Cent die kWh verteuern.
Da kommt dann allerdings für Privatverbraucher noch die Mehrwertsteuer drauf.
Das ist dann aber auch nur die Erhöhung wegen des CO² Preises. Was Herr Schmitz in seinem letzten Video aber gezeigt hat ist, dass wegen der Abschaltung von fossilen Kraftwerken deren Laufzeit erheblich geringer ausfallen wird. Das muss letztlich durch den Preis kompensiert werden. Was bedeutet, dass dann die Kraftwerke deutlich höhere Kosten umlegen werden. Je weniger sie laufen.
Was die GuD Anlagen gerne hätten, wären staatliche Zahlungen. Dafür machen die reichlich Lobby Arbeit, zum Beispiel für Ausschreibungen oder einen Kapazitätsmarkt. Beides lässt sich so gestalten, dass zentrale Großkraftwerke stark bevorzugt werden und ordentlich Geld auf Kosten der Allgemeinheit verdienen können.
Mit Merit Order kann der kleine Motor durchaus seine Fixkosten auch ohne Kapazitätsmarkt mit Merit Order reinbringen.
Nimm PV und Batterie und Motor als vereinfachtes System. Am Dunkelflauten Tag läuft der Motor durch, nachts lädt die Batterie und der Motor setzt den Preis mit seinen Grenzkosten. Wenn die Batterie entlädt, setzt die den Preis mit ihrem Grenzkosten, also zum Beispiel 50 Cent für den eingekauften Strom plus 10% für Verluste plus 2 Cent pro Zyklus. Damit kann der Motor mehr bekommen als seine Grenzkosten und hat etwas übrig für die Rückzahlung der Investition.
Der CO2-Preis liegt doch jetzt schon höher, jedenfalls für den Verbraucher beim Sprit... 55€ / Tonne. Die kWh Gas verursacht etwa 0,2kg CO2 -> 5kWh 1kg...
5000kWh also eine Tonne. Würde nun der Preis von 55 auf 550€ steigen, fiktiv natürlich, so würden 5000kWh Erdgas um 500€ teurer, was zusätzlichen 10ct./kWh entsprechen würde. Wer jetzt 25000kWh verheizt-> 2500€
4000kWh Strom im deutschen Mix wären noch einmal 700€ bei ~350gr/kWh.
Noch 1000L Benzin für 15-20tkm macht weitere 1200€.
In Summe 4400€, sicherlich hohe Werte für viele, aber auch nicht völlig fern der Realität.
Von der Argumentation halte ich wenig, die impliziert zum einen, dass die Wärmewende nur teuer geht: Unsummen für die Wärmepumpen selber, für energetische Sanierungen, für einen ruinös teuren Netzausbau, für Wasserstoffkraftwerke, ein Wasserstoffpipeline Netz, für teure Backup Erdgas Großkraftwerke.
Und zum anderen, dass man nur die Schuldenbremse lösen müsste, und schon kann der Staat diese Unsummen ohne Probleme für die stemmen, die es sich nicht alleine leisten können. Und die, die es sich leisten können, sollen eben tief in die Tasche greifen.
Das geht aber anders, wenn man auf kleine Wärmepumpen und dezentrale Erzeugung setzt.
China setzt auf eine günstige Wende und ist da sehr unideologisch.
China ist nicht nur der größte Emittent, das Land hat auch die meiste PV Kapazität, die meisten AKW im Bau, ein super Bahnnetz, dass mit Flügen im Inland gut konkurrieren kann etc.
China ist bei weitem das wichtigste Land beim Klimaschutz Technologien skalieren und billiger machen.
Etwas Winter optimierte PV, aber vor allem Wind und Backup Motoren.
Die Motoren kann man zunächst mit fossilem Gas und Öl betreiben und langsam umstellen auf Ersatzprodukte auf Basis von biogenen Abfällen, nachhaltiger Biomasse und chemisch gebundenem Wasserstoff.
Das ist die Erzeugung in meiner eigenen Gemeinde über das letzte Jahr (nicht Kalenderjahr, sondern die letzten 365 Tage).
Das sind Wochendurchschnitte, damit die die Realität wiederspiegeln, bräuchte man mehr Speicher, aber grob zeigt die Graphik, dass man gar nicht so viel an Lücke haben muss.
Eine Verdoppelung der Heizkosten halte ich für erheblich und für viele nicht machbar.
Es sei denn die Einnahmen aus der CO2-Abgabe flössen wieder an die bedürftigen Haushalte(Bruttoeinkommen) zurück.
In Österreich: Versprochen, gemacht (sogar überkompensiert), aber vielleicht bald wieder abgeschafft. Kommt auf eine vielleicht doch noch folgende Regierung an.
Ja, so ist das leider. Ist aber gerade in Gelddingen keineswegs ungewöhnlich.
Schwarz-Gelb hatte in NRW versprochen die Grunderwerbsteuer wieder zu senken. Nach Schwarz-Gelb kam Schwarz-Grün, seit der Ankündigung sind inzwischen etwa acht Jahre vergangen. Rate was passiert ist?
Du sagst NIX!? Touchdown, Du bist ein Fuchs.
Ich finde, man sollte nix versprechen, ankündigen oder androhen, was man nicht auch bereit ist um- oder durchzusetzen.