Kaufberatung - Anker Solarbank vs Ecoflow Stream

Guten Morgen zusammen,

auch ich plane in die Welt der Balkonkraftwerke einzusteigen. Ich habe bereit mehrere Stunden in YouTube investiert und mir das nötige Go von der WEG geholt. Nun habe ich allerdings noch ein paar Fragen an die Spezialisten und würde gerne mein geplantes Setup vorstellen:

Gegebenheiten:

Wir haben 2 Doppelhaushälften mit jeweils 9 Wohnungen. In Haus A im Keller befinden sich Waschküche, Zähler und Abstellraum. In Haus B in der DG Wohnung wohne ich. Stromtechnisch sollte alles miteinander verbunden sein, da ich DLAN in der Waschküche nutzen kann.

Dach:

Auf das Dach plane ich 4x500W Module.

Ausrichtung: 2xOst/2xWest

Halterung: Premium Flachdach Halterung für 4 Solarmodule | Solamount (Link fehlt mir die Berechtigung)

Module: Entweder welche aus einem Set oder in meiner Nähe könnte ich folgende für ca. 78 Euro / Stück abholen: JAM60D41-500/LB

Wechselrichter/System:

Auf YouTube habe ich mir die Systeme von Anker und EcoFlow angeschaut. Beide bringen im August die Kombisysteme mit 5.000 Watt Speicher raus. Eins von den Beiden soll es wohl werden oder gibt es hier etwas zu bemängeln?

Der Speicher kann bei allen System jederzeit erweitert werden. An den direkten Anschluss des Speichers würde ich eine Klimaanlage hängen (Anschaffung im Winter geplant, solange reicht die PortaSplit noch). 800 Watt werden dann über Schuko ins Hausnetz eingespeist. Die Installation einer Wieland Steckdose ist denke ich zu teuer. Das System würde auf meinem Ostbalkon stehen. Evtl etwas überdacht, dass die Witterung nicht die Lebensdauer beeinträchtigt.

EcoFlow Stream 5.000

Anker Solix Solarbank E5000 Pro

Smartmeter:

Der Strom-/Verteilerkasten hängt bei mir in der Wohnung. Hier müsste der Smartmeter eingebaut werden. Im Keller ist der Zähler, da gibts weder Strom noch Internet. Ich hoffe, dass der Verteilerkasten in der Wohnung ausreichend ist.

Konnektivität

Eine vernünftige App ist mir wichtig. Zusätzlich spiele ich aktuell mit Home Assistant herum (sollte also kompatibel sein).

Fragen

- Habe ich etwas vergessen?

- Sind die Systeme in Ordnung für einen Anfänger?

- Bei beiden System kann man Speicher im Hausnetz verteilen, somit könnte ich ggf. im Keller einen Speicher aufbauen, der vor Hitze und Kälte geschützt wäre. Macht das Sinn?

Vielen Dank für euren Support. Gibt bestimmt einige hier, die sich besser damit auskennen :smiley:

Ich habe im Freundeskreis beide - Bei Anker sind die Meinungen gemischt - solange es läuft ist alles okay, der Support ist... naja... hmm... verbesserungswürdig :stuck_out_tongue:
EcoFlow auch zufrieden, allerdings ist man mit der Erweiterung bzw. dem Austausch bei Defekten auch nicht zufrieden. Das Gelbe vom Ei ist für mich beides nicht.

Ich würde bei einem Fertigsystem eher zu Zendure oder SunEnergy tendieren (rein persönliche Meinung) oder zum Hoymiles HiBattery 4020X, wenn z.B. eh schon ein Wechselrichter von Hoymiles vorhanden ist. (werde ich morgen bei meinem Patenonkel installieren).

Das ist eine gute Planung, so ist ein "Großverbraucher" aus den 800W raus. Mache ich am Hoymiles genauso mit einer Waschmaschine.

...aber bei über 960W Modulleistung rechtlich vorgeschrieben...

Solange alle Verbraucher hinter dem Smartmeter abgehen, ist das kein Problem. Nur darauf achten, dass er auch wirklich vor allen Sicherungen eingebaut wird - und immer gleich zu Beginn nachschauen, dass die Phasenlage und damit die Leistungsmessung stimmt.

HomeAssistant hat eine sehr vernünftige App und sowohl fertige als auch frei konfigurierbare Anzeigen für die Energie.
Ich persönlich (nur meine Meinung) würde eine lokale Steuerung und Auswertung ohen Paa bevorzugen. Zumindest die Möglichkeit, alles ohne Cloud steuern zu können...

Und jetzt sonnige Grüße, viel Spaß und Erfolg mit deinem Vorhaben :wink: