Hallo,
ich wir haben bereits eine 12kWp Anlage mit einem Fronius Gen24 10 WR und einem 14kWh Speicher und wir besitzen ein Elektroauto.
In nähere Zukunft planen wir eventuell auch noch mit einer WP für das Haus.
Für den Winter würde ich gerne noch ein Balkonkraftwerk mit 50-60Grad Neigung an der Südhauswand installieren. Ich hätte gerne 2000Watt Module und einen Wechselrichter mit 800 Watt.
Ich habe auch Angebote gesehen, bei denen ein Speicher mit dabei ist.
Hier rmal ein Beispiel
Und hier eine Frage
Lohnt sich ein Speicher extra für das Balkonkraftwerk oder sollte man lieber den Hauptspeicher erweitern? Ich weiß nicht, wie die Geräte kommunizieren und welche zusätzlichen Geräte man dafür benötigt.
In der Hinterhand hätte ich auch noch einen kleinen Server mit proxmox und home assistant am laufen.
Vielen Dank für eure Tipps und ein schönes WE,
Sebastian
Dann sollten die Module bei sehr flachstehender Wintersonne völlig schattenfrei sein, sonst gibt das einen ganz miesen Ertrag im Kernwinter. Bei den weit überwiegenden diffusen Einstrahlungen im Dez/Jan kommt da nahezu nichts runter.
Die Wärmepumpe kommt wahrscheinlich erst in 2 Jahren. Wir haben aber generell einen sehr hohen Stromverbrauch. Letztes Jahr waren es ca 12000kWh.
Dieses Jahr haben wir schon 12,74MWh verbraucht. Dabei haben wir 11,1MWh erzeugt und davon 7,9MWh Eigenverbrauch. Das heißt bisher haben wir ca. 5MWh aus dem Netz gezogen. Da kommen im November und Dezember bestimmt noch einmal 2MWh Netzbezug drauf.
Flach an die Hauswand ist einfacher.
Ich dachte ein Winkel von 50-60 wäre besser, aber wenn sich das nicht viel gibt, würde ich die Module auch flach an die Wand aufhängen.
Es gäbe auch an der Hausecke die Möglichkeit zwei Strings mit je 1000Watt zu nutzen. Einen an der Süd-Ost Seite und einen an der Süd-West-Seite. Aber ich weiß nicht, ob die WR das können und ob es Sinn macht.
Ich denke es ist einfacher, da es kaufbare, statisch sichere Systeme von namhaften Herstellern gibt.
Falls du gute Halterungen für den Winkel findest und sie sicher anbringen lassen kannst, ist das angewinkelte sehr viel ertragsreicher als das direkt an der Wand.
Nachtrag:
Du hast dann auch ein "Vordach" für Fenster, dass bei richtigem Winkel und Abstand die Sonne im Sommer abschattet und in Winter reinläßt.
Ich habe einige Winkel gefunden, die von vielen Leuten gut bis sehr gut bewertet wurden. Wahrscheinlich würde ich es damit versuchen.
Das Anbringen sollte kein Problem sein.
Lohnt sich ein Speicher extra für das Balkonkraftwerk oder sollte man lieber den Hauptspeicher erweitern? Ich weiß nicht, wie die Geräte kommunizieren und welche zusätzlichen Geräte man dafür benötigt.
In der Hinterhand hätte ich auch noch einen kleinen Server mit proxmox und home assistant am laufen.
Im Sommer hat man oft Überschuss von der großen Anlage. Je nachdem wann und wieviel das E-Auto schluckt.
In der Übergangszeit ohne Heizen evtl auch immer noch Überschuss von den 4 Panels an der Südseite.
Sobald das Heizen beginnt kann die Südseite das unterstützen. Wenn das Haus oder ein Wasserspeicher die Wärme Puffern kann, kann es effizienter sein am Tag, wenn es wärmer ist die Energie zum (über)heizen zu benutzen.
Aber das ist viel Glaskugel lesen.
