Hallo Zusammen,
ich habe seit kurzem eine kleine PV Anlage auf dem Flachdach eines Ferienhauses.
vorhanden:
4 Module a 600W Tensite EM-600PH, VOC 53,99V, ISC 15,95A, VMPP 14,68V und IMPP 13,34A
Hoymiles HMS-20004T
Shelly EM
Nulleinspeisung mit OpenDTU-OnBattery
Damit kann ich den Netzbezug tagsüber schon gut reduzieren. Einspeisen möchte ich nicht.
Ich würde mir am liebsten zwischen den Modulen und dem WR ein Akku klemmen, so ähnlich wie die Marstek B2500, aber halt DIY und mit mehr Leistung.
Was ich mir überlegt habe:
1x Victron MPPT150/35 und daran die Module in 2S 2P anschließen.
16 Zellen EVE LF105.
JK BMS JK-PB2A16S15P
und von dem Akku direkt auf alle 4 Eingänge des HMS-2000-4t.
Das ganze in eine Alu Kiste IP65 aufs Flachdach.
Habe ich jetzt einen Denkfehler oder wird das so funktionieren? Klar Sicherungen und ein Trennschalter gehören da noch rein. Was habe ich sonst noch vergessen?
Warum geht denn Nulleinspeisung so nicht? Funktioniert doch schon jetzt ohne den Akku.
Ich habe hier in dem Haus ein einphasiges Netz, kann den Zähler nicht auslesen dafür ein Shelly EM als Leistungsmesser eingebaut, der zeigt den Bezug und die Einspeisung richtig an, wird von OpenDTU-OnBattery gelesen und der HMS-2000 davon heruntergeregelt.
OpenDTU-OnBattery sollte auch mit dem JK BMS quatschen können, also sollte darüber die Unterspannungsabschaltung möglich sein.
in der OpenDtu kann der HM bei erreichen der Entladeschwelle abgeschaltet werden. Man gibt nur die Spannung ein. Der Akku bzw. das BMS muss dazu nicht mit der OpenDtu kommunizieren können. So läuft es bei mir. Meine Laderegler von EPEVER haben einen Schaltkontakt, mit dem ich ein Relais als zusätzlichen Schutz eingebaut habe. Das läuft seit mehr als 1 Jahr zuverlässig. Da mein Akku kein Pylontech Protokoll beherrscht, ist er nicht in die OpenDtu integriert. Nur die "Pass-through" (Durchleiten des PV Stroms, wenn Akku voll), lässt sich dann nicht aktivieren - brauch ich aber auch nicht.
Hallo Zusammen,
ich bin aktuell am Planen und schon auf die erste "Hürde" gestoßen. Vielleicht mache ich mir zu sehr ein Kopf aber nach vieeeeelem Lesen brauche ich doch mal ein paar Meinungen.
Das Thema sind die Zellverbinder oder auch Busbars genannt. Die Zellen werden einen Abstand Pol zu Pol von ca. 38mm haben, und nur ein M4 Gewinde. In diesem Gewinde möchte ich vorsichtig M4x20 V4A Madenschrauben mit Loctite einkleben. Dann kommt der Verbinder, eine Mutter mit Sperrverzahnung, darauf der Ringkabelschuh des BMS, eine Sicherungsscheibe und eine Normale M4 Mutter.
Ich werde den Akku mit 6 Gewindestangen mit Federn verpressen. Damit ergibt sich eine leichte Ausdehnung bzw. Kontraktion während des Zykluses. Diese Bewegung möchte mit Hilfe flexibler Zellverbinder ermöglichen.
Meine Suche nach vertrauenserweckenden flexiblen Zellverbinder gestaltet sich relativ erfolglos.
M4 Bohrungen sind selten, diese mit Abstand von ca 38mm noch seltener und dann noch überzeugend verarbeitet... Ihr seht worauf es hinausläuft. Mach's dir selbst sonst machts dir keiner.
Ich bin jetzt auf 3 Varianten gekommen, und alle haben irgendwelche Nachteile. Wie immer...
Variante A: 25mm² H01N2-D mit VRH25 Hülsen und M4 25mm² Rohrkabelschuhe. War meine erste Idee.
Nachteile: relativ teuer, der Biegeradius der Leitung wird sowas von überhaupt nicht eingehalten.
