Ich will jetzt auch endlich PV, aber

Was erhoffst du dir mit den Komponenten?
die werden deutlich mehr kosten, hat aber im Gegensatz dazu ein paar W mehr auf dem Dach...
Unterm Strich musst du dir überlegen, wie viel Strom du mehr verbrauchen / erzeugen musst, um den Aufpreis zu rechtfertigen.
Klar würde ich auch keine 390W Module mehr verbauen, aber Module mit 455W sind schon recht günstig zu bekommen.

Für mich war z.B. damals ein 48V Akku wichtig, da die HV Akkus zu dem Zeitpunkt so viel teurer waren, dass sich der Gewinn an Effizienz nie gerechnet hätte. Heute sieht das ggf. anders aus.
Thema Beratungskooperativ....
Wenn alles Plug&Play läuft, ist die verbaute Hardware egal...
Hat aber der Kunde mal ein spezielleres Problem, mit einer Einbindung o.ä. muss man sich nicht in jedes System reinfuchsen... ein Apple User kann in der Praxis auch keinem Samsung User groß helfen... nur theoretisch sagen, dass es beim anderen System klappt...

Zum Preis:
Wenn du schon so viele Angebote hast, wird das auch beim 10. Angebot in der gleichen Range liegen. du hast etwas Ahnung von Modulen und Komponenten... dann kauf da wo du gute Qualität und wichtiger: Vertrauen! hast Vertrauen, dass er auch noch in 2 Jahren auf dem Markt ist und bisher gute Qualität abgeliefert hat. (Referenzkunden!)
Ggf. nach den Zahlungszielen schauen... Nicht dass er blad insolvent ist und deine Anlage noch nicht fertiggestellt wurde.

Kann Dir nur vorschlagen, mach es nicht zu kompliziert!

Schau dir die Einstrahlung auf der Nordseite an - es geht gerade wieder los mit vernünftiger Sonneneinstrahlung.

Wenn das sinnvoll erscheint, dann mach es auch mit dem nördlichen Dachanteil.

Also ein paar Platten auf Nord als 1. String

die 8,5kWp auf Süd als 2. String

Den Hybrydwechselrichter von Deye - egal ob 10K oder 12K Variante (die sind HW-mäßig gleich - und manchmal ist es ganz gut, wenn der Regler nicht zu hoch ausgelastet wird) Preis unter 2000

Und 2 Stück US5000 von Pylontec oder 3xUS3000 je nachdem, was preislich und auch gewichtsmäßig zu stemmen ist. Preis unter 2000

Natürlich benötigst Du einen Dachdecker Deines Vertrauens und einen willigen Elektriker mit entsprechender Zulassung.

Anmeldung beim Netzbetreiber und Marktstammdatenregister solltest Du selber machen und nur die Unterschriften vom Elektriker einholen.

Habe letztes Jahr bei einem Freund so ein Projekt durchgezogen.

Das ist halt DIY-Gebastelt (mit viel zu geringer Batteriekapazität für die Umrichterleistung). Sowas baut dir kein Solateur ein.

Normale HV-Umrichter von Kostal, Fronius, …, kosten im Netz auch nicht mehr als der Deye.

Oliver

Deye 12K + 15kWh Speicher haben mich 4500€ gekostet. Nenn mir bitte eine Lösung von einem namhaften Hersteller als Fertigprodukt.

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Klar, in München wird es dutzende geben. Selbst im benachbarten Aachen gibt es viele.

Von welchem namhaften Hersteller hast Du Deinen Speicher gekauft?

Hallo, ich habe mir jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen aber ich habe ein Balkonkraftwerk mit 2x 400W in Osten, 2x 400W in Westen und 1x 400 im Süden. Ein Hoymiles HMS 800HMS Wechselrichter und das für insg. 799 Euro (1 1/2 Jahre alt) meinen Stromverbrauch habe ich von 4000 kWh auf 1600 kWh gedrückt. Warum soll ich mir eine Anlage für 20 k€ kaufen? Ein E-Auto kommt mir erstmal nicht ins Haus und alle meine Bekannten die eine Wärmepumpe such zugelegt haben meckern über die extremen Stromkosten!