Dein Vebrauch in der Zeit wo du kein Überschuss mehr hast, sollte deine Frage nach dem Energiebedarf/Akkubedarf beantworten.
Direkt verbraucht ist effizienter und braucht keinen Akku.
Steuerung:
Die BKW Akkus sind noch relativ neu auf dem Markt, es haben aber wohl einige Leute schon HA Lösungen/Ansätze.
Nachtrag1:
(Ansonsten wollen wohl fast alle Geräte mit der Cloud reden, dh. sie müssen dein Internet nutzen und ein Sensor beim Zähler für deinen Hausverbrauch muss ihnen schicken wieviel du Momentan verbrauchst/einspeist)
Von sich aus kommunizieren die gar nicht miteinander, und kämen sich daher auch in die Quere.
Lösen könnte man das durch eine selbst gebaute Steuerung (RasPi o.ä.) und ausreichendem Wissen darüber, wie sich die beiden Anlagen von extern steuern lassen - was nicht garantiert ist.
Hat etwas gedauert. Es war mal wieder viel los am Wochenende.
Danke für die Antworten!
Ich habe mir jetzt mal das Video von Andreas und Co angeschaut. Das klingt ja echt spannend mit dem AC-Speicher.
Meine Idee ist jetzt, dass ich mir erstmal ein Balkonkraftwerk mit 2000 Watt und ohne Speicher kaufen werde und es dann im Winkel von 50-70 Grad an die Südseite installiere. Eventuell geht es ja, dass ich 2 Module Süd-Ost-Aursichtung und 2 Module Süd-West-Ausrichtung installiere, wenn der Mini WR des BKW das mitmacht.
Das Video hat mich jetzt etwas angefixt.
Wenn ich etwas Zeit habe werde ich dann mal die Sache mit dem DIY-Speicher angehen. Das hatte ich früher vor, bevor ich meine PV-Anlage bekomme hatte. Mir war aber das Ganze drum herum mit Victron Ladereglern zu schwierig und ich hab auch niemand gefunden, der sich damit auskennt.
Hier scheint es jetzt aber eine recht gute Lösung zu geben, wenn man mit einem Shelly 3EM am Stromkasten sitzt. Der sendet dann die Signale und ich kann die dann “irgendwie” abfangen und verarbeiten. Es gibt wohl MW NPB-Netzteile, die mit Stick das Ganze auslesen und dann eine Batterie laden können. Mit einem geeigneten WR kann ich das dann bedarfsgerecht wieder einspeisen. Die EVE-LFP-Batterien kosten ja nicht mehr viel 75Euro/ Kilobyte. 16kWh Batterie mit BMS, Holzgehäuse, Kabeln, Netzteil und WR bekommt man dann dann für ca. 2000-3000 Euro.
Ist die Idee einigermaßen sinnvoll oder hab ich hier etwas falsch verstanden?
Welche Leistung kann ein WR zum Einspeisen in das Hausnetz haben? Kann das mein Elektriker irgendwie an die Hausphasen anklemmen oder gibt es da so Stecker-Lösungen die auf 800 Watt begrenzt sind? (800 Watt inklusive der Leistung des BKWs)<<
VG,
Sebastian
P.S.: Eventuell ist die Batterie auch etwas überdimensioniert und ich würde für das Geld erstmal für ein paar mehr Module auf dem Flachdach unserer Nord-Ostseite unseres Hauses sorgen.
Updater: Ich sehe gerade, dass man eine 48Volt 15kWh Batterie auch für 2000 Dollar bekommt. Da braucht man selbst nicht basteln :-o
Zur Ausrichtung:
Für den Winter wäre pure Südausrichtung am besten.
Akku:
Ja, basteln lohnt kaum noch
Einspeisesteuerung:
Da gibt es auch Tasmota Leseköpfe für den Zähler , der wird "einfach" draufgesteckt, da braucht es dann keinen Einbau eines Shellys.
Muss halt mit dem Akku kommunizieren können.
