Sehe ich ähnlich. Fassadendämmung ist ein bisschen schwierig/kritisch. Das kann sich rechnen, muss sich aber nicht rechnen. Den Komfort-Gewinn sollte man allerdings nicht unberücksichtigt lassen.
Aber meist gibt es aber einer halbwegs gedämmen Fassade erstmal andere low-hanging-fruits, die mehr nützen (Kellerdecke, oberste Geschossdecke und Abdichtung & KWL). Dazu natürlich die Heizung an sich, so wie hier - mit Dämmung die Heizkosten auf ein Drittel zu senken ist richtig richtig teuer. Eine richtig gute Klimaanlage hingegen senkt die Heizkosten locker auf 1/3 gegenüber IR. Eher auf 1/4 oder sogar mehr.
Bei den dann übrig gebliebenen Heizkosten lohnt sich Dämmung nochmal weniger. Selbst wenn man sich überlegt, dass die Energieversorgung in der Zukunft noch schlechter wird...
Tatsächlich würde ich persönlich da genau hingucken. Es kann z.B. sinnvoller sein, den Kaminofen zu modernisieren und das Abgassystem auf ein LAS umzustellen, sodass der Kamin nicht von außen Luft in das Haus zieht. Denn dadurch geht eine Menge Wärme im wahrsten Sinne des Wortes durch den Schornstein verloren.
Ich würde vor einer Dämmung mir z.B. auch mal Lüfter angucken, z.B. Bayerlüfter oder Meltemlüfter. Hier ist es auch wieder von Vorteil, dass es quasi um einen großen Raum geht und nicht viele kleine Räumen. Je nachdem gibt es vielleicht sogar die Möglichkeit, die dezentrale Lüftung so umzusetzen, dass sie über zwei Etagen geht: Luft wird von außen in das EG geblasen und im OG wieder nach draußen - dabei geht die Luft durch einen Gegenstromwärmetauscher. In der Regel amortisiert sich soetwas nicht oder nur sehr langsam (denn es verbraucht ja auch Strom), aber man hat erstens den Komfort von besserer (weil gefilterter) Luft, man muss nicht mehr oder nicht mehr so oft Lüften und hat damit auch geringere Schimmelgefahr UND vor allem hat man bessere Luftdurchmischung und die Klimaanlage wird dadurch das OG auch besser mitheizen können.
Soetwas würde ich z.B. evaluieren, bevor ich mir Fassadendämmung überhaupt angucke.
Ich würde vor einer Dämmung mir z.B. auch mal Lüfter angucken, z.B. Bayerlüfter oder Meltemlüfter. Hier ist es auch wieder von Vorteil, dass es quasi um einen großen Raum geht und nicht viele kleine Räumen. Je nachdem gibt es vielleicht sogar die Möglichkeit, die dezentrale Lüftung so umzusetzen, dass sie über zwei Etagen geht: Luft wird von außen in das EG geblasen und im OG wieder nach draußen - dabei geht die Luft durch einen Gegenstromwärmetauscher. In der Regel amortisiert sich soetwas nicht oder nur sehr langsam (denn es verbraucht ja auch Strom), aber man hat erstens den Komfort von besserer (weil gefilterter) Luft, man muss nicht mehr oder nicht mehr so oft Lüften und hat damit auch geringere Schimmelgefahr UND vor allem hat man bessere Luftdurchmischung und die Klimaanlage wird dadurch das OG auch besser mitheizen können.Interessante Überlegung mit den Lüftern. Auch die Idee das OG gleich mit der Heizung des EG mit zu heizen :think:
Soetwas würde ich z.B. evaluieren, bevor ich mir Fassadendämmung überhaupt angucke.
Die offene Treppe nach oben "verschließen" wir ja sonst während der Heizperiode. Hier wäre ein Luftzirkulation zwischen EG und OG gegeben wenn das offen bleibt.
Momentan benötigen wir im OG nur eine geringere Temperatur. Aber wenn die Mehrkosten überschaubar wären, und wir dafür alles mit einer Klima heizen könnten, wäre das eine Überlegung wert.