Normalerweise sind die doch EMV geprüftt und haben ne PFC. Aber nu gut. Letztenendes scheitert es , so oder so, an der VDE die sagt: Aufteilen von Herdanschlüssen? Neeee.
Und daher keine Garantie, keine Versicherung und wahrscheinlich kein Elektriker, der es macht.
Da hast du vollkommen Recht und es geht wirklich jetzt ans eingemachte.
Die PFC minimiert die harmonischen Ströme im Normalbetrieb tatsächlich sehr gut. Das Risiko verschiebt sich dadurch jedoch auf den Fehlerfall des Geräts und die thermische Überlastung der einzelnen Phase, wenn Herd und Klima gleichzeitig laufen. Dazu kommt noch wenn der Herd nicht mit ohmschen Herdplatten ausgestattet ist, dann kann es noch verrückter werden. Auch hier nur im Fehlerfall da ja auch er geschützt ist.
Ja. Nur nutzen E-Herde seit ewigen Zeiten Induktion, was mit linearen ohmschen Lasten genau gar nix mehr zu tun hat. Funktioniert aber trotzdem ganz ohne abrauchende Nullleiter.
Zeichne dir ein ersatzschsltbild, dann siehst du, dass N nie mehr als 16A abbekommt. Wo ist der unterschied wenn die 4 Kochplatten und BO am Anschluss hängen oder statt BO die Klima?
Wie du schon geschrieben hast, Phasen sind versetzt dh je symmetrischer die Last, desto weniger wird N belastet,
Als wir unseren neuen Herd bekommen haben (nein, keine Induktion), hab ich für den Ofen zusätzlich noch ne weitere 2.5 mm2 für den gelegt und anschließen lassen, alternativ wäre sonst ne 20A Absicherung nötig gewesen. Bei uns zum Glück nur ne weitere Bohrung von der Küche in den Keller. Die Last auf den drei Phasen springt lustig hin und her, je nachdem welche Platten gerade an und ausgehen, mehr als on/off können die ja nicht.
Bei mir die Sprünge sogar nur auf zwei Phasen - die dritte ist wie beim TE einfach abgepfetzt, wie ich zu meiner Überraschung bei der Renovierung feststellte... Eine intelligente Herdsteuerung könnte hier Schieflasten minimieren
Deine Stromdaten sind sicher falsch, egal was das Datenblatt vielleicht behauptet. Was soll im IG 8A ziehen. Das sind 1840W die das IG verbraten würde. Sofern da kein Heizregister eingebaut ist, was ich für ausgeschlossen halte, dann wird der Stromverbrauch eines einzelnen IG bei 50 bis 100W liegen. Bei manchen Anlagen kann man auch das AG über das IG versorgen, evtl. ist das eine Option?
Oder kannst Du die Zuleitung zum Herd pimpen auf 4 oder 6² und dann die Klima über eine Unterverteilung an der Herddose abgreifen?
Gängige Klima-Splitgräte werden weltweit an einer normalen Steckdose betrieben. Da interessiert niemanden, ob da noch andere Verbraucher am gleichen Stromkreis hängen.
Bei ohmschen Lasten ja, aber nicht bei Lasten die phasenverschiebend wirken (cos phi induktiv/kapazitiv).
Klimaanlagen sind Inverter, da kann es zu ordentlichen Verschiebungen kommen.
Was ich nicht verstanden habe: Gehts nun um einen Single-Split oder um eine Multisplit? Anfangs schreibst du Single-Split, später wurde was von Multi geschrieben. Deine Bezeichnung vom Außengerät ist auch eine Multi. Was denn nun?
Wenn du über Steckdose anschließen willst, würde ich das nur bis etwa 2000 W Maximalstrom machen. Darüber wirds zu kritisch, da müsste man direkt anschließen. Also kleine Single-Split ist kein Problem, aber Multisplit wird schon kritisch. Müsste man genauer prüfen.