Jk bms JK-PB2A16S30P ausschalten verhindern

Hallo,

es ist ja nun so, das wenn das BMS eine Zelle zb durch Kabelbruch nicht mehr sieht, komplett abschaltet. Ich habe bislang keinen weg gefunden, das zu verhindern. Bevor jetzt einige wieder schreiben, das das ja aus "sicherheitsgründen" genau so sein muss: Professionelle BMS lassen für remote Kommunikation und Fehlersuche das BMS an und schalten nur die Verbraucher ab.

Gibt es irgendeinen Weg, die Abschaltug zu verhindern? Ansonsten wäre das für mich ein KO kriterium und ich schmeiße mein JK wieder in die Tonne.

Wo genau siehst Du das Problem?

Mich würde es nicht sonderlich interessieren, wenn ein Akku abschaltet. Die anderen Akkus würden ja einfach weiterlaufen, der Master das erkennen, und ich kann das defekte Kabel einfach in Ruhe tauschen.

Gerade wenn Versorgungssicherheit für dich wichtig sind, musst Du ja sowieso jede Komponente wie den Akku redundant haben, aber auch die Wechselrichter. Die können ja genauso kaputt gehen.

ich habe nur ein Akku und da es eine Inselanlage ist muss/soll der funktionieren. Bei mir war in 95% aller Ausfälle das BMS das Problem, da muss ich nicht noch extra eines mit so einem Problem einbauen.

Bei anderen BMS kann ich konfigurieren, was passiert wenn ein bestimmter Fehler auftritt...

Wie wäre es denn mal den fehler in der Verkabelung zusuchen? den der Verlust einer Zelle im BMS muss ja irgendwo her kommen.

Hast Du mal ein Beispiel? So pauschal kann ich mir auch recht fragwürdige Dinge (aus Sicherheitssicht) auf BMS-Ebene darunter vorstellen.

Einen Betrieb pauschal abzuschalten wenn ein relevantes Problem detektiert wurde, kann ich erstmal auf BMS-Ebene als nachvollziehbar sehen. Nur weil ein Systemaufbau sensibel für Single-Point-Failure ist, heißt das nicht zwingend dass ein BMS seine Grundfunktion massiv vernachlässigen sollte.

ich wollte jetzt nicht den potentiellen Fehler diskutieren, weil er ein potentieller ist.

Die Frage war: Wie oder ob ich verhindern kann, das JK das BMS komplett runterfährt, wenn zb ein Zellkabel ab ist.

Die Antwort kann fahrlässiges Verhalten bedeuten, darum werde ich so pauschal da sicher keine Antwort liefern ohne ein paar mehr Infos zu kennen. Hier wird aktuell für mich Verfügbarkeit über Sicherheit gestellt.

Naja, Kabelbruch ist ein Defekt des BMS, den es zufällig erkennt, und sein Job ist den Akku zu schützen. Wenn du meinst, dass das nicht notwendig ist, lass das BMS doch einfach weg.

Bei mir noch nie. Was hattest du denn für BMS Defekte ?

Eigentlich garnicht. Oder eben durch weglassen.

Wenn man eines Sagen kann machen die BMS alle genau das wofür sie gedacht sind sie Schützen die Akkus vor Schäden, vor Überladen , tief entladen oder wenn Zellen auseinanderer driften, oder Überhitzen und dann muss das BMS ja die Stromzufur zum Akku unterbinden den das BMS ist eine Schutz einrichtung nichts anderes. Es überwacht den Akku, wenn man dann das ganze mit Daten kbel an den WR hängt meldet das BMS dem WR es ist ein Fehler aufgetrten und schaltet kurzerhand das ganze ystem aus fertig . So mit ist die bestimmung des BMS erfüllt Schutz vor abnormalen Parametern.

Ich selbs habe kaum davon gehört das BMS ständig kaputt sind , meist sind es falsche einstellungen der Parameter der Nutzer bzw der Hersteller von Akkus.

Muss auch mal meinen Senf dazu geben:

  1. Ist für mich auch der potentielle Kabelfehler kein Fehler des BMS, sondern der Installation.

  2. Setzt der TE voraus, dass bei dem potentiellen Fehler der Akku grundsätzlich in Ordnung wäre und das BMS fälschlicherweise von einem Defekt ausgeht.

