Sorry, ich habe doch den 100/20. Den gibt es immer wieder unter 90€ inkl Porto. Neu vom Händler.
Mein Victron stellt zumindest die Arbeit nicht ein, wenn er nur noch minimal über der Akkuspannung ist. Wann er initial loslegt, weiß ich nicht
Also ich hatte es dir ja schonmal beschrieben und es steht auch im Datenblatt
:
Bei insgesamt 1760Wp PV Leistung bräuchtest du für ein 24V System schon mindestens einen MPPT 150/60 (Smartsolar ist inkl. Bluetooth). Der kann bei 24V maximal 1720 Watt PV-Leistung verarbeiten. Optimal wäre aber ein MPPT 150/70 um alles an PV-Leistung auszuschöpfen weil der bis zu 2000 Watt verarbeiten kann. Ausrechnen tut man das dann normal mit der PV-Leistung geteilt durch die Nennspannung vom Akku in deinem Fall dann vorerst wohl 24V, also 1760/24V= 73,33 Ampere. Wenn der 8S Akku also leer ist bzw. auf 3V/Zelle und die volle PV Leistung zur Verfügung steht könntest du mit einem MPPT 150/70 mit vollen 70 Ampere Ladestrom laden. Da im Sommer mit ordentlich Hitze aber die PV-Leistung abnimmt und du nur selten den Spitzenwert von 1760 Watt sehen wirst kannst du ganz grob mit rund 10% weniger Leistung rechnen wärst aber hier trotzdem noch bei möglichen 66 Ampere Ladestrom. Maximalen Kurzschlussstrom der PV Module must du noch beachten und der steht auch im jeweiligen Datenblatt!
Nachtrag:
Da dein Akku aber eher klein ist mit 105Ah? und du sicher nicht mit über 0,66C laden möchtest reicht dann normal auch was kleineres. Und wenn du später den gleichen Akku? mit 105Ah auf 48V ausbauen tust brauchst du dann natürlich auch nur noch die hälfte vom Ladestrom bei gleicher Leistung.
Vielen Dank @U-F-O, das war mir soweit schon klar. Meine aktuelle Situation ist: 310Wp PV-Panel und div. Kfz-Bleiakkus + 8S 105Ah LFP. Da eine große PV-Anlage aufgrund der notwendigen Änderungen an der E-Installation incl. HAK und Zählerschrank zu teuer wird (nach akt. Stand) plane ich eine Zwischenlösung mit PV-Insel auf Gartenbude mit ca. max. 2 kWp (4 x 445 Wp, im Maximum 6x445 Wp oder 4x540Wp). Hierfür würde ich dann tatsächlich auf 48V Akku switchen (16 x 280Ah oder gar 16x305Ah). Der MPPT-Charger sollte also mind. 56V liefern können. Ich würde den aber auch einsetzen, um die Spannung auf unter 60V zu bringen um damit dann div. Buckconverter zum Laden div. anderer Akkus (Gartengeräte etc.) zu nutzen u.a. (im Parallelbetrieb sozusagen).
Grundsätzlich würde ich eher die PV-Leistung deutlich überdimensionieren, denn die Zeiten, wo diese wirklich annäherend ihre Peakleistung bringt, sind ja doch sehr begrenzt und 90% des Jahres kommt eben nur 1...60% der Nennleistung wirklich unten an. Von daher würde mir ein 150/35 oder 150/45 völlig ausreichen.
Mir ging es jetzt darum bei welcher Eingangsspannung der MPPT anfängt zu arbeiten und was der optimale (vom Wirkungsgrad her) Arbeitsbereich ist - was die Eingangsspannung angeht. Dazu finden sich leider keine genauen Angaben in den Datenblättern soweit ich gesehen habe. Sehe aber gerade, dass Du es im verlinkten Post schon beschrieben hattest: mind. V(Batt.)+5V zum Start des MPPT, danach mind. V(Batt.)+1V. Ist das dann auch der optimale Arbeitsbereich und gilt das für alle Victron MPPT-Charger unabhängig vom Spannungsbereich?
