Gibt es jemanden der BMZ Hyperion Akku Packs reparieren bzw prüfen kann?
Hallo, würde das Thema auch gerne pushen. Unser BMZ Hyperion lädt nur noch bis ca. 88%…. Zeigt jeden Tag “Unbalancing Batterie”an…
Wie ist es mit Balancieren ?
Was wird hier gemeint? Die Module sollen sich selber balancieren. Die Zellen werden in einem Modul balanciert. Wie soll man es prüfen?
Hallo, danke für die beiden Nachrichten hier. Habe gar keine Beanchrichtigungen mehr erhalten, sorry ![]()
Also zur Nachricht vom 10.06.:
Die Module in sich sollten Balancen, korrekt. Das haben sie eigentlich auch immer, jedoch ist gerade beim BMZ Hyperion (sowie auch beim era:powerbase und dem Axitec Axistorage) ein riesen Problem, dass die Module irgendwann einfach aufhören zu balancen. Liest man im Netz leider häufig...
Alle drei Speicher nutzen Speichereinsätze von BMZ - die ja insolvent sind...
Entsprechend ist hier nicht viel auf Gewährleistung zu hoffen.
Wir haben den Speicher mit 6 Modulen erstmal weiter betrieben und konnten dann quasi zusehen, wie der Zelldrift immer größer wurde.
Dadurch hat der Speicher nach unten sich nicht mehr ganz entladen und nach oben hin auch nicht mehr ganz geladen, da hier entsprechend leereste / vollste Zelle entscheidend waren, die immer weiter auseinander gedriftet sind.
Am 17.05.2026 hat der Speicher nur noch auf 74% geladen und nachts war es dann so weit, dass eines der Speichermodule rot geleuchtet hat und der Speicher die Arbeit eingestellt hat. Haben wir daher abgesteckt.
Dann konnte er wieder bis auf 10% runter und ca. 95% nach oben laden....
Was aber auch quasi Tag für Tag nachgelassen hatte,
und am 09.06.2026 dann das zweite Modul auf gleiche Weise den Dienst eingestellt hat.
Auch hier wieder abgesteckt und danach konnte der Speicher wieder bis auf 0% entladen und auf 100% geladen werden.
Nach dem 12.07. läd der Speicher auch wieder nur sehr begrenzt:
13.07. - 17.07.2026 max 95%,
18.07. - 20.07.2026 max 93%,
21.07. - 24.07.2026 max 90 %,
25.07.2026 max 88%,
26.07.2026 max 87%,
27.07. - 29.07.2026 max 85%,
30.07.2026 max 84%,
seit 31.07.2026 max 83%,
das nächste Modul wird sich also auch verabschieden. Und dann immer weiter....
Kennt irgendwer jemanden, der sich die Module anschauen kann? Hier scheint bei den Balancingwiederständen ein Serienfehler zu sein....
Den Speicher jetzt als Elektroschrott anzusehen, nachdem wir dafür 6T EUR bezahlt haben möchte ich definitiv nicht...
Hallo Kapila,
wie sind denn die einzelnen Modul Spannungen der Helios Module? Sie sollten nicht tiefer als ca. 36V fallen, da dann die Zellspannung zu tief sind.
Es gibt verschiedene Varianten das das Sytem wieder zu balancieren, aber eine Dauerhafte Lösung ist es leider nicht, sofern das BMS des Helios Modul nicht richtig arbeitet.
Welche Firmware ist auf der BMU und dem BMS, mit der neusten Firmware sollte das Balancing einigermaßen gut arbeiten.
Ein Tipp, im Winter sollte der min. SoC höher als 5% oder 10% gestellt werden, da meist durch das tiefe entladen und längere entladen ein drift entstehen kann.
Es driften nicht alle Module, dass driftende Modul müsste lokalisiert werden und dann separat geladen werden. Ggf. kann auch das defekte Modul wieder zum leben erweckt werden.
