Ein Neubau wäre bei mir klar ein Passivhaus mit folglich recht geringem Heizwärmebedarf, noch unter den 4000 kWh die wir jetzt in unserem RMH für 125 qm haben. Da wären dann solche Latentwärmespeicher pro MWh ziemlich teuer/aufwändig, weil man bestimmte Hardware halt so oder so braucht. Bei thermischen Speichern hat man das Problem, daß man ein schlechtes Oberflächen/Volumen Verhältnis hat bei geringem Verbrauch ... ich würde wohl versuchen wie Jens Rehpöhler vom my energy transition Kanal das Haus so mit PV zuzuscheißen, daß ich da auch mit notfalls 4x32 kWh Batteriespeicher oder so klar komme. Heizung dann einfach über eine LLWP die in die KWL einspeist.
Wenn ich nochmal 30-40 wäre würde ich wohl auch eher nicht mehr selber nur für mich bauen (mal den WAF vorausgesetzt) sondern sehen, mich da in eine Gemeinschaft einzubringen mit einem entsprechend größeren Objekt. Da hat man dann natürlich ganz andere Möglichkeiten und können ggf. auch solche Latentwärmespeicher Sinn machen.
Ist natürlich auch die Frage, welchen Wert hat es letztlich wirklich, allein oder als Gruppe autark zu sein? Will ich meine jetzigen Kosten weiter minimieren, wäre bei uns als nächstes die Reduktion des Trinkwasserbezugs angesagt, Recycling des Duschwassers und/oder Wasser vom Brunnen für die Toiletten.
Ist das konkrete MgCl2 System denn praktikabel? Ich hab da nicht weiter recherchiert, wie weit das Zeug wegen Verklumpung etc. Probleme macht bzw. man diese lösen kann.
Vor fast einem halben Jahrhundert war es im hohen Norden Raumgroße Steinspeicher die mit Luft aufgeladen wurden. Reichten auch für den Winter. Salz braucht weniger Raum, klar.
Ich habe noch immer den 2 m Erdbohrer nur im Kopf der mir den Kellerboden durchfwühlt.
60k € für (zumindest früher) gern-mal-undichte-dann-nicht-mehr-vakuumröhren und einen Selfmade Langzeitspeicher aus der KI?
30000kWh sind 3000l Öl. d.h. Du könntest deine Investionen auch in ~50.000l Öl investieren und hast 15 Jahre Ruhe..
Spannendes Thema aber eher Hobby/Spielerei als sinnvoll. Da würde ich eher auf "bewährte Standards" setzen. (Split/PV/Speicher, ggf nen (LPG) Generator )
Wie würde sich der Dein Container im Hochwassser machen? Ausserdem wie hoch ist die Chance das Du nochmal im Hochwasser untergehst?
Mir sagt die KI Schaumglas als Aussenwanddämmung in deinem Fall.
z.B. GLAPOR Platten. (ohne Hochwasser reicht Steinwolle / ober halb der Gefahrenzone)
der U-Wert Rechner will zwar 140mm und mehr um einen U-wert unter 0,25 zu ereichen.
Aber bei Eigenleistung und gesundem Menschenverstand würde ich mich mit 80mm und einem U-wert von ca 0,39 zufriedengeben,
halbe kosten und nur 0,9°C weniger Innenwand Temperatur bei dem Referenzwert von -5°C Assentemperatur und 20°C Innen
Ohne Dämmung ca 10°C Wandtemp
Mit 80mm ca 17,6°C
mit 140mm ca 18,5°C
Daher würde ich eine hinterlüftete Fassade mit PV Modulen als Verkleidung empfehlen.
Die Idee mit den Punktfundamenten ist Top, dann hat man keine Statikprobleme mit den PV Modulen.
Hinter den Modulen kann man dann eine WP die Luft absaugen lassen.
Ähnlich wie es der Kollege bei seiner Klimaanlage gemacht hat. https://www.youtube.com/watch?v=dmckigvz7Hg
Jedoch würde ich wegen deinem Hoochwasser die WP hoch montieren damit die nicht absäuft.
Das wäre ein relativ wartungsfreies System, recht günstig zu bauen und bei schwarzen Modulen auch Optisch ein hingucker.
Natürlich muss der Luftspalt recht großzügig gewählt werden damit die WP ihre m³ bekommt.
Um die Wärme für die Nacht zu speichern haben sich inzwischen Akkus als eine wirtschaftliche Lösung ergeben (2x16kWh 48V für ca 2500-2800€).
Um Wärme für die Nacht zu speichern, würde ich die WP tagsüber in den Tank pumpen lassen, R290 Pumpen schaffen bis zu 75°C (wenn man eh nix mehr für den Strom bekommt) bzw. die Fußbodenheizung 2-3°C tagsüber hoch heizen (wenn vorhanden)
Also wenn ich meinen Vorschlag mit 80mm Außendämmung durchrechne, lande ich bei deinen 12 Stunden, die nackte Wand macht ja schon fast 9 Stunden.
Seegras, ich dachte es geht hier um Wasserfest und nicht nur “Feuchtigkeitsaufnehmend”
Das Seegras kannst du natürlich anstelle der von mir vorgeschlagenen Steinwolle oberhalb das nassen Zone nehmen, aber richtig “absaufen” darf das auch nicht
Wie gesagt, Schaumglas im Sockel/Hochwasserbereich, leider muss dieser Bereich wasserdicht sein, ausser du willst wieder den Stress mit den Trocknern haben. Irgendwann übernimmt die Versicherung die Kosten dafür nicht mehr.
Aber grundsätzlich würde ich durch Gartengestaltung irgendwie verhindern, dass das Wasser wieder das Haus erreicht. (Hügelbeet, Gartenmauer,Spundwände, etc.)
Deine aktuelle Wand “atmet” auch nicht, das hat sie ja bereits bewiesen, sonst wäre sie schneller trocken gewesen. Wenn du Lemputz oder ähnliches im Haus hast, dann kann man vielleicht von “atmen'“ sprechen.
Am besten im Zuge deiner Umbaumaßnahmen eine Lüftungsanlage einplanen (ist eh die Empfehlung für jede voll Sanierung) alternativ Klimaanlagen mit Feuchtigkeitsüberwachung, so habe ich es bei mir