@forum2023 Ich würde an deiner Stelle im Router dem Lesekopf eine fest IP einstellen, damit diese nicht mehr ändert.
Generell kannst du aber jedem ESP auch direkt eine fest IP zuweisen. Ich weiß aber nicht ob dies in der Tasmota Oberfläche geht, im Zweifel per Console.
Wie geschrieben habe ich das im DHCP eigentlich eingestellt. Warum sich die vergebene Adresse nicht dran hält, ist mir ein Rätsel. (Bug in meinem DHCP Server?)
Das klingt sehr interesssant. Hast du einen Link o.ä., wie man das macht?
Ich hab grad erst deine Erwiderung gesehn.
Was hat dich denn da gebissen?
Mein Aussage bezog sich doch nicht im Geringsten auf deine Links, sondern auf das Suchergebnis vieler Suchmaschinen.
@forum2023 Hängt ein wenig von deiner Software ab, wie gesagt kennen Tasmota nicht und weiß nicht ob du da ohne weiteres per Console drauf kommst. Such einfach mal nach ESP statische IP und du wirst fündig.
Was für einen Router hast du? Ich meine nicht die HDCP Lease Time ändern, sondern im Router sagen, dem Gerät immer die Selbe zuweisen.
Hierbei ist es wichtig eine IP außerhalb des DHCP Bereichs zu nehmen (wenn ein Gerät nämlich per DHCP diese IP bekommt, klappt es nicht).
Werde ich tun.
Wie in meinem ersten heutigen Post beschrieben habe ich das schon so gemacht und im DHCP Server meines Pi Hole für den Lesekopf eine fixe Adresse eingetragen. Das Pi Hole ist auch recht frisch aufgesetzt und sollte deswegen aktuelle Software-Stände enthalten.
Aber das ist ja nur ein Nebenschauplatz. Wenn ich dem Tasmote-Hichi direkt eine statische IP-Adresse setzen kann, dann ist das wesentlich sicherer.
Hallo alle zusammen.
ich habe alle 54 Seiten des Threads jetzt durch. War echt mühsam. Aber dank euch hab ich schon bisschen was gelernt. Danke schon einmal.
Wie viele hier, bin ich neu und habe Probleme bei der Umsetzung. Aufgrund der 54 Seiten mit viel Erklärungen, bin ich sicher, ihr könnt mir helfen.
Folgendes habe ich im Moment verbaut:
2 Module a 380w 34,30v Vmp 11,08a Imp
2 Module a 500w 38,41v Vmp 13,02a Imp
1 Powmr 60A MPPT Laderegler
1 EPP Smart box 40A MPPT Laderegler
2 24V 100Ah LiFePo04 Akkus
1 Hoymiles HM 600 Wechselrichter
1 Hoymiles DTU Wlite
1 Wlan Steckdose als Leistungsmesser auf AC seite
Im Moment läuft das System auf 24v, da die EPP Box nur 24v kann.
Die 380w Module sind parallel an die EPP Box angeschlossen (in Reihe läuft es nur einen Tag, am nächsten erfolgt keine Leistung warum auch immer)
Die 500w Module sind in Reihe an den Powmr angeschlossen.
Die Akkus sind Parallel miteinander verbunden.
Beide Laderegler sind am Batterieausgang mit je einer Batterie verbunden. (je Laderegler eigene Plus und Minus Kabel)
Jeweils vom Laderegler Lastausgang geht es an einen Eingang vom HM 600 (Eingang 1 Powmr, Eingang 2 EPP Box)
Der HM 600 ist im Moment auf 75% eingestellt.
Der Powmr läuft auf 24h Standardeinstellung, DC Abschaltung 22,4v, DC Einschaltung 24V
Die EPP Box läuft auf 24h Benutzereinstellung, DC Abschaltung 26,0V DC Einschaltung 27,1V
Gedacht ist dass wenn genug Leistung kommt und die Spannung über 27,1V ist, schaltet die EPP Box ein, bei Absinken auf 26v schaltet sie ab. An einem sonnigen Tag wie gestern wäre zb. gegen 12:00Uhr schaltet sie ein, gegen 21:30Uhr schaltet sie ab.
Der Powr läuft an einem Tag wie gestern wirklich 24h. Soll aber abschalten wenn Akkus zu Wenig Spannung haben.
In der Theorie ist es das was ich möchte, da in der Zeit, in der am meisten Spannung vorhanden ist, am meisten Strom verbraucht wird.
