@carolus nehmen wir noch mal den Fall 'ganz am Anfang' (einen Tag vorher), da ist es deutlicher
da ist ja ziemlich offensichtlich, dass die Spannung der niedrigsten Zelle ziemlich 'konform' mit dem Akku-Strom läuft - also dein 4. Punkt.
Punkt 2 (wenn der Balancer Energie entnimmt) würde ich in dem Moment verneinen, weil warum soll er aus der niedrigsten Zelle Energie entnehmen? Die nimmt er ja aus der Höchsten und pumpt sie in die Niedrigste
Punkt 3 (Übergangswiderstand bei fliessendem Strom) würde ich im dargestellten Fall auch mal verneinen, weil der Strom ist minimal, der Abfall am zu beachtenden Verbinder war 0.05mR x irgendwas bei 3..4A also 0.1-0.2mV - das kann das BMS nichtmal auflösen.
Punkt 1 (wenn sie entladen wird) gilt es zu überlegen: Kann es sein, dass in der Reihenschaltung Ladung von den Spannungs-niedrigeren Zellen in die höheren läuft, obwohl der Strom durch den Akku >0 ist? Da fehlt mir grad der Überblick, vom Gefühl her würde ich aber auch das verneinen...
So, und warum laufen die höchsten Zellen weiter hoch?
Ich vermute mal, weil aufgrund der Reihenschaltung mit den niedrigen Zellen die Klemmenspannung da trotzdem noch höher ist als die Ruhespannung? Das ist so lange so, bis der effektive Balancerstrom den Rest-Ladestrom übersteigt (leider kann ich das oben nicht darstellen, weil ich dann das Labornetzteil draufgehängt hatte) oder die Klemmspannung der Ruhespannung entspricht?
Das zusammen würde doch das mich verwirrende anfängliche Auseinanderlaufen erklären, oder?
