@Win hat so einen tollen Faden uber das Thema, der meine Fragen leider nicht beantwortet.
Grosses Problem scheint ja zu sein, dass die Menge des klimamittels einerseits (angeblich) genau stimmen muss, andererseits Anlagen (erst) dann aussetzen, wenn (Beispiele) gerade noch 20 % Kältemittel drin sind.
Die Toleranz für (nicht optimalen) Betrieb scheint also doch ziemlich breit zu sein.
Die einen sagen.... Man muss das genau wiegen, die anderen sagen, der Profi kann das auch ungefähr mit Gefühl machen.
Ich sage: ich möchte dieses Gefühl verstehen, anhand der Anzeigen eine Montageeinheit. Oder wie heisst das Ding?
Ich beschreibe mal meinen Kenntnisstand.
mir ist wohl klar, wie der Kreislauf funktioniert. Und woher die Kälte kommt:
Das Entspannen eines flüssigen komprimierten Gases. Das verdampft - und wird dabei kalt.
Mir ist auch klar, woher die Wärme kommt: das komprimieren eines gasförmigen Gases in den flüssigen zustand. Dabei wird es warm.
Also: der Ruhedruck im system ist etwa 7 bar. Bei mir.
Läuft der Kompressor, gibt es zwei halbe Kreisläufe: vom ausgang der Pumpe über den heissen Wärmetauscher zum entspannungsventil
Und
Vom entspannungsventil uber den kalten Wärmetauscher zum Ansaug der Pumpe.
Es hat eine gewisse logik, dass der Druck im Kompressorteil über den 7 Bar liegen muss, im Entspannungsteil unter den 7 bar,.
Dder druck linear mit dem fallenden Mischungsverhältnis gas zu Flüssigkeit herunter, Wenn mich meine Physikkenntnisse nicht trügen.
Und jetzt kommt die Frage:
Der Ausgangsdruck liegt z.b. bei 13 Bar.
Wo sollte etwa der Eingangsdruck ( bzw das eingangsmischungsverhältnis gas- Flüssigkeit) liegen? Da ist sicher ein bereich mit einem Optimum....
Now what?
Ja.
Was aoll Rothenberger sein? Das Kältemittel?
Zu PKW Anlagen gibt es doch ausreichend youtube Videos.
Eine PKW Anlage mit anderem Kältemittel und anderer Regelung hat auch andere Drücke.
Ja. Rothenberger Lötgas. Propan Butan Gemisch. Ist dem R32 bzw R132 so ähnlich, dass Verhalten und Drücke ähnlich sind.
Da triffst du bei mir eine frische Zahnwurzel. Ich hab, ausnahmsweise, genug davon geschaut. Nützliche Informationen, die man in 5 minuten kriegen könnte, verteilt auf 5 Stunden Laberei und eine Stunde Werbung.
Ich habe damit zwei pkw gemacht, beide laufen, das ist nicht das Problem.
Ich möchte mehr von dem Wissen, was ich in der Eingangspost beschrieben habe.
Bei mir heißt "nach Gefühl": Wenn eine WP läuft, muss auf ND noch Druck vorhanden sein. Sonst rufe ich den Kältemenschen. Ich weiß nur von grossen Anlagen, dass die gut laufen mit ca 4-5 bar auf der ND Seite bei R407a. Dann ist viel Gas da, das Wärme transportiert. Es läuft aber auch noch bei 0,5bar, nur halt nicht gut.
Ich versuch grad rauszufinden, wenn ich einen für R134 gebauten Kompressor habe (also wie auch im Auto), was stellen die Dichtungen und die RL22 Ölfüllung mit ner anderen Gassorte an? Zerbröselt das? - Beispiel
Wenn man das Gemisch nicht genau kennt, kann man die genauen Druckverhältnisse nicht benennen.
Wenn du da genau die Temperatur zu weißt, könnte man etwas von ableiten.
Auf Niederdruckseite willst du ja eine bestimmte Temperatur am Verdampfer erreichen. Das Kältemittel soll z.B. bei 7 Grad verdampfen. Wenn man das Kältemittel kennt, braucht man jetzt nur in einer Dampfdrucktabelle nachschauen, welcher Druck bei 7 Grad. Aufpassen, dass Dampfdrucktabelle Absolutdruck ist, wenn da also 7 bar (abs) stehen, sind es nur 6 bar gegen Atmosphäre gemessen.
Beispiel: Bei R290 hätte man bei 20 Grad einen Dampfdruck von 8,365 bar(abs), macht ungefähr 7,365 bar. Das liegt schon nahe an deinen 7 bar, falls du auch bei 20 Grad gemessen hast.
R290 hat bei 7 Grad 5,84bar (abs), also etwa 4,8 bar, was du dann auf Niederdruckseite haben müsstest. Willst du 5 Grad erreichen, wären es 4,5 bar.
Uff! Das war eine Lektion in Physik... Danke dir.
Erkenntnis für mich, der Druckunterschied bewitkt direkt eine bestimmte Temperatur Differenz... Jetzt ist mein Denkmodell ziemlich komplett.
Nochmals danke!