Ich habe einen wilden Plan: Eine mittelgroße Inselanlage in mein E-Auto einbauen, am besten auf Victron-Basis.
Sowohl zum Laden des Autos unterwegs, als auch als Stromversorgung an entlegenen Standorten bzw. Notstrom zuhause. Und das ganz ohne bidirektionale Fähigkeiten, die ja hierzulande noch weitgehend Utopie sind.
Notfalls mit einer mittelstarken Powerstation, was zwar idiotensicher aber dafür leistungsschwächer/teurer und vermutlich anfälliger wäre.
Hier der Plan: Auf den Dachträger kommt erstmal ein modernes normales Modul von ca. 400-450Wp mit 170cm Länge.
Dieses lädt immer von morgens bis abends den Akku bzw. die Powerstation - ein kleiner Reservekanister der sich selbst füllt, sogar während der Fahrt.
Zusätzlich kommen noch 8-12 ETFE-Leichtmodule a 130Wp zum Einsatz, also weitere 1040-1560Wp Ladestrom.
Immer an Bord verstaut und zum Auslegen am Ort, wo man parkt und rastet.
Jetzt die Lade- bzw. Speichereinheit:
Entweder eine große Powerstation z.b. Fossibot 3600pro, Ecoflow Delta 3 pro, Jackery e3000 o.ä.
Besser aber: Zweimal Pylontech US3000 und ein Victron Multiplus2 5000 GX. Plus mindestens zwei kleine PV-Laderegler. Was den Vorteil hätte, PV-seitig ausbaufähig bis bin zum Laden mit 3,6KW zu sein, theoretisch sogar dreiphasig (dann allerdings nochmal 1300€ teurer).
Ich stelle es mir ja besonders cool vor, wenn der Wagen seitlich einfach eine wetterfeste Schukodose hat, wo man beim Parken sein Ladekabel reinsteckt (oder die Stromversorgung vom Gartenhaus, vom Zelt, von einer Säge, einem Zementmischer, einer Espressomaschine, einem Induktionsherd oder was auch immer.
Man hält irgendwo an, am Strand, am Waldrand, auf nem Berg, steckt den Ladestecker rein und die Kiste lädt. Dann fängt man an, die PV-Module auszulegen, springt in den See nebenan, kocht sich was, legt sich ne Runde aufs Ohr, macht einen Plan für den nächsten Tag etc...
Hat hier irgendjemand schon was ähnliches am Start? Würde mich über Austausch sehr freuen...