Ja man liest viel. Für diesen Fall bin ich leider nicht ganz drin.
Was wird denn unternommen, um das balancieren zu unterstützen? Oder Welches Problem besteht,vdass das bms das nicht mehr tut?
Und wie wird das festgestellt?
Es kann von außen nichts unternommen werden, um das Balancing zu unterstützen, da man auf den Speicher nur mit Spezialsoftware von BMZ zugreifen kann.
Die kriegt man nicht als Normalo...
Ansonsten sehe ich nur im Wechselrichter die Spannungen - und vor allem auch die gemessenen Zellspannungen der leersten und der vollsten Zelle.
Die driften immer weiter auseinander, weil das Speichermodul eigentlich die vollste Zelle dann ein wenig entleeren sollte - es aber nicht (mehr) tut.
Damit schwindet natürlich immer weiter die Kapazität... bis ab einem Gewissen Zelldrift dann der Speicher selbst das defekte Modul auswirft (gibt eine grüne o. rote Status LED auf jedem Speichereinsatz) und dann den Dienst komplett einstellt.
Bis zu diesem Punkt gibt es keine Möglichkeit herauszufinden, welches Modul defekt ist...
Der Speicher kann dann mit weniger Einsätzen verwendet werden.
So haben wir ja die ersten beiden Module "verloren". Jetzt geht es mit dem dritten weiter und ich glaube nicht dran, dass danach Ende ist ![]()
Das BMS gibt auch keine Fehlermeldungen, da man auf den Speicher halt nicht zugreifen kann.
Dem Wechselrichter (auf den ich zugreifen kann) wird nur der Zelldrift mitgeteilt, wodurch ich hier irgendwann die Meldung "Imbalancing Batterie" erhalte, bzw. bei Abschaltung des Moduls dann "Batterie defekt"
Das meine ich nicht.
Zum Beispiel, Wenn es ein passiver balancer ist, muss man den speicher ganz nah an voll halten, die Zelle kurz vor OVP... Dann balanciert er. Das kann stunden oder tage dauern.
Wenn der balancer nur bei ladestrom arbeitet, musste man laden- etwas entladen ,- laden.... Usw.
Wenn der Balancer defekt ist, geht garnichts.
Welche Situation ist hier?
Hallo, ich kann leider nicht sagen, welcher Balancer genau verbaut ist und ob dieser nur funktioniert, wenn der Akku fast voll ist oder auch so während dem Laden...
Da finde ich leider keine Infos vom Hersteller zu.
Mir ist bewusst, dass man durch gezieltes auf 100% laden auch das Balancing unterstützen kann- nur geht das halt nicht, da eben kein balancing stattfindet. Da wird dann aufgehört zu laden, wenn nur eine einzige Zelle im ganzen HV Speicher auf Maximalspannung ist.
Beim Entladen das selbe - die leerste Zelle entscheidet hier über die gesamte Kapazität.
Sollte es also so sein, dass der Balancer nur z.b. bei über 90% arbeitet, ist dieser längst nicht mehr erreichbar, da er nur so auf 84% aktuell läd.
Eben hatten wir den Fall, dass bei 57% Ladestand das angesprochene dritte Batteriemodul sich auch wegen zu hohem Zelldrift abgeschaltet hat. Speicher läuft daher mit 7,5 kwh von anfänglichen 15 kWh...
Scheint bei den BMZ Helios Batteriemodulen wirklich ein Serienfehler zu sein
Das stoppt doch aber das Balancing nicht??
Aber er balanced nicht. Das haben wir ja schon häufiger probiert. Auch nach zwei Tagen "Zwangsalden" durch Vorgaben im Sunnyportal keine Besserung.
Heute, als unser drittes Modul ausgestiegen ist, gab es die Möglichkeit aber gar nicht. Da war der Zelldrift zu hoch und daher hat der gesamte Speicher abgeschaltet.
Da wurde dann weder geladen, noch entladen, noch gebalanced. Gleiches Spiel bei den beiden vorherigen Modulen
Ich fürchte, das wird hier so ein Henne - Ei Problem sein.
