Hoymiles HMS-1600-4T haben keine Globalen MPPT Scan

Leider musste ich heute mit einigem Erschrecken feststellen, dass mein Hoymiles HMS‑1600‑4T offenbar nur einen lokalen MPPT‑Scan durchführt und keinen echten globalen MPPT beherrscht.

Ich hatte heute eine sehr klare Situation:
Das Modul ist im Querformat montiert, wobei die unteren 2/3 vollständig in der Sonne lagen und das obere Drittel sauber verschattet war (also exakt ein kompletter Zellstring).

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass in diesem Fall die entsprechende Bypassdiode für das verschattete Drittel aktiviert wird, sodass das Modul weiterhin mit etwa 2/3 seiner Leistung arbeiten kann.

In der Praxis war das jedoch nicht der Fall:
Das 500 W Aiko‑Modul lief dauerhaft nur bei etwa 1,5 A, also massiv unter Soll. Erst als die Verschattung komplett verschwunden ist, hat das Modul wieder normal gearbeitet.

Daraufhin habe ich recherchiert und festgestellt, dass die HMS‑Serie offenbar keinen globalen MPPT‑Scan implementiert, sondern nur lokale Arbeitspunkte verfolgt. Das führt genau zu dem beobachteten Verhalten bei Teilverschattung:
Der Wechselrichter bleibt in einem lokalen Maximum hängen und „erzwingt“ nicht den Arbeitspunkt, bei dem die Bypassdiode aktiv werden würde.

Damit sind diese Geräte aus meiner Sicht für Module mit relevanter Teilverschattung nur sehr eingeschränkt geeignet, da typische Verschattungsszenarien (z. B. Dachkanten, Balkongeländer etc.) nicht korrekt gehandhabt werden.

Daher meine Frage in die Runde:
Hat jemand gute Erfahrungen mit einem Firmware‑Update gemacht, das dieses Verhalten verbessert oder einen globalen MPPT‑Scan nachrüstet?
Oder ist das eine grundsätzliche Limitierung der Hardware/Regelstrategie?

gibt es Modulwechselrichter die so etwas können?