Ein Neubau wäre bei mir klar ein Passivhaus mit folglich recht geringem Heizwärmebedarf, noch unter den 4000 kWh die wir jetzt in unserem RMH für 125 qm haben. Da wären dann solche Latentwärmespeicher pro MWh ziemlich teuer/aufwändig, weil man bestimmte Hardware halt so oder so braucht. Bei thermischen Speichern hat man das Problem, daß man ein schlechtes Oberflächen/Volumen Verhältnis hat bei geringem Verbrauch ... ich würde wohl versuchen wie Jens Rehpöhler vom my energy transition Kanal das Haus so mit PV zuzuscheißen, daß ich da auch mit notfalls 4x32 kWh Batteriespeicher oder so klar komme. Heizung dann einfach über eine LLWP die in die KWL einspeist.
Wenn ich nochmal 30-40 wäre würde ich wohl auch eher nicht mehr selber nur für mich bauen (mal den WAF vorausgesetzt) sondern sehen, mich da in eine Gemeinschaft einzubringen mit einem entsprechend größeren Objekt. Da hat man dann natürlich ganz andere Möglichkeiten und können ggf. auch solche Latentwärmespeicher Sinn machen.
Ist natürlich auch die Frage, welchen Wert hat es letztlich wirklich, allein oder als Gruppe autark zu sein? Will ich meine jetzigen Kosten weiter minimieren, wäre bei uns als nächstes die Reduktion des Trinkwasserbezugs angesagt, Recycling des Duschwassers und/oder Wasser vom Brunnen für die Toiletten.
Ist das konkrete MgCl2 System denn praktikabel? Ich hab da nicht weiter recherchiert, wie weit das Zeug wegen Verklumpung etc. Probleme macht bzw. man diese lösen kann.