Hallo Forum!
Meine Frau und ich suchen schon seit längerem eine geeignete PV-Lösung für unsere Doppelhaushälfte. Jedoch, unser Problem hat einen Namen: Platz.
Auf unserer Dachfläche (30 Grad, Südausrichtung) haben wir nur Platz für ca. 12-13 Module. Unsere aktuelle Idee ist, unsere Einfahrt mit weiteren 8 Modulen zu überbauen und evtl. noch weitere 2-3 Module an der Fassade anzubringen. Große Fragezeichen sind die Größe des Speichers und die Wahl des Wechselrichters (zentral oder Mikro).
Vielleicht könnt ihr uns mit Ideen und Erfahrungen weiterhelfen. Ich bin mir sicher, dass hier noch wichtige Informationen von meiner Seite fehlen. Die liefere ich dann gerne nach.
Das zumindest ist einfach: Mikrowechselrichter brauchts eigentlich nie.
Die Dachfläche ist ja vermutlich unverschattet. Das wird ein String.
Beim Rest kommt es auf die Verschattung an. Gibt's wenig oder keine, brauchts da auch keine Mikrowechselrichter.
Die Frage, wo man bei euch überall Module draufbauen kann, müsst ihr selber beantworten.
Die 13 Module auf dem Dach sind aber schon sehr viel besser als nichts.
Speicher so groß wie sinnvoll möglich.
Wenn ihr 10kWh in 24 Stunden verbraucht, und die PV 20kwh im Sommer bringt, könnte man tagsüber 10kWh wegspeichern. Da wäre in 3kWh Speicher zu klein, und 20kWh zu groß.
10 kWh wohl auch noch. Während die PV produziert muss nix gespeichert werden und außerhalb der Zeit wird ja meistens nicht der überwiegende Teil des Stroms verbraucht.
Zumindest nicht in der guten PV-Zeit. In der anderen ist PV-Leistung so und so Mangelware, da hilft auch kein noch so großer Speicher.
Hi!
Schon mal vielen Dank für die ersten schnellen Antworten. Was soll ich sagen, die Frage nach der Notwendigkeit bzw. dem Bedarf fällt mir derzeit noch schwer. Wir sind derzeit in einem „Transformationsprozess“. Wir heizen noch mit Erdgas und fahren auch noch beide damit (CNG fährt sich super, ist nur leider vom Aussterben bedroht). Aktuell beträgt unser Strombedarf circa 3200 kWh pro Jahr. Voraussichtlich werden wir in den nächsten Monaten eine 5 kW-Wärmepumpe installieren und perspektivisch in den nächsten 4 Jahren auf E-Mobilität umstellen, ob nur ein Fahrzeug oder beide Autos steht noch nicht fest.
Kurz: noch viele Fragezeichen.
Da du WP planst, würde ich die Nordseite des Daches nicht ausschließen. Grad im Winter, bei bewölkten Himmel, füttert die deine WP mit.
Durch die WP wirst du auch im Winter nicht viel zum Einspeichern haben.
Ich würde eher auf hohe Ladeleistung als auf Kapazität achten. Wenn im Winter mal was kommt sollte es auch in den Akku möglich sein zu speichern.
Bei deinem Verbrauch an Haushaltsstrom sollte alles über 5kwh Speicher reichen um im hellen Halbjahr über die Nacht zu kommen.
Bei DIY ist der Unterschied der 100AH Klasse zur ~300AH Klasse nicht wirklich ruinös. Da kannst du auch auf 15kwh gehen.
Perspektivisch - alles was irgends möglich mit PV belegen...
Dafür dann passende WR/Speicherlösung andenken.
Früher auf BEV umschwenken, da ist das grôßte Sparpotential. Das macht sich sofort bemerkbar. Dann ist ein 10kWh Akku auch zu klein, der Hausverbrauch wird "ohne Belang".
WP und PV ist eher nur eine geringe gegenseitige Befruchtung, im Winter ist nicht so doll mit PV, wenn die WP läuft. Ein BEV hingegen wird ganzjährig genutzt. Da hat man zumindest Frühling, Sommer und im Herbst den Tank gratis voll.
Aufständerung (15 Grad, vari.) 8 Module
Gesamt: 52 Module á ca. 480 Watt
Kennt eventuell jemand einen guten Rechner, in dem ich die verschiedenen Ausrichtungen der Module berücksichtigen kann, besonders die Module in Nordausrichtung.