Hallo Zusammen,
nachdem die PV auf dem Gartenhaus ganz gut funktioniert, der Strompreis einen guten Ruck gemacht hat und noch Geld hab was weg muss möchte ich nun doch auch ans Haus ran und benötige nun ein paar Tips oder Anregungen.
Aktuell liegen 4x TrinaSolar Vertex mit Micro-WR auf dem Gartenhaus, dass soll so bleiben und ist unabhängig von der neuen Anlage.
Für die neue Anlage habe ich jetzt eine Palette TrinaSolar Vertex S+ (415wp-Variante) bestellt und im Zulauf, wobei ich aufs Hausdacht (Südausrichtung, 25° Neigung) 18 Module installiert bekomme. Also gehe ich erstmal von den ~7,5kwp aus. was aufjedenfall benötigt wird.
Ansich hatte ich recht viele Ideen und wollte auch erst mit mehreren Growatt Insel-WR + großer Batterie arbeiten, aber dazu fehlt mir so wie ich es gedacht hatte der Segen vom Elektriker.
Der neue Plan sieht nun einen WR vor mit im Idealfall 3 MPP (Süd, Ost, West - Ausrichtung) bzw. Nutzung weiterer Flächen im Garten. (entsprechendes DC-Erdkabel kann ich problemlos verlegen)
Da ich keine Unsummen für die Akkus ausgeben möchte wollte ich das ganze mit 48v bzw. Niedervolt-LiFePO4-Akkus realisieren. Leider finde ich keinen WR über 5kwp bzw. im Drei-Phasigen-Bereich der Niedervoltakkus unterstützt. WR und Akku kann direkt beieinander stehen und entsprechenden Kabelquerschnitt ~50mm² sind mir bewusst. (Verluste sind mir auch bewusst)
Meine Frage:
Habt Ihr noch einen Vorschlag für eine WR der lieferbar, bezahlbar und mit Niedervolt-Akkus arbeitet?
Ist es sinnvoller einen zweiten WR nur für die Akkus zu verwenden?
Ist es sinnvoller einen vernünftigen WR zu kaufen und die Akkus lieber DC-seitig über einen vernünftigen Laderegler zu steuern?
Das ganze soll als Diskussion dienen und ich bin da für Alles offen. Wichtig ist mir dabei nicht der grüne Gedanke, sondern dass es sich schnell rechnet.
P.S. Eckdaten:
EFH mit ~135qm - BJ2018
Heizung ist eine Luft-Luft WP (Monoblock) (kein separater WP-Zähler mehr, hängt normal im Hausnetz)
WR sollte am besten lokal abfrag/ steuerbar sein (FHEM/ ioBroker/ ...)
Stromzähler ist bereits Digital mit IR-Diode und wird bereits mittels Tasmota erfasst/ abgefragt und ist ans FHEM angebunden.
Notstrom sehe ich nicht als Notwendig.
Nulleinspeisung wäre denkbar, wobei ich auf Grund der neuen Richtlinien auch Einspeisen würde.
Sollte irgendwas kein Sinn machen, Informationen fehlen oder Sonstiges wäre ich über Hinweise dankbar.