Variante B: wie A nur andere Zellenanordnung. Zweite Idee.
Nachteile: relativ teuer, bei Bewegung wird ein Drehmoment auf die Verschraubung ausgeübt. Beim Zusammenbau muss man höllllllllisch Aufpassen keinen Kurzschluss zu bauen.
Variante C: 3-4 Lagen 0.3x20mm Kupferblech zusammengelegt Z förmig gebogen und danach gebohrt.
Nachteile: Das Kupfer ist blank, müsste man eigentlich verzinnen um es vor Korrosion zu schützen und den Übergang Alupol - Verbinder zu schützen.
Jetzt seid Ihr dran. Meinungen, Steine, Erfahrungen, Bussbars lasse mich damit bewerfen.
Verpresst habe ich mit M 8er Gewindestangen mit Systemfedern von Steinel. Habe mir da einen Satz mit verschieden Härten gekauft. Die grünen auf dem Bild sind nicht mehr aktuell. Habe in der Zwischenzeit härtere verbaut.
Wie sind denn deine Erfahrungen mit denn diy Zellverbinder hinsichtlich Temperatur und Pol zu Pol Widerstand?
Als Federn habe ich Matrizenfedern 22x45 von Aliexpress im Blick. Innendurchmesser soll 11mm sein und eine maximale Kraft von 145kg haben. Bei 6 Stück und 2 Zellenreihen nebeneinander sollte da noch Spiel nach oben sein, so dass sie nicht komplett zusammengedrückt sein sollten. Muss mir noch was ausdenken wie ich das überprüfe.
Hallo. Den Widerstand kann ich leider nicht messen. Hatte aber am Anfang mit den original Busbars massive Probleme mit den einzelnen Zellenspannungen.Seit ich die flexiblen verbaut habe ist alles ok. Temperatur habe ich noch nicht gemessen,lade aber auch nur mit max 25 Ampere. Da werden die Zellen eh nicht so hoch belastet.
Ich presse mit meinen Federn momentan mit nicht Mal 200 kg gesamt.
Ok wenn Junior zockt können schon ein paar Watt durch die Leitung gehen.
Ich verspreche mir mit dem Akku den Bezug Abends/Nachts/Morgens zu reduzieren. Und natürlich bei bewölkterem Wetter. Ob das so aufgeht... Wir werden sehen.
Hallo Zusammen,
die Vorplanung sollte jetzt zu so 90% stehen. Habe mal ein paar Bilder aus dem CAD eingefügt.
Für Verbesserungsvorschläge bin ich offen.
Der ganze Akku kommt in eine Alu Kiste, die Kiste kommt nach Draußen in eine "Hundehütte" als Wetterschutz. Kälteprobleme wird es hier nicht geben. Eher Staub und Korrosion durch Meeresbrise.
In dem letzten Monat hat sich einiges getan. Sicherlich sind viele schneller mit dem Bau aber das ist mir egal. Zu dem CAD Modell gibt es ein paar Abweichungen die halt beim Bau entstanden sind, sei es durch anderes vorhandenes Material, oder durch bessere Montagemöglichkeiten.
Aktuell läuft das Top Balancing mit einem Labornetzteil.
Wenn jemand was wissen will, darf fragen.
Zyklus gesteuert vom PC - Laden auf 3,5V - Entladen auf 2,9V - wieder Laden auf 3,25V (Ja das ist nicht der Zyklus den EVE in den Datenblättern angibt. Ich habe am Ende die Zelle mit der geringsten Kapazität (97,8 Ah) mit dem EVE Zyklus (Laden bis 3,65V - Entladen bis 2,5V) gemessen und die hatte dann 107,04 Ah)
Das JK BMS habe ich mit einem Raspberry Pi verbunden auf dem VenusOS läuft. Die Spannungen werden durch NodeRed in eine InfluxDB geschrieben und mit Grafana angezeigt.
Beim Laden habe ich Nachts das Netzteil ausgeschaltet damit ich immer ein Auge auf die Spannungen haben konnte. Als die Erste Zelle anfing davon zu laufen habe ich den Ladestrom verringert. Am letzten Tag habe ich den Ladestrom noch einmal händisch verringert damit das BMS Zeit hat zu balancieren.