Inselanlage mit Umschaltung auf Stromversorger

Was es nicht gibt ist Rechtssicherheit bei dem Betrieb einer Pseudoinsel. Die Frage ist jedoch: Wer wird den Betreiber einer solchen Anlage rechtlich Belangen?

Inselanlagen sind keine Akteure des Strommarktes.

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@stromsparer99

Beim Aufwand für die Anmeldung gibt es sehr unterschiedliche Erfahrungen. Meine Anlage ist am 16.8.2022 in Betrieb gegangen und ich bekomme immer noch keine Einspeisevergütung.

Auch hat der Elektriker immerhin über 3000 Euro gekostet.

Inzwischen sind sicher 20 Stunden mit Westnetz anrufen vergangen, teilweise um absoluten Unsinn zu hören nach dreimal 30 Minuten in der Warteschleife (Sie haben vor zehn Wochen eine Korrektur der Anlagengröße eingereicht? Wir haben Bearbeitungszeiten von 12 Wochen, bis die vergangen sind kann ich nichts für Sie tun. Auf Wiedersehen.)

Weitere Erweiterungen sind bei mir bis Westnetz (und etwas ist auch der Elektriker Schuld) endlich die bestehende Anlage abschließend akzeptiert hat erstmal auf Hold.

Für zwei Module, die noch über waren, habe ich die absolut rechtssichere Insel genommen (Powerstation, da kann man höchstens noch meckern, dass meine zwei Module zu ortsfest befestigt sind).

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Mein Elektriker hat 300€ gekostet, ich habe beim Netzbetreiber einen Termin gemacht und die Unterlagen abgegeben. Dabei habe ich gleich nachgefragt ob alles richtig eingetragen ist und ob sonst noch was ansteht. Ein paar Tage später kam der Einspeisevertrag.

@stromsparer99 Dann hast du ja Glück gehabt wenn dein Elektriker so günstig war.

Dürfte so wahrscheinlich sein so einen günstigen Elektriker zu erwischen wie ein 6er im Lotto :wink:

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Ach neeeeee.....die gleichen Menschen beim gleichen Thema. Eigentlich wollte ich dazu ja nichts mehr schreiben. Aber wenn ich schon da bin. Ich hatte am Freitag eine Baubesprechung. Anwesend: Meine Wenigkeit als Tiefbauer, ein altgedienter Monteur unseres VNB, der örtliche Netzwart oder Netzmeister und der Chef eines mittelständigen Kabelbaufirma für Mittel und Hochspannungsleitungen. Wie der Zufall es will, kennen wir uns seit vielen Jahren und sind zum Teil gemeinsam zur Schule gegangen vor über 30 Jahren. Unsere eigentliche Baustelle hatten wir sehr schnell abgearbeitet und haben noch etwas Smalltalk gehalten. Bei dieser Gelegenheit habe ich dann von den Diskussionen über "Inseln " gesprochen.

Die Antworten waren sehr sehr eindeutig und habe ich selber so nicht erwartet. SOBALD EIN IN BETRIEB BEFINDLICHER NETZANSCHLUSS AUF DEM GRUNDSTÜCK BEFINDET, WIRD DIE ANLAGE NICHT ALS INSEL BETRACHTET. Begründung: Es kann nicht sichergestellt werden, das zwischen den einzelnen Anlagen ein Umschalter oder ein paralleles Kabel verbaut ist. Desweiteren sind sie dazu verpflichtet worden, jeden Verdachtsfall zur Anzeige zu bringen. Und alle waren sich einig, das jeglicher Versicherungsschutz verloren geht für etwaige Folgen. Auch hätten alle zertifizierten Elektriker einen Hinweis bekommen, das ihr Zertifikat erlischt sobald sie an solchen Anlagen beteiligt sind.

Am meisten überrascht hat mich aber, wie schnell die alle auf den Hinterbliebenen waren und wie deutlich sie wurden.

So macht mit den Infos was ihr wollt. Haut euch, streitet euch oder überlest es. Ich bin endgültig aus dieser Diskussion raus

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@sarowe1972

Wie im obigen Link ausführlich dargelegt, außer nicht belastbaren Hörensagen gibt es nichts, insbesondere keine rechtskräftigen Urteile.

Mit der Begründung dürfte sich auch im Umkreis von mehreren hundert Metern kein Netzanschluss befinden, auch hier kann nicht sichergestellt werden das niemand ein Verlängerungskabel legt.

Und mein Wohnmobil dürfte dann auch nicht in die Nähe eines Netzanschlusses kommen.

Müssen alle Powerstationen jetzt auch angemeldet werden?

Das würde doch alles keinen Sinn machen ...

@grumpy_badger Eine Powerstation ist nicht ortsfest und entgeht so wie das Wohnmobil der Anmeldung ziemlich rechtssicher.

@stromsparer99

Bei Westnetz kann man keinen Termin machen, die sind anscheinend hoffnungslos überlastet.

Für den Anschluss des Herds mit neuer 3 phasigen Wanddose wollte mein Elektriker auch nur etwas über 100 Euro.

Der Elektriker mußte viel Zeit investieren, um überhaupt rauszufinden, was am Zählerkasten gemacht werden muss. Er hat dann einen Fehler beim Anmeldungs Prozedere gemacht, das bestehende Smartmeter musste von ihm als Einspeise Zähler gemeldet werden, obwohl der Messstellen Betreiber Discovergy den Einspeise Zähler einfach freisgeschaltet hat. Bis der Netzbetreiber aber so weit war, genau diese Kleinigkeit tatsächlich verständlich (in einem Schreiben) nachzufordern, ist über ein Jahr vergangen, indem ich telefonisch vor allem eine Menge Unsinn von Mitarbeitern gehört habe.

