Isoliertes Gehäuse für zwei EEL v6 Pro

Hallo zusammen,

ich habe zwei EEL v6 Pro Gehäuse inkl. der Heizmatten rumstehen, die ich nun langsam mal verbauen möchte. 16 EVE Zellen sind auch schon da, die Victron Komponenten liegen auch schon rum :slight_smile: Sprich: Es kann losgehen, mindestens mit dem ersten Block.

Die beiden Blöcke sollen in meinen frostfreien Schuppen kommen. Frostfrei ist dieser in den vergangenen Wintern immer nur "knapp" geblieben, ich denke das wird sich aber durch die zusätzliche Technik und Abwärme (mind. ein Victron 6k5, diverse weitere Victron Komponenten und eben die Zellen) dann aber ins positive verändern.

Dennoch plane ich, für die beiden EEL v6 Pro Gehäuse ein weiteres isoliertes Gehäuse zu bauen.

Idee zum Aufbau:

  1. Multiplexplatte 21mm (Boden, Seiten, Deckel, Front), alle Übergänge verleimt und verschraubt (eventuell noch Lamello, wobei ich da unsicher bin).
  2. 40mm XPS Platten zur Dämmung (an allen Seiten)
  3. 10mm Fermacell-Platten zur Lastverteilung und als saubere Ebene (an allen Seiten) und für einen gewissen Brandschutz
  4. Die Bauteile (1. bis 3.) würde ich flächig miteinander verkleben.
  5. 4x 100mm x 100mm x 3mm Stahlplatten unter den Füßen des unteren EEL Gehäuses zur weiteren Lastverteilung und zum einfacheren Einschieben und Herausziehen des Blocks aus dem Gehäuse.
  6. Die Front soll abnehmbar sein. Im Winter würde ich die Front schließen, im Sommer würde ich die Front offen lassen.
  7. Das gesamte Gehäuse soll auf vier Schwerlastrollen stehen, zwei lenkbar, zwei fest. Ich möchte mit dem Teil nicht Gassi gehen, aber da es im Schuppen in eine Ecke unter eine Arbeitsplatte kommen soll, möchte ich es bei Bedarf schon bewegen können.
  8. Der Bereich des Schuppens, in dem die Technik steht wird ebenfalls mit 10mm Fermacell verkleidet.
  9. Es kommen zwei vernetzte Feuermelder an die Decke
  10. Die EEL v6 haben in alle Richtungen grob 10mm Platz

Wo ich mir unschlüssig bin und um Rat bitte:

  1. Elektrische Anbindung über Anderson Stecker (die ja aber für 200A schon wirklich teuer sind) oder aber fest mit NH Trennern oder ähnlichem? Im Idealfall muss das keine schnell und häufig-steckbare Verbindung sein, sondern kann auch manuell erfolgen.
  2. Sollte ich Be- und Entlüftungsöffnungen vorsehen um im Fall der Fälle Überdruck abbauen zu können? Die Lüftungsöffnungen widerstreben zwar etwas dem Dämmungs-Gedanken, ich will aber auch keine luftdichte Kiste bauen. Im Winter könnte ich die Lüftungsöffnungen mit leichten Plättchen aus dem 3D Drucker verschließen, diese würden dann bei Überdruck einfach weggedrückt werden.
  3. Was vergessen?

Anbei ein paar Bilder.

Holz außen = 21mm Multiplex

Gelb innen = 40mm XPS

Weiß innen = 10mm Fermacell

Danke,

Moritz

Für'n Winter sehe ich da eigentlich keine Probleme, ich hätte eher Angst das es im Sommer zu warm wird.

Moin,

Danke dir.

Hmhm, dass kann ich leider nicht beurteilen. Im Sommer würde ich die Frontplatte abnehmen.

Erwärmen sich die Zellen beim Laden / Entladen deutlich?

Zwei Lüftungsöffnungen würde ich noch mit einzeichnen wollen.

Sponten Idee:

Das gar nicht als festes Gehäuse bauen sondern nur einen Wagen mit wie geplant und den gesamten oberen Teil zum „überstülpen“.

Dann wären es im Sommer nur die blanken EEL Gehäuse, im Winter dann mit Haube.

Ist aber auch immer Gefummel.

Moin @Mittelhesse

ich habe nun nochmal weiter gelesen. Ich denke ich baue das ganze so auf, dass das Gehäuse nicht verklebt und verschraubt wird, sondern ich mit einseitig eingeklebten Dübeln und mit Spannverschlüssen arbeite.

Die Teile werden durch die Dübel geführt und durch die Spannverschlüsse dann zusammengezogen.

Ich plane das die Tage mal grob und melde mich wieder :slight_smile:

Eine Frage noch:

Wie am besten den Durchgang bzw. den Anschluss gestalten? Jeder Stecker / Buchse ist ja zusätzlicher Übergangswiderstand. Mein Gedankengang wäre, dass ich das DC Kabel (50mm2 oder 70mm²) einfach etwas länger mache, sodass ich es bequem montieren und demontieren kann. Der Speicher wird ja 99,99% seiner Lebenszeit stehen und nur äußerst selten mal bewegt.