ich habe auf meinem Trapezblechdach die MiniRail MK2 von K2 Systems für 9 PV-Module installiert – aktuell flach montiert . Nun würde ich die Neigung gerne etwas erhöhen, ohne gleich die komplette Unterkonstruktion zu tauschen.
Hat jemand Erfahrung damit, ob man auf einer Seite die MiniFive MK2 Endstücke (Art.-Nr. 2004213) montieren kann und auf der anderen Seite die normale Modulklemme mit einer geneigten Unterlegscheibe oder ähnlichem verwenden darf? Die Standard 5% wären mir zu wenig.
Hi
Bin zwar kein Experte , doch aus Erfahrung weiß ich,das ein Paar Grad Änderung nur minimalen Erfolg bringen und der Aufwand nicht Lohnt.
Möglichen Erfolg oder Optimierungen kannst du sehr gut mit folgendem Programm simulieren.
Es geht mir nicht wirklich um die Leistung.
Eher um Verhinderung von Pfützen.
Jetzt habe ich lediglich 3% Neigung in nordöstliche Richtung. Ich würde jetzt gerne es in die andere Richtung neigen. Die 5% von K2 würde mir lediglich 2% verschaffen, also noch schlimmer.
Genau. Pfützen sind ein Problem bei zu flacher Montage. Kostet schnell viel Leistung da sich richtig Dreck ansammelt. Je nach Modul.
Mir wäre auch 5% noch zu wenig.
Klar Wasser bleibt stehen und es bildet sich eine Schmutzschicht. Auch noch bei mehr als 5 Grad wegen der hohen Ränder der Panels.
Habe früher immer bei meinem Carport mit Panels von 1-2% Neigung schnell die Dreckränder beseitigt. Großen Ertragsgewinn habe ich zwar jeweils nicht messen können, aber mir eingebildet. Jetzt säubere ich nur noch einmal pro Jahr und kann keine wesentliche Ertragsreduzierung feststellen.
Wenn ich das richtig sehe, bräuchte ich mindestens 18 von den Minirail-Endstücken mit 5 % Neigung – plus die passenden Befestigungsklammern. Damit liege ich schon bei über 120 €.
Für das Geld könnte ich mir fast schon selbst eine kleine Anspritzanlage bauen, oder?
Habe zwar kein Mini Rail aber das Basic Rail was vermutlich die lange Ausführung des Mini-Rail Profils ist. Dortselbst habe ich sowohl Dome 6.10 wie auch 6.15. 10 und 15 Grad kann man ohne große Stabilitätsverluste untereinander regelwidrig kombinieren. Das Modul liegt dann eben nicht ganz auf sondern nur an einer Kante. Am Dachrand habe ich sogar 10 und 15 Grad hintereinander kombiniert um zwei Modulflächen am Rand zu kriegen wo die Verschattung nichts mehr ausmacht. Die 15 Grad habe ich eigentlich nur deshalb, weil sie von der Breite was ausmachen und da mein Flachdach ziemlich voll ist. Damit passt eine halbe Reihe mehr drauf.
Vom Dreck wirst du aber enttäuscht sein. Ich habe wegen dem Schatten des Nachbargebäudes auch eine Reihe 45 Grad Multi-Angle. Selbst da sammelt sich unten noch Dreck an dan man regelmässig putzen kann. Das geht bei mir auf dem Flachdach relativ problemlos mal bei Regen mit dem Schrubber durchlaufen. Aber mit der Zeit lässt der Putzfimmel nach.