Jetzt hab ich mal wieder 13 Seiten Zeugs gelesen, das ich nun aber den Durchblick habe kann ich nicht behaupten. Es wurde zwischendurch mal emotional und auch das vermeintlich Lieblingsthema Verpressen (mit Druck und Formstabil und Kriechirgendwas und und und ) wurde wieder ausgiebig behandelt.
Ursprünglich dachte ich mal es geht bei der Isolationsschicht nur darum die Leitfähigkeit der Zellen untereinander zu schützen bzw zu die blaue Folie zu verstärken da darunter der Pluspol liegt. Im laufe des Fadens sind wir dann auf Temperaturschutz und mal wieder Druck gekommen.
Also Fermacell bzw Gipsfaserplatten finde ich an sich gut sowohl für temperatur als auch elektrische Isolation. Nur passt das dann doch alles nicht mehr mit den fertigen Busbars, oder? Bei den fertigen Akku-Packs gibt's immer diese schönen gelben Plättchen dabei, woraus die aber genau bestehen ist mir noch unklar. Ist das nun ein Glasfasergewebe mit Harz oder nur eine reine Epoxyplatte wie man sie zB bei ebay bekommt? Ich bin verwirrt
Wollte meinen Akku im Holzkasten bauen den ich an den 4 Seiten und unten mit Gipsfaser auslege. Aber was packe ich nun zwischen die Zellen? Und wieviel Platten brauche ich wenn ich den 16s in zwei Reihen mache dann sollten das doch 18 Stk sein, oder?
Bei ebay gibts 1-2mm starke GFK Platten wie sie zur Herstellung vom Leiterplatten verwendet werden. Die bleiben auch im Falle eines überhitzen Akkus noch stabil und isolieren zuverlässig.
Wenn schon Leiterplatten Material dann aktives mit einseitig geätzten Bahnen zur Heizungsmöglichkeit direkt an den Zellen.
Ich würde feine Glasmatten oder besser Mineralfaser Matten nehmen. Keramikfaser ist Mist und sauteuer, habs hier. Hält >> 1000 Grad
Als Billiglösung bieten sich alte Schnellhefter an. Verkohlen auch erst über 250 Grad, der graue Karton in den 18650 Zellen gerne eingepackt werden ist nicht besser.
Zum anderen, weil der Emodul in etwa dem der Zelle entspricht, und somit auf Kräfte gleich reagiert. Was bedeutet, dass es die Oberfläche der Zelle weder verformt ( weil es steifer ist) noch dass es nachgibt ( weil es weicher ist.)
Und alles das ist Philosophie, für das ich keinen Beweis liefern kann.
Zwischen Gewindegänge und Zellen steht auch eine Platte, zur elektrischen Isolierung. Falls notwendig wird die gegen eine aluplatte mit Isolierung getauscht, die einen Heizwiderstand oberhalb der oberen Zellenkante hat. 10 Watt pro Seite, für Winterbetrieb im Womo. Normaler Keramikwiderstand 10 Watt. die aluplatte verteilt die Temperatur ausreichend.
Naja, in der Industrie nehmen die GFK Platten, also warum sollten wir das Rad neu erfinden? Ich habe auch 0,8mm GFK Platten verbaut, selbst wenn das Laminat bei hohen Temperaturen schmilzt, die Glasfasern isolieren weiterhin. Abgesehen davon, wenn eine Temperatur erreicht wird wo die GFK Platten aufgeben ist es eh egal ob da noch isoliert wird oder nicht.
Also macht es nicht so kompliziert und verschlimmbessert die Situation nicht.
Aber wenn man doch mehr Materialdicke zwischen die Zellen packt passen doch auch die ganzen Standart-Zellverbinder nicht mehr. Was nehmt Ihr dann? Kabel selber pressen dafür?