Unter der Voraussetzung müsste der TE konsequenterweise auf ein BMS verzichten.
Wie sollte das BMS ohne eine übergeordnete Akkuzusrandsüberwachung dieses Szenario von einem echten Defekt des Akkus unterscheiden?

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Die großen BMS in PV-Batterien, zumindestens die namhaften, haben m.E. selten Defekte - habe auch noch nie davon gehört, das hier ein Problem auf das BMS zurückzuführen war, wenn es nicht falsch eingestellt wurde (das ist aber eher das Problem des Users).

Bei den kleinen, z.B. in Laptopakkus oder Werkzeugakkus integrierten, meist proprietären BMS, kommt es wohl schon deutlich häufiger vor, das der Akku durch ein fehlerhaftes BMS kaputt geht. Habe das schon mehrfach gehört oder in Videos gesehen und es soll auch BMS geben (gegeben haben), die einfach nach einer bestimmten Zyklenzahl oder Alter aus 'Sicherheitsgründen' abschalten und sogar die Zellen tiefentladen. Natürlich alles aus 'Sicherheitsgründen'. Wird u.a. auch von manchen ebike-Akkus behauptet, lässt sich aber nur schwer belegen.

Lässt sich garnicht belegen. Ein immer wieder verbreitetes Märchen.

Das will ich dir sagen:

Professionelle Akkus schalten im falle eines Fehlers (welcher vom User/Installateur konfiguriert werden kann) den Verbraucher und/oder den Laderegler ab. So hat man ÜBERHAUPT die Möglichkeit den Fehler zu diagnostizieren und zu beheben. Der Prozessor ist weiterhin erreichbar und schaltet sich nicht ab, was bein einem Stromverbrauch von (12mW bein JK BMS) auch einfach nur als Schildbürgerstreich zu bewerten ist und in keinem denkbaren Fall sinnvoll und nötig wäre. (so aber wie es aussieht, passiert).

So, hat nun bitte jemand eventuell eine Antwort auf meine Frage und will nicht diesen sinnbefreiten Quark weiter durchkauen?

Erst hatte ich dich garnicht verstanden.
Dann habe ich deine Frage nochmal gelesen

Ich kenne kein einziges BMS, das "sich" bei Kabelbruch einer Zellzuleitung abschaltet. Es bleibt in Betrieb und schaltet Laden und Entladen ab.
BMS schalten "Sich" nichtmal dann ab, wenn die Pluszuleitung unterbreochen wird, weil si ihre Betriebsspannung dann aus niedrigeren Zellstufen beziehen.

Hast du da andere Informationen ?

Wenn du eine Frage stellst und mit den Antworten nicht zufrieden bist, ist es nicht hilfreich von sinnbefreitem Quark zu reden.
Ich weiß ja nicht was du für ein JK Bms hast, aber als ich einen Akku hatte, bei dem beim Transport die Verbindung des BMS zur Zelle weg war, hat der Akku nicht mehr geladen/entladen und über das BMS konnte ich mit der App auslesen, dass die Zellspannung nicht vorhanden war.
Wenn dir das zu blöd ist kauf ein angeblich professionelles BMS (ich kenne einige aber keines welches den Akku weiterbetreibt, wenn ein Zellzustand nicht ermittelbar ist.
Aber wie einige vorgeschlagen haben und du angedeutet hast. Tritt dein JK Bms in die Tonne und betreibe den Akku ohne.

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Ich finde auch, dass das BMS nur seinen Job macht. Wer das nicht will könnte als Alternative zum Betrieb ohne BMS eins ohne Einzelzellüberwaschung nehmen... (Und einmal im Jahr gucken, ob noch balanced)

Man könnte natürlich das BMS schon anschließen aber halt überbrücken.
Damit hätte man zumindest die Zellen zu überwacht und balancieren drinnen.
Dann kann man aber auch einen der Nachrüst Balancer nehmen.
Und einen Shunt für das SoC-Orakel.

Das so ein Betrieb ausdrücklich nicht empfehlenswert ist, steht denke ich außer Frage.

Wenn das Thema einfach nur Redundanz seid soll, dann ist doch die Lösung diese zu schaffen.

Im Idealfall also dann zwei Akkublöcke.

Wer die Diskussion im professionelle Boostech BMS Thread mitverfolgt hat und wie verantwortungsvoll manche Installationen dort gemacht wurden, ist das "Standard"-Verhalten vom JK-BMS gar nicht mal so schlecht.