In der Praxis läuft es bescheiden um es milde auszudrücken.
Powmr bringt 24h 235w-286w willkürlich, Drosselung 60-100% gleichbleibend schlecht.
Powmr und EPP Box gemeinsam bringen 435w-512w willkürlich, Drosselung 65-100% gleichbleibend schlecht. unter 65% geht die gesamtleistung runter.
Interessant ist dass die einzelne Leistungen extrem schwanken. zb 230w zu 80w und auch andersherum. teilweise sogar ziemlich gleiche Leistung laut DTU
Ein Problem könnte die Kabellänge zwischen Laderegler und Wechselrichter sein. Kabel EPP Box zu HM 600 hat ca 60cm. Kabel Powmr zu HM 600 hat 10cm. (Hab ich von euch gelernt
)
Dazu kommt, dass gestern als die EPP Box eingeschalten hat, der HM 600 keine Leistung brachte auf dem Eingang und Fehlercode 302 ausgegeben hat. Nach Neustart lief er dann.
Ich würde gerne die Leistung genauer einstellen können. Mein Ziel ist es, in der Zeit, in der im Haus mehr Strom verbraucht wird, ich mehr einspeise, vorausgesetzt es ist genug Kapazität da. Sprich bei schlechtem Wetter soll dann nur der Powmr "arbeiten" soweit genug Sonne ist.
Ich möchte keine Steuerung via Homeassistent, Rednote, shelly oder was ihr da alle habt. Ihr macht es echt gut mit der Nulleinspeisung usw. aber für mich ist das zu hoch und wenn ich noch mehr Geld investieren bzw noch mehr bastel, dreht meine Frau durch ![]()
Ich hätte noch an Equipment folgendes:
mehrere Y-Kabel
zwei Sperrdioden als MC4 Stecker
Hoymiles HM 400
Wlan Steckdose zum AC schalten
Herf 800 Wechselrichter der aber erst ab 26v arbeitet und meiner Meinung nach nicht so effizient ist wie Hoymiles.
Ich habe auch schon im Kopf Lösungsansätze die aber aus Elektronischer Sicht wahrscheinlich Bullshit sind:
- Ich könnte je zwei Module in Reihe und die zwei Reihen parallel schalten an den Powmr um dann auf 48v zu gehen.
aber da kommt die unterschiedliche Spannungen und Stromstärken der Module in weg. Allerdings könnte ich dann den HM 400 24h laufen lassen auf zb 250w und den HM 600 Zeitgesteuert über Wlan Steckdose, beide Eingänge parallel schalten (evtl wegen den Einschaltströmem) und auf zb 250w regeln.
- 24v lassen. Den Powmr an HM 400 24h laufen lassen auf meine 250w (mit schwankungen). Die EPP Box auf den HM 600 beide Eingänge parallel und auf die 250w (mit schwankungen). Könnte über meine Einstellung wieder es abhängig machen von der Kapazität. zusätzlich per Wlan Steckdose zeitabhängig.
Und jetzt seid ihr gefragt, ob ihr noch bessere Ideen habt, Hilfestellungen, Ratschläge, wegen mir auch die Erklärung dass ich doof bin ![]()
Anfangs hatte ich es laufen mit zwei Module an einem Wechselrichter direkt und zwei über Laderegler in Batterie mit zweitem Wechselrichter. Aber da geht zu viel Strom ins Netz wenn die Sonne scheint und keiner zuhause ist. Hatte den zweiten Wechselrichter zeitlich gesteuert über Wlan Steckdose.
Vielen Dank an alle die den langen Text jetzt gelesen haben und mir helfen möchten.
Sorry für den langen Text.
Hab noch eine 3. Idee, aber wahrscheinlich noch blöder:
Die Akkus in Reihe um 48v für den PowMr zu bekommen und einen Wechselrichter ggf einen Eingang HM 600. Die EPP box nur an ein Akku hängen wegen 24v und an den zweiten Eingang. dann hätte ich zwar am HM 600 eine Seite 48v und andere Seite 24v. ABER keine Ahnung ob der PowMr das ausgleichen würde wegen den unterschiedlichen Spannungen in den Akkus.
Ich kann ja schlecht die Akkus gleichzeitig in Reihe und parallel schalten. Wäre ja so gesehen ein Kurzschluss.