Bin noch nicht ganz sicher, wie ich die Module verschalten soll, denke derzeit 2S2P - damit die Spannung nicht zu hoch wird, der Strom aber auch nicht, so dass ich mit 4 Leitungen a 4 oder 6 qmm auskomme. Ich würde die PV-Ausgänge direkt ins Haus legen (ca. 15 m Kabel) - da hat man bei den max. Strömen natürlich schon etwas Verluste. Mit 4S wird mir die Voc zu hoch, an kalten Tagen könnte die dann über 250V kommen - gibt es dafür auch geeignete Victron MPPTs? 4 Leitungen deshalb um flexibel zu bleiben, was die finale Nutzung angeht: ich kann dann umstecken auf 4S oder 2 x 2S oder eben bei 2S2P bleiben und würde dann PV-Spannungen von ca. 80 - 160V (an kalten Tagen evtl. bis 250V) generieren können bei max. Strömen von ca. 10 - 40A.
Für einen 48V Akku passt das ich persönlich würde dann aber einen MPPT 150/45 kaufen der Preisunterschied zum 150/35 ist nicht groß und der MPPt 150/45 passt besser zur PV-Leistung.
Ja (siehe Datenblätter), und je höher die Eingangsspannung desto besser der Wirkungsgrad würde ich sagen.
Es gibt auch MPPT mit 250V Eingangsspannung (siehe Victron Seite) aber wie kommst du auf 250V?
Wenn ein Modul 40V Leerlaufspannung hat und du mit 4S bei 160V bist dann rechne für den Winter meinetwegen 20% drauf das reicht locker. Aber natürlich bräuchtest du dann trotzdem einen Laderegler mit 250V Eingangsspannung da das die nächste Größe bei Victron ist. Ich würde bei 2S2P bleiben
...
Die großen 445Wp-Module oder größer kommen auf 50 - 55 Voc (die MPPT-Spannung liegt aber fast 10V niedriger). An kalten, sonnigen Wintertagen kommt man dann schnell auf 250Voc bei 4S. Die Gartenbude bekomme ich mit den ganz großen 540Wp-Modulen optimal belegt, da passen 4 Stk. genau nebeneinander ![]()
Und die 250V MPPTs laufen auch bei V(Batt)+5V schon los, wenn V(Batt) bei 24V liegt? Ich denke, der optimale MPPT-Bereich liegt wohl eher so bei 40...80% von Vmax, also vllt. zwischen 80 und 200V für einen 250er MPPT? Ich könnte natürlich etwas Kupfer sparen, wenn ich die Leitung nur als 4S verlege ![]()
Verstehe ![]()
Ja das tun sie ![]()
Du machst dir zu viel Gedanken, gerade was die Effizienz betrifft wirst du denke ich nichts Vergleichbares oder besseres finden.
Danke UFO, ich habe halt gerne verlässliche Zahlen bevor ich ein Gerät kaufe ![]()
Mit meinem Victron Phoenix 1200W WR bin ich übrigens sehr zufrieden. Das Gerät steht derzeit auf Probe direkt neben dem Fernseher und beliefert TV und Reciever mit Saft. Der Lüfter läuft bei 200W nicht einmal an - nur das Brummen des großen Ringkerntrafos ist schwach zu hören - stört aber nicht wirklich. Das motiviert mich schon auch beim Laderegler wieder auf Victron zu setzen
- war ein guter Tipp von Dir!
1kW+ MPPT Eigenbau mit Arduino. (Fugo) wlan usw. Wie wäre es damit.
35A, 80 bis 150 V PV usw. Eingang, bis 80 V Akku.
Lpl kann ev. bestückt bezogen werden.
Ausführlich dokumentiert (49S pdf)
Lpl Layout für Selbermacher.
auf instructables.com /DIY-1kW-MPPT-Solar-Charge-Controller/
Vielleicht reizt der mich.
@hopfen
Interessant. Dieses ACS712 Modul kannte ich gar nicht. Gut zu wissen, dass es das gibt.
