ich habe einen Multiplus 2, einen Cerbo GX, 18s EVE Zellen und ein JK BMS.
Anfänglich habe ich gedacht, es reicht via dbus-serialbattery die Werte der Zellen auszulesen, damit diese dann im Cerbo GX und später dann auch in meiner Hausautomation zur Verfügung stehen. Alam-Management hörte sich auch gut an.
Nun lese ich in Features | dbus-serialbattery dass dbus-serialbattery auch sowas wie "Charge current control management (CCCM)" und "Set battery parameters (DVCC)" kann.
Frage 1: ich gehe davon aus, dass man dbus-serialbattery auch nur so konfigurieren kann, dass es nur Werte zur Verfügung stellt, aber nicht aktiv in Laden/Entladen oder irgendwie anders aktiv eingreift. Richtig?
Frage 2: ich bin mir sicher, dass diese Features, die aktiv in Laden/Entladen eingreifen, von manchen verwendet werden. Nun die Frage an die Experten: sinnvolle Ergänzung, nette Spielerei, übertrieben oder sogar kontraproduktiv?
Aktuell lade ich die Batterie bis 3,45V*Anzahl Zellen und dann fängt auch die Absorption Zeit von 2std an. Da kann es aktuell schon sein, dass der Multiplus bei 3.43V noch mit 40A lädt. Sollte ja eigentlich kein Problem sein.
Wäre es jedoch für die Zellen stressfreier, wenn man z.B. bis 3.40V die Zellen mit maximal 70A lädt und dann ab 3.40 nur noch 30A zulässt. Ab 3.45V dann noch mit 10A bis 3.50V und die Absorption Zeit reduzieren auf nur noch 1std?
Der Ladestrom fällt automatisch wenn die Akkus voll werden.
Sinnvoll an dbus Serialbattery ist, dass du die Ladung je nach Zelle steuern kannst.
Du läufst somit nicht Gefahr, dass dir eine Zelle abhaut. Victron selbst, schaut nur auf die Gesamtspannung des Systems. Da kann im Worstcase eine Zelle bei 3.95V liegen und eine bei z.B 2.2V, auf die Gesamtspannug hat es dann erstmal weniger Einfluss und dein BMS würde dann vorher "hart" abregeln