Die Akkus in Reihe um 48v für die HM600 zu bekommen ist das wichtigste! (Die HOYMILES haben Probleme die Leistung korrekt zu berichten bei 24V)
EPP Box verkaufen (24V Einschränkung wird dich langfristig nicht glücklich machen)
Victron MPPT kaufen (SMARTSolar Variante)
70EUR SmartSolar MPPT 100/20 (12/24V/48V-20A) fuer die 2 Module a 380w 34,30v Vmp 11,08a Imp
130EUR SmartSolar MPPT 150/35 (12/24/48V-35A) fuer die 2 Module a 500w 38,41v Vmp 13,02a Imp
40EUR Victron Battery balancer 24V (um deine zwei Batterien zu "balanzieren")
Die Hardware zusammenstellen (siehe unten) und OpenDTU-OnBattery Software (im GitHub) drauf installieren:
10EUR ESP32-S3 N16R8
6EUR NRF24L01 + (Plus) Kommunikations Modul fuer die Hoymiles
8EUR eine dutzend "4Pin MiniMicro JST 2.0 PH" Stecker (fuer die Victron MPTT Anschlusse)
@manos66 Erstmal danke für deine Antwort.
EPP Box verkaufen nicht möglich, da "modifiziert" (Anschlüsse ersetzt durch Kabel mit Stecker, da alte Anschlüsse sich verflüssigt haben
)
Mein Powmr Laderegler kann ja zum Glück 48v und laut Angaben balanciert er auch bei Reihenschaltung
Eigentlich wollte ich nicht noch mehr Geld ausgeben. Zumindest nicht viel.
Die ganze Sache mit OpenDTU, Github, den Platinen usw. ist mir ehrlich gesagt zu hoch. Ich blicke da nicht durch. Da muss man ja dann auch noch Dinge programmieren bzw irgendwelche skripts oder was auch immer schreiben.
Dass mich die 24v gerade nicht glücklich machen, hast du schon vollkommen recht, weil ich keine vernüftige Werte zusammenbekomme.
Ein OpenDTU-onBattery-Kästchen kann man inzwischen fertig auf ebay.de oder kleinanzeigen.de kaufen. Das Ding macht in Benutzung eine Webseite auf, auf der du deine Einstellungen machen kannst - fertig.
Skripte oder Programmieren ist absolut nicht nötig.
@forum2023 Danke für deine Antwort.
Es ist schon mal gut dass ich da nichts einstellen müsste.
Gerne würde ich halt mit vorhandenem Equipment es zum laufen bekommen.
Ideen sammeln ist aber auch gut, dass ich für die Zukunft verschiedene Optionen zur Verfügung habe.
Ich bin zumindest gestern ein Schritt weiter gekommen:
Der HM 400 läuft am Powmr stabil. Hat auch heute brav eingeschaltet ohne Fehler. Meine Batterie ist heute Nacht "leer" geworden. War gespannt ob da auch Hardwarefehlercode 302 kommt wie beim HM600.
HM400 darf jetzt 24h laufen soweit Strom zur Verfügung steht als normale Grundlast Abdeckung.
Für meine "Zusatzversorgung" dient nun der DORF Ht-800W geschalten über die EPP Box. Lustig ist zu sehen wer eher abschaltet. Die EPP Box soll bei 26v Spannung abschalten und der Wechselrichter läuft unter 26v nicht ![]()
Jetzt beobachte ich die Tage mal und halte euch auf dem laufenden.
Im Moment gestaltet sich nur ein Problem bei dem evtl einer von euch noch eine Idee hat:
Der DORF HT-800w läuft über die Cloud Intelligence App.
Leider bekomme ich es gerade nicht hin, den Wechselrichter zu finden. Er war schon verbunden.
Als ich ihm nimmer gebraucht habe, hab ich ihn in der App gelöscht und die App deinstalliert. Er war zu dem Zeitpunkt ausgebaut.
Automatische suche findet nichts. Wenn ich auf Gerät scannen gehe und den Barcode des Wechselrichters mit SN scannen zeigt es falschen Code an.
Irgendwas mache ich falsch, aber komme gerade nicht drauf was.