Der Herr Ofenhaeusle hat in dem Video noch angemerkt, dass man bei Installation eines 800Watt BKWs nach der Anmeldung die 800 Watt prozentual von seiner Einspeisung abgezogen bekommt. Das würde ja einen Tei ldes Gewinns wieder einschmelzen.
Wenn alles über einen Zähler läuft hört sich das plausibel an. Da die BKW auf 800W bei der Einspeisung begrenzt sind, du aber mit Akku auch nachts Strom nutzen kannst ohne einzuspeisen, könnte(!) es sich trotzdem rechnen.
Bei Volleinspeisung gibt es wohl oft zwei Zähler.
Da sollte ein BKW nichts an der Volleinspeisung ändern.
Danke @Lichtquant. Ich denke ich werde das mal mit den 2000Wp an der Süd-Ostseite versuchen.
Gibt es gerade aktuell ein gutes Angebot für ein 2000Wp, 800Watt BKW, außer denen von Solakon?
Hat jemand noch Erfahrungen mit Wandhalterungen bei denen man die Grad einstellen kann? Ich tendiere in Richtung 60Grad, um die frühen Stunden und den Winter besser nutzen zu können.
Auf den Bildern ist es nicht ganz ersichtlich. Aber ich vermute, man kann die Panelen damit auch Vertikal an die Wand hängen, oder?
Ich bin mal mit ChatGPT verschiedene Szenarien durchgegangen. Hier eine Gegenüberstellung für das Aufhängen in Hoch- und Querformat bei Winter- und Morgensonne-Optimierung.
Für die Wand brauchst du andere Schrauben und zuverlassige Befestigungsmethoden in der Wand.
Eventuell dicke Stockschrauben?
Falls du ein Fenster im Sommer verschatten willst, brauchst du einen anderen Winkel.
Sonst könnte es Stimmen.
Immer sicher bleiben!
Mit schweren BohrMaschinen auf einer Leiter an der Wand ist riskant.
Besser wäre ein (kleines) Gerüst?
Ich weiß nicht ob so ein Befestigungsset statisch ausreichend für ein großes Modul wäre.
Der Verkäufer sichert sich ab und schreibt in der Beschreibung max 350/400 W je nach Befestigung.
Ich würde dann 3 Stellen links und rechts zum Befestigen nutzen. Schön verteilt und nicht in den Ecken. ( Siehe Anleitung PV-Hersteller, die gibt es und sollte man sich angucken)
Wenn du klemmst statt verschraubst, noch eine ausreichend dimensionierte Absturzsicherung.
( Drahtseil(e) die das Modul im Fehlerfall oben halten können)
Wenn was trotzdem absegelt, sollte man zeigen können, dass alles sehr gut montiert war.
Ja natürlich das ginge auch...
Ich hab zwei 500er Module bei mir einfach flach an der Wand also 4x Vario Halterung pro Modul ohne die Halterungen mit den Profilen. Das ganze an den normalen Befestigungslöchern der Module. Die Vario Halterungen sind wirklich sehr stabil und auch die Winkel/Scharniere sind aus Vollmaterial und in einem Stück, also keine "Schlaufe" um die Schraube drum herum die sich aufbiegen könnte. Dafür das es "einfache" China Ware ist kann man wirklich nicht meckern. Da hab ich schon weitaus schlechtere Besfestigungen mit einfachen dünnen Blechen gesehen, das ist absolut kein Vergleich! Wichtig ist die Befestigung an der Wand, hier hab ich V2A M8 Sechkant Holzschrauben + Unterlegscheiben und Fischer Dübel genommen. Bombenfest kriegst die niemals von der Wand auch kein Tornado . Kommt aber auf die Wand an... bei mir manchmal schwierig wegen Lehmwand und evt. Hohlräumen.
2x Trina Solar 500 Watt bringen vom Ertrag her bei mir senkrecht an der Wand bei Südausrichtung zum Tagesende genausoviel wie meine zwei Canadian Solar 410 Watt, auch Südausrichtung aber auf dem Vordach mit 45°. Mit 20-25% Verlust gegenüber 45° must du rechnen... Der erste Winter kommt erst da hab ich noch keine Werte.