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Du nicht. Du brauchst das ja nicht. Musst du dir also auch nicht anschaffen. Wieso die 20k€ kosten soll erschließt sich mir nicht. Aber ich rechne dir das auch dafür aus als Beispiel bei mir.
15kwp und 15kWh all ink. 20 000€
Verbrauch: 7600kWh mit allem, Verbrauch Haushalt 3600kWh (täglich ca. 10kWh), Heizen 4000kWh.
Kosten 31ct die kWh ab diesem Jahr: 2356€.
Guck ich mir das an wieviel wir momentan verbrauchen werden wir absinken auf 3000kWh zu 31ct = 930€
Gespart: 1426€ pa.
E-Auto 7000km zu 15kwh auf 100km = 1050kWh. Davon im Sommer: 525kWh. Sind 163€ gespart.
Gespart: 1426€ + 163€.
Einseisen, leider beschränkung auf 4KW. Geschätzt laut einem Rechner von Oberösterreich: 5000kWh im Jahr. Zu 8,94ct pro kWh = 447€.
Gespart: 1426€+163€+447€= 2036€.
20 000€/2036€ = 10 Jahre.

Würd sagen passt. Und dabei schmeißen wir noch fast 3000-4000kWh jedes Jahr weg.

Ja, gute Ausrichtung mit BKW kann man pro eingesetztem Kapital das wirtschaftlichste Ergebnis schaffen. Aber deine Anlage ist jetzt so nicht mehr als einfaches BKW anzumelden! Entweder man hat zwei Module vergessen bei der Anmeldung, Vergesslichkeit kommt häufiger vor als man denkt, oder er macht 4x500W auf Süddach. Aber ohne Akku und entsprechende Nutzung, was bei 2500kWh schwer wird, weil man gar nicht so viel verbraucht, da braucht es einen Speicher.

komisch, aber klar bei einer WP kann man viel falsch machen beim Einbau. Nur was ist hoch? Klar steigt der Stromverbrauch gegenüber normalem Verbrauch ordentlich, was einem hoch vorkommt, muss aber nicht hoch sein. Wenn es mehr Geld kostet als Gas, dann ist die WP wohl ganz schlecht verbaut worden oder falsch eingestellt. Da muss man sich als Nutzer jetzt schon mal mit befassen.
Aus >15 Jahren Erfahrung kann ich sagen, war immer zufrieden, obwohl ich auch jetzt gesehen habe das es viel Optimierungspotential besteht, was ich umgesetzt habe. Mal sehen wie viel es noch bringt über den Winter. Geht aber nur in DIY, wenn ich 10% einspare, sind es halt nur 70-90€ Ersparniss, da kannst keinen Handwerker für den Umbau 5000€ geben.
Bei der PV (15kWp) bin ich doch überrascht, bin bisher von Nov. an bei 34% Deckung für meinen gesamten Stromverbrauch und es wird jetzt Tag für Tag mehr... Akkuendausbau dann auch noch mal etwas mehr. Auch wenn der im Sommer unnütz ist, es sei denn Netz-dienlicher Einsatz oder Direktvermarktung kommt noch.

@Apacs an deiner Stelle würde ich mal bei PVGIS die Nordseite berechnen lassen was die noch bringt, Module kosten fast nix, Untergestell und machen schon, aber bei den neuen Regeln und der 60% Abregelung, ist das hilfreich und im Winter hast auch mehr Ertrag. Da fehlt er ja immer. Auch etwas mehr Speicher und eine intelligente Steuerung von Mittags laden in den Speicher, ggf. Abends entladen sollte die neue Anlage aber können.