Diese ESP32 Sache ist für mich noch zu nerdig. Wie das MPPT da funktioniert, kann ich aus der IDE nicht nachvollziehen.
Wie er mehrere inos hochläd, rätselhaft. Ich müsste das alles in einer machen.
Was mich noch interessiert ist, ob der ESP aussetzt, während er Daten sendet, den I2C liest, was an den Seriellen
Monitor sendet usw. Das ist ein Problem beim Nano.
Die PWM für den Buck direkt aus dem arduino zu nehmen, würde ich mir nicht zutrauen.
Das lagere ich aus und bin dann frei in der Wahl der Schaltfrequenz.
@dd3et Er erwähnt ja auch die Entwicklung die ursprünglich mit dem nano startete. Der ESP wurde wohl auch wegen der zwei Kerne gewählt, vermutlich damit das Hauptprogramm störungsfrei läuft.
Ich habs bisher auch nur grob überflogen, für Arduino IDE sollte jedenfalls in C geschrieben sein. Möglicherweise braucht es da noch so ein Hilfsprogramm für die Oberfläche. War sowas erwähnt.
Zu MPPT, endlich eine Möglichkeit selbst einzugreifen. Bißchen "C" ist noch im Kopf. Viele MPPT suchen nur den erst besten Punkt, vor allem bei Modul WR. Betrachte es trotzdem als Nebensache. Auch ein fix eingestellter Arbeitspunkt läuft mir nicht so schlecht solange keine Abschattung vorliegt.
Vermutlich gibt es das Modul auch schon in irgend einer Chinesen Ecke fix und fertig montiert. Die können ja aus dem Vollen schöpfen.
Die ACS712 verwende ich öfter, besser als die Wandler sind sie elektrisch immer, gegen die praktischen Klapp Wandler im Netz kommen sie nicht an. Einige Layouts sind allerdings für die gute Netztrennung, Leiterbahnabstand, nicht zu empfehlen.
Das reizt mich schon etwas, als Elektronikbastler und Informatiker sollte man ja solche Herausforderungen annehmen können ![]()
Ist aber doch anspruchsvoll und mit Arduino & Co. habe ich noch nichts gemacht - eigentlich eine Schande.
Die max. 50V Output wären etwas zu wenig für eine 16S LFP-Batterie, aber da läßt sich sicher noch was machen.
Allerdings ist mir das bei der geplanten Leistung dann doch etwas riskant - ein dummer Fehler und die Bude qualmt.
Vermutlich werde ich da bei Victron bleiben. Auf einer kleineren Basis wäre das aber durchaus reizvoll und mit Erfahrung kann man sich dann auch an größere Projekte wagen.
@paddy72 Kannst ja bei 4 S 3 Ah oder so, also deutlich schwächer, begrenzt durch ein kleines Modul starten.
Die Baugruppe wurde nachträglich auf bis 150 V, als Umbau beschrieben, erweitert.
Wenn ich das angehe werden es sicher mehrere solche Wandler, der extern unsteuerbare PowMr passt mir sowieso nicht recht.
5 kWp gilt es zu verteilen.
Ich würde egal was, eigentlich doppelt mit einem eigenständigen einfachen analogen System absichern und trennen, Spannung Temperatur, Rauch, wasauchimmer. Das kann kein Hacker knacken. Eine eigenständige Absicherung macht ja schon mal ein ordentliches BMS.
Als Beginner ist die Arduino Platform wirklich einfach überschaubar. Das ist der Vorteil. Kann ich nur empfehlen einen Nano oder Uno zu beschaffen und nur mal die blink Zeit der onboard LED zu verändern. Wenn das läuft hat man schon viel, den Kontakt zum Chip, gewonnen. Mit dem Nano geht dann schon auch einiges. Schritt für Schritt, genug einfache Beispiele sind vorhanden die man dann abändern kann. C dürfte ja nicht unbekannt sein.
der Schritt zum ESP ist ein sehr großer. Zwar ist ChatGPT schon ganz euphorisch mir beim Einstieg zu helfen, aber irgendwie fehlt mir noch die Motivation.
