Integrierte Messung Victron MP II

Hallo Zusammen, Ich habe vor ca. 1 Jahr eine Victron Anlage mit 3x MP II 5000 und 15 kWp DC und 10 kWp AC gekoppelt gebaut. Das ganze Haus inkl. String-Wechselrichter läuft am AC Out 1. Die Verbrauchsmessung habe ich damals über die integrierte Messung der MP II ausgeführt. Das funktioniert soweit wunderbar. Ich habe pro Tag ca. 1 kWh Netzbezug, ich vermute aufgrund der „langsamen“ Messung der MP. Soweit ich informiert bin haben die ja 1000ms. Jetzt baue ich woanders eine Anlage wieder mit 3 MP II 5000 und einer 15kWp AC-gekoppelten PV-Anlage, wieder alles am AC Out 1. Ich Frage mich nun, ist es Ratsam ein zusätzliches Smartmeter einzubauen, welches mit 100ms abtastet. Weil rein finanziell denke ich wird man den Aufpreis nicht herausholen, mit den paar kwh die man sich zusätzlich an Netzbezug einspart. Oder übersehe ich hier etwas und es gibt noch einen anderen Grund für ein Smartmeter? Besten Dank und Liebe Grüsse Loris

Ich habe nur einen einzigen MP II 3000 und komme ebenfalls auf max. 1 kWh Netzbezug pro Tag. Und das ist immer dann, wenn gekocht wird oder zwei größere Geräte gleichzeitig laufen und der 3000er es nicht alleine schafft. Das sollte bei dir also nicht passieren, mit drei 5000er. Wenn nicht gekocht wird, beziehe ich nur 0,1-0,2 kWh pro Tag.

Und ich glaube auch nicht, dass es an der 1s Abtastrate liegt, denn ich habe lange Zeit einen IR-Kopf am Zähler mit 3s Abtastrate für die Regelung verwendet, und auch da kam ich auf die maximal 1 kWh/Tag mit obigen Ursachen.

Aus "Forschungsgesichtspunkten" würde ich empfehlen, deine bestehende Anlage in einer iobroker/homeassistant-Umgebung aufzuzeichnen, dann kannst du mit feinerer zeitlicher Auflösung (als es das Victron-VRM tut) schauen, was wann wieviel verbraucht und einspeist. Vielleicht ist das langsame Bauteil, das für die langsame Ausregelung des Netzbezugs verantwortlich ist, ja eines, das du jetzt nicht auf dem Schirm hast. Also IR-Kopf beschaffen und alle Geräte in iobroker oder homeassistant einbinden. Ist aber viel Arbeit. Aber du hast dann allabendliches Verbrauchsfernsehen, es ist wirklich interessant. Einmal habe ich meine Frau gefragt, ob sie denn kalt fönt? Denn ich hatte den Fön aus dem Bad gehört und keinen Ausschlag auf der Phase gesehen. Sie hat es dann verwundert bestätigt und fühlt sich leicht überwacht :wink:

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Jap, das kenne ich. Die Tage von der Arbeit aus einen plötzlichen 3kW "Verbrauch" auf einer Phase gesehen und gewusst, dass das Kind in der Schule ist und beide Erwachsenen auf Arbeit sind.

Grundlast von ca. 500W wegen Luftentfeuchtern war soweit klar, aber die 2,5kW mehr machten mich stutzig. Ich fragte die Frau also ob sie die Waschmaschine per Zeitplan hat starten lassen. Sie bejahte mit nur drei Worten... Man muss da manchmal bisschen aufpassen dass die Holde nicht denkt man würde sie überwachen (wasa wirklich nicht mein Ziel ist).

Sorry für OT

wenn sie es in den falschen Hals kriegt: dir geht es ja nur um die Sicherheit...

Und irgendwie ist es ja auch so, dass unsere selbstgebauten Liebhaberobjekte besser überwacht werden als alles andere.

Aber das Wort Sicherheit darf man auch nicht benutzen: ja ist denn das, was du da machst, etwa nicht sicher!? Das ist Strom!

Bei mir läuft ein Victron-System mit dem Energy Meter VM-3P75-CT und ich habe ziemlich konstant jeweils 0,5 bis 0,6kWh Bezug und Einspeisung pro Tag.
Bei ca. 25 kWh Hausverbrauch pro Tag.

Mit wie vielen Multiplus?

Aktuell 2 auf 2 verschiedenen Phasen.

ich habe einen MP2 und Batterien und einen Netzbezug von 0,5-1KWh im Monat mit einem ET112 Smartmeter von Carlo Galvazzi

den Sollwert Netz habe ich auf -10W eingestellt. Also ich speise eher etwas ein als das ich etwas beziehe

Wobei das mit dem Einspeisen so eine Sache ist, bei einem imsys ist es halt blöd, wenn nachts was eingespeist wird. Den das wäre ja dann lt. Gesetz graustrom.

Ist halt die Frage, wieviel % regelenergy ist zulässig?

ich kann bei meiner Anlage genau sehen dass wenn ich einen Lastwechsel habe die Änderung erst mal über das Stromnetz schnell ausgeregelt wird und dann intern über die Batterien. Die Regelung braucht halt etwas Zeit. Wenn ich die Stromversorgung vom Haus trenne muss alles über die Batterie geregelt werden. Die ist dann ganz ordentlich mehr belastet mit den Spitzen.

Ich sehe es als ganz normales Regelverhalten an. Als Einspeisung würde ich es nicht sehen. Ist ja auch immer nur ganz kurzzeitig in Sekunden und nicht über Stunden

Meines Wissens nach ist die Lastwechselrampe des Wechselrichters im Netzbetrieb softwareseitig auf 400W/s begrenzt.

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