Habe ein Bauernhaus in MV von 1870 mit 200 m² Grundfläche, das in der kalten Jahreszeit nicht bewohnt wird. PV-Anlage mit 10 kWp + 14 kWh-Batterie ist vorhanden. Möglicherweise werden wir irgendwann mal dorthin umziehen, aber zunächst gibt es 2 Ziele:
- Wir würden die Nutzungszeit gern durch eine Heizung verlängern
- Im Winter muss die Temperatur über 0°C gehalten werden
Vorrangig geht es darum, zunächst einmal das Wohnzimmer von 25 m² (2,90 m Raumhöhe) richtig warm zu bekommen, mit der Option, die umliegenden Räume wenigstens etwas mitzuwärmen. Vor allem das Innenteil sollte recht leise sein.
Freund hat in gleicher Situation das billigste Teil für 400 € verbaut mit der Begründung, das könne er drei Mal ersetzen bis der Preis einer Daikin erreicht sei. Hm.
Haus hat Mauern von 40 cm und Isolierfenster, ist ansonsten ungedämmt. Wir hatten 25 Jahre eine Ölheizung, die das Gemäuer richtig warm bekommen, aber auch einiges verbraucht hat. Ölheizung ist stillgelegt.
Würde so viel wie irgend möglich selber machen, habe auch schon an Propan gedacht. Kernbohrung ist nicht (Denkmalschutz), man kann die Leitung aber durch ein Kellerfenster und dann durch den Fußboden führen (hoffe ich doch mal).
Die Temperaturen können hier durchaus auch mal unter -12°C gehen, vor eine Reihe von Jahren waren es mal -28°C. Also, bei -5°C darf die nicht schlappmachen. Entsprechendes Video von Andreas hat mich doch etwas verwirrt (geringere Leistung kann besser sein als höhere Leistung...)
Was fällt euch da so ein?