Was mich beim ESP ärgert, sind schonmal die 3V. Da brauche ich dann Operationsverstärker in unmittelbarer Nähe um auf 0...10V zu gehen, was auch nicht schlecht aber eben aufwändig ist.
Ist denn ein Analogeingang über I2C beim ESP schneller gelesen als beim nano?
@dd3et Da liegen Welten dazwischen. Nano läuft mit max. 18 Mhz, oft 8Mhz. Bei mir meist viel weniger um Strom zu sparen oder ich nehme hauptsächlich für meine Themen sogar nur einen ATTiny pur Winzling dessen Hauptfunktion dann schlafen ist ![]()
Beim ESP mache ich eigentlich nur copy & paste von irgendwelchen Github Projekten mit kleinen Anpassungen.
ChatGPT ist eine gute Hilfe, aber man muß ihm ordentlich beobachten und zurechtweisen. Ist doch nur ein stehts bemühter williger Lehrling. Aber ein Roh Konzept stellt er ticktak fertig auf und man hat viel Schreibarbeit gespart. Klare Anweisungen, Pflichtenheft, sind entscheidend für gute Zusammenarbeit.
Nochmal zum Buck, da finde ich es ganz sinnvoll neben der Pulsweite auch die Frequenz zu ändern.
So kommt man auch geschmeidig in den Bereich 100% an.
Die Nachteile des direkten Ansteuerns ohne PWM-IC sind:
- Stufige PWM abhängig von der Auflösung des DA-Wandlers.
- Feste Frequenz die in der Regel zu niedrig ausfällt.
Hier mein aktueller Buck mit IRS21531
solar-grid-tie-inverter-MK2/Solar-grid-tie-inverter-II-IRS-Buck-dcdc-conv-20240331-schema-2v2 .pdf at main · dd3et/solar-grid-tie-inverter-MK2 · GitHub
Die Ladungspumpe mit dem TC4426 versorgt den High Side Treiber bei 100% an.
Was ich da noch testen will sind RC-Glieder vor den Eingängen der TC4420 Treiber um die 500µs Totzeit zu vermindern.
Ich möchte mit der maximalen Frequenz auf >200KHz kommen und da ist diese Totzeit einfach zu lang.
Das mache ich beim dritten Inverter, der läuft jetzt erstmal so.
@dd3et Da hast Dir ganz schön was angetan. Frequenz absenken halte ich für unnötig, auch wenn damit der Wirkungsgrad im unteren Bereich besser wird. Solche Dinger verursachen eh so schon genug Störungen. Da wäre ein richtiger MPP tracker sinnvoller. Dabei betreibe ich noch immer einen fix auf Spannung eingestellten Lader. Sag mal zum Inverter. Damit habe ich mich nie wirklichvauseinander gesetzt. Ganz habe ich die selbststeuernde Einspeisebrücke noch nicht überlauert. Wird da während einer bestimmten Zeit der Halbwelle einfach stur durch die Drossel ein Strom unmoduliert aufgeprägt? E3 ist doch vermutlich ein fixer Zwischenkreis. Ansonsten, weitermachen. Toll.
??? E3 sagt mir nichts. Fixer Zwischenkreis auch nicht.
Nochmal zurück zum Thema und den Victron Smartsolar MPPT-Chargern:
Überlege jetzt doch eine 4S-Verschaltung der Trina Vertex S+ 430 Wp Module und komme dann auf eine Voc von über 200V. An kalten Tagen könnten es dann 250VDC werden, d.h. ich brauche einen MPPT 250V. Den kleinsten den ich finde macht 60A - das ist eigentlich schon mehr als ich brauche. Gibt es da keine kleineren Geräte für 250V Eingang mit 30...40 A Ausgang und regelbarer Ausgangsspannung?
Da nimmt man keinen OP, Da gibt es pegelwandler in allen Variationen.