Weil es einen Zelldrift gibt, werden die Module schlagartig (!) nicht mehr unter 10% und nicht mehr über 90% ge- oder entladen.
Durch weiteren Zelldrift schränkt sich der nutzbare Bereich noch mehr ein...
Da er jetzt dann gar nie vollgeladen werden kann, balanced er dann gar nicht mehr...
Also für normale BMS ist das so, dass die eine/ mehrere volle Zelle balanciert wird, wenn sie nahe OVP ist. Wie der SOC ist, oder die Spannung der andere Zellen, ist dann wurst.
SOC ist sowieso Astrologie, das hat mit Balancierung garnichts zu tun.
Wenn das bei deinem anders wäre, ware das eine vollkommen unsinnige Fehlkonstruktion.
Ich erinnere mich aber daran, dass das bein den BMZ einen defekt im BMS gibt, der das balancieren verhindert.
Dann würde ich aber zumidest den Akku aufmachen und von Hand balancieren, dazu hab ich eine detaillierte Anleitung geschrieben.
Zum Thema SOC noch das:
Hast du die Anleitung vielleicht zur Hand? Ich habe auch schon überlegt, das ganze von Hand zu balancen...
Ist nur die Frage, ob das BMS in den einzelnen Speichereinsätzen seinen Dienst auch tut, ohne externe Kommunikation zu haben?
Sonst könnte man mit ganz niedrigen Ladeströmen nah an die Spannung bei 100% Ladestand dran gehen (hier lt. Hersteller 56,9V) - das BMS entläd die sehr vollen Zellen und nach etwas Zeit sollten alle auf dem selben Ladestand sein.
Es gibt auch zu dem Zelldrift (und auch anderen Problemen) einen Thread im PV Forum: "BMZ Hyperion / AXIStorage Li SH BMS auslesen"
Da hat jedoch auch noch keiner so wirklich das Problem lösen können....
Jemanden zu finden der sich den Schuh anzieht dürfte sehr schwierig werden.
Es ist wie mit vielen anderen Fertig Speichern auch die nicht mehr so funktionieren wie sie eigentlich sollten: Entweder man eignet sich das nötige Wissen darüber selbst an oder man muss den Speicher als defekt verkaufen. Man kann selbst rausfinden ob das BMS defekt ist und der Balancer arbeitet oder nicht, und ab wann der Balancer arbeitet, ob Zellen defekt sind bzw. Kapazität Verlust haben usw.. Aber man kann auch nicht immer alles selbst machen, vorallem bei einem Hochvoltspeicher ist besondere Vorsicht angesagt. Wenn dann das BMS einen defekt hat und nicht reparierbar ist aber der Wechselrichter zwingend eine Verbindung zu genau diesem BMS benötigt sieht es noch schlechter aus sofern man keinen Ersatz dafür bekommt. Zuerst mal sollte einem klar sein das der SOC wie bei so vielen anderen BMS auch ganz sicher nach dem Mond geht wenn nicht extra ein Shunt dafür verbaut wurde. Wenn ich richtig sehe sind dazu auch noch Li-Ion Zellen verbaut. Ich weiß nicht ob ich sowas reparieren würde oder stattdessen besser auf Lifepo umsteigen würde.
darf ich fragen welchen Sinn es machen würde, daß das Balancing erst stattfinden sollte, wenn der Ladezustand fast voll ist? Energieeffizienz? Halbwertszeit des Balancers? gäbe es da nicht andere Prioritäten vor allen Dingen bei Solar, wenn theoretisch jeden Tag Energie zugeführt wird?
Habe hier ein einfaches Balancermodul liegen, daß aktuell 2 x 12V AGM balanciert. Das Modul arbeitet bereits bei wenigen Millivolt Differenz, unterscheiden sich die Akkutypen bei einem Balancieren so sehr?
Ist etwas länger....