Man kann sicher Glück haben und am Zählerschrank ist alles gut und man kann das Formular vor Ort abgeben etc. Es kann aber auch völlig anders laufen.

Wieso sage ich selbst beim Wohnmobil nur "ziemlich rechtssicher"?

Weil der Begriff "ortsfest" nicht eindeutig definiert ist und es für Grenzfälle (der Offgrid Wechselrichter im Wohnmobil wird über einen Umschalter, der dann ja schon ortsfest ist, mit Verbrauchern im Haus verbunden, oder fest installierte Module auf einem Carport werden mit dem Wohnmobil verbunden, das Wohnmobil ist zwar recht eindeutig nicht ortsfest, die Solarmodule könnten dagegen als ortsfest gesehen werden)

keine Urteile gibt.

Also ist es rechtssicher, ich baue Rollen unter den Multiplus und den Akku, damit diese nichts Ortsfest sind? CEE blau an AC- und AC-out? Was macht das Netztechnisch für einen Unterschied, ob die Anlage ortsfest ist oder nicht? Oder mit einem 100m Verlängerungskabel angeschlossen ist?

Die ganze Regel gibt nur dann Sinn, wenn Insel bedeutet das der Wechselrichter nicht mit dem öffentlichen Netz verbunden ist oder einfach verbunden werden kann.

So Baustellengespräche sind jetzt net wirklich aussagekräftig. Ich bin jede Woche auf Baustellen. Das streut sehr stark, was man da antrifft. Und klar, es wurden schon Unmengen Personen angezeigt, ?

Das Internet ist voll davon und gerade die Baustellen Zeitung mit den 4 grossen Buchstaben berichtet jeden Tag davon.

Unsere 2 Lager kommen nie zu einem Konsens. Muss aber auch net. Jeder wie er will, soviel Demokratie haben wir hier noch, dass jeder das sagen kann, was er denkt das richtig ist.

Ich seh hier wieder nur eine Drohung um die Leute bei der Stange zu halten. Im übrigen kommen jetzt immer drastischere Andeutungen. Da gibt es Gott sei Dank elektronische Zähler die alles erfassen und wenn der erstmal drin ist, gibt es auch nix mehr anzudeuten.

Was soll denn angezeigt werden?

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Meiner war genauso teuer, der hat aber nichts installiert, sondern nur kontrolliert und unterzeichnet.

Das war auch kein guter Bekannter oder so.....man muss halt nur das Installateurverzeichnis solange abtelefonieren, bis man den richtigen gefunden hat

Hey das war kein Baustellen Gelaber. Warum wird hier immer versucht alles ins Lächerliche zu ziehen und mit dem Niveau der Bild Zeitung in Verbindung zu bringen. Macht doch gerne alle was ihr wollt. Muss jeder selber verantwortlichen und mit sich klar machen. Was eine Schweinerei ist, ist es Leute die sich noch nicht wirklich informiert haben, zu erklären das es rechtens wäre. Wenn ihr euch hier Gegenseitig mit eurer angeblichen Bauernschläue selbst bewairäuchert, weil ihr es für euer Ego braucht, macht es. Aber verleitet nicht andere dazu etwas unrechtes zu tun

@sarowe1972

Bitte Link zu einem rechtskräftigen Urteil. Sonst gilt das Gleiche für Dich. Du solltest Leuten auch nicht Angst machen, wenn Du keine eindeutige Rechtslage nachweisen kannst.

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@grumpy_badger

Ich bin kein Jurist, ich würde aber vermuten, dass man das so wie ein Scheingeschäft bewerten könnte, also das Gerät trotz Rollen als ortsfest betrachtet, weil das Gerät eigentlich ortsfest ist von der Nutzungsabsicht her. Das Wohnmobil oder die Powerstation sind für den Transport gemacht.

Noch eine Anmerkung zu Sarowes Baustellengespräch. Wenn tatsächlich das Thema so brandheiß wäre, dass da tatsächlich aufgefordert wird, Verdachtsfälle zur Anzeige zu bringen, dann müsste es eigentlich Urteile geben.

Oder zu allermindest sollte es auf der Webseite eines Netzbetreibers explizit so stehen, wie in Foren oder Baustellengesprächen per Hörensagen kommt. Damit wird zwar die Meinung eines Netzbetreibers nicht geltendes Recht, aber nur Foren Hörensagen ist schon ziemlich schwach.

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Ich geb's zu, das mit der Bild-Zeitung war provokant. Aber den Inhalt von so Gesprächen als Wahrheit hier zu Posten, ohne auch nur den kleinsten Beleg zu bringen, der das nur ansatzweise untermauern könnte . . . .

Wie gesagt, auch ich habe jede Woche auf Baustellen zu tun, fühle mich da wohl und die meisten Leute sind auch echt ok. Allerdings sind die Gesprächsinhalte eher smal Talk. Da wird auch viel Jäger Latein zum besten gegeben.

Würde die Innung schon längst an jede Firma einen roten Brief geschickt haben, dass es so ist, wie es gesagt wurde. Und dieses Schreiben würde sich blitzartig im Internet Rum sprechen. Ich kenn jetzt nix , dass es so was gegeben hätte.

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