Moin aus dem Emsland, das Problem ist mir auch bekannt. Auch ich habe mehrere Angebote vorliegen, die ich aber nicht verwirklichen werde.
Als Einstieg in die Thematik habe ich seit knapp zwei Jahren ein BKW auf meinem Schuppen im Garten. 4x 385 kWp Module, Hoymiles HM 1500. Ein Speicher ist noch nicht vorhanden. Die Module liegen mit ca. 15° Neigung in Richtung Süden, werden aber im Grunde den ganzen Tag angestrahlt.
Wie zuvor schon erwähnt, beabsichtige ich jetzt eine Speichermöglichkeit aufzurüsten. Dazu werde auf die Firma DURA SOLAR zurückgreifen und mir ein BKW mit 4x500 kWp, sowie einem SPAUN 10,5kWh Speicher, sowie SmartMeter digital.

Dieses Vorhaben soll demnächst erledigt werden und wird den Ertrag des bisherigen BKW's in Verbindung mit dem Speicher um einiges ertragreicher machen.

Ich glaube da haben wir uns missverstanden. Es ging um die Aussage, HV-WR + Akku würden nicht mehr kosten als der Deye. Deswegen frage ich welche namhafte Kombi denn genausoviel kosten würde.

Und welchen namhaften Akku hast Du an Deinem Deye für den Vergleich?

Es geht immer noch darum, dass die Aussage war, sie würden im Netz nicht mehr kosten. Was ich immer noch bezweifel.

Du willst als Vergleich eine namhafte Kombi. Das passt nur, wenn die zu vergleichenden Geräte auch namhaft sind. Gehe mal positiv davon aus, dass Dein Deye namhaft ist. Von welchem Hersteller ist denn Dein Akku und welcher Typ? Gerade bei Akkus gibt es enorme Preisunterschiede. Zwischen einem sehr preisgünstigen Akku selbst zusammengeschraubt, einem billigen Felicity (m.E. nicht namhaft) oder teure Fertigakkus.

Nein ich möchte einen Beleg dafür, dass die von ihm genannten Geräte genausoviel kosten. Ich muss nichts liefern, ich habe geliefert was es von Deye kostet.

Ich schätze es so ein: du wirst dich auf die Suche machen müssen nach einem Anbieter der dir einen Wechselrichter verbaut der bei dir in der Favoritenliste dabei ist. Bei mir war das der Deye 12K - und das war ehrlich gesagt echt eine Challenge - jeder will nur das verkaufen wo er schon Ahnung / Erfahrung / und einen guten Support dahinter hat. Eigentlich irgendwie verständlich... inzwischen läuft es 1,5 Jahre und ich würde den Deye auf jeden Fall wieder nehmen - Beim Speicher wäre Pylontec US... JETZT meine erste Wahl - nun hab ich aber halt schon ein anderes System...

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Hi,
ich hasse den Papierkram und hab alles machen lassen.
Aus einer Hand. Ein Ansprechpartner.
Das kann gut gehen ... bei mir nicht.
1.) der Papierkram ins machbar.
2.) Die Handwerker-Rechnung, Dach und Elektrik, können von der Steuer abgesetzt werden. ABER nur der Lohn! Nicht "Pauschal mit Material". Der Lohn muss separat sein (Steuerrecht... riesen Problem geworden).
3.) Akkus können sich gegenseitig ausschließen! Wer, wie ich, nochmal einen Akku nachrüsten möchte, BITTE darauf achten! Sonst muss der alte Akku raus.

Die meisten Firmen bestehen aus 3 Teilen Verkauf, Lager der Komponenten ein Partner für Dach und einen für Elektrik. Die Komponenten sind bekannt und werden in größeren Stückzahlen eingekauft. Also auch billiger.
Es wird lustig wenn auf dem Dach eine Ukrainer und zwei Russen am werkeln sind.... gut das ich zuhause war... mein Werkzeug hat geholfen und nach 10 Stunden hab ich sie nach hause geschickt (Arbeitsschutzgesetz) und den Chef angerufen.

Heute würde ich alles selber machen. Bis auf Elektrik anschließen (darf du/ich nicht)
Nicht das neuste... aber das Zeug vom Guten

PS: Micro-Wechselrichter können die Gleichstrom-Angelegenheit vereinfachen.

Viel Glück an alle die wir die gleichen Probleme haben.

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