Hallo, ich habe hier länger nix mehr rein geschrieben und auch die letzten 12 Monate nicht mehr regelmässig rein geschaut. Ich benutze OpenDTU bisher mit einem 350W Hoymiles. Die LiFe Batterie betreibe ich mit ca. 25,2V bis 27V. Da der Hoymiles nur ca. 10A Eingangsstrom verarbeitet, werden dann max. ca. 250W erbracht. Sprich die 350W wären nur bei höheren Spannungen möglich. Der Hoymiles läuft ab ca. 35W stabil. Unter 30W läuft das ganze nicht gut. Nun wollte ich auf ein Hoymiles 600 umstellen da ich in den Sommermonaten eher etwas Strom übrig habe.
Nun die Frage:
ab wieviel Watt läuft der Hoymiles 600 stabil bei 25V am Eingang? Vermutlich sind das auch die 2x35W = 70W
Kann da jemand was zu sagen?
Oder komme ich da etwas runter? Weil dann verliere ich mit dem Hoymiles 600 Leistung bei der Grundeinspeisung, da er dann weniger oft angehen wird => sprich ab 70W. Dann bringt mir das übers Jahr gesehen eventuell gar nicht soviel.
@timo123 Der HM 600 läuft leider bei unterschiedlich eingestellten werten Recht unterschiedlich.
Kann sein dass er bei 70w gleichmäßig läuft und bei 80w schwankt. Zudem kann dir passieren dass er am einen Tag 70w produziert und am nächsten 75w. Dauf folgende Tag 68w und dann wieder 70w.
Ein 100%ig Gleichmäßigkeit werden wir nicht hinbekommen mit 24v system. Deshalb haben die anderen 48v.
Zumindest solltest deine Ertragsdaten und bzw Leistungsmessung nicht vom Wechselrichter nehmen. Die passen normalerweise gar nicht. Denke bei Open DTU ist gleich wie über original DTU.
Aber ehrlich gesagt finde ich 70w bisschen wenig für den HM 600. Du kannst es probieren aber nach meiner Erfahrung wird er ungleichmäßig laufen.
Meiner läuft bei 167w, 123w, 305w, 210w und 256w stabil.
Musste meinen DORF HT 800 wegmachen. Da läuft jetzt doch wieder der HM 600 mit beiden Eingängen gebrückt.
@esti1980 Danke für die Antwort. Wie gesagt, der Hoymiles 350 läuft von 35W bis 250W stabil.
Das die Ertragsraten und die Leistungsdaten nicht stimmen, kann ich NICHT bestätigen. Wenn ich das was ich in die Batterie geladen habe minus 10% raus bekomme und das vom WR angezeigt wird, kann es nicht so falsch sein. Für mich klingt das so wie wenn die Schwankungen bei HM600 deutlich höher bei 24V sind wie bei den HM300, 350, 400 WR. Der MPPT liegt beim 350er ja höher wie beim 300er / 600er (jetzt kommt sicher gleich wieder der MPPT arbeitet immer). Mag sein, aber warum steht dann was anderes im Datenblatt von Hoymiles und im Betrieb an SOlarzellen ohne Einspeisung sehe ich auch diese grenzen wo der MPPT arbeitet und wo nicht.
Ich lese hier auch oft 24V. Unter 25V läuft es bei mir auch nicht mehr so gut. Aber wer betreibt eine LiFe Zelle unter 25V ? Das sind dann unter 15% bis 20% Ladung was die Lebenszeit der Batterie so ziemlich verkürzt. Bei mir findet 90% zwischen 26V und 26,5V statt. Und diese 2V (24V oder 26V) machen schon einen Unterschied. Wie auch immer, das war ja nicht mein Thema hier. Dann muss ich den 600er ggfs wieder verkaufen und kaufe mir dann halt ein 400er. Der sollte laufen wie der 350er jetzt.
Ach ja, 100% Gleichmässigkeit brauche ich nicht. wenn das zwischen 65 und 75W schwankt ist das OK. Aber so wie ich das verstehe funktionieren 2x25W = 50W beim Hoymiles 600 und 26V nicht.
@timo123 ich habe die 24v natürlich nur auf die Systemspannung bezogen. Man sagt ja 24v oder 48v system.
Ja, je höher die Spannung umso genauer läuft der HM 600. Und er ist durch seine zwei Eingänge klar in dem Bereich störanfälliger als ein HM350 oder so. Es geht ja um das prozentuale. Alles unter 10% läuft zum kotzen bei mir. Egal ob HM 400 oder 600.
Ich betreibe beide Wechselrichter momentan und arbeite allerdings mit ca 40% was beide gut leisten und gleichmäßig.
Auch mit 50w laufen beide. Nur halt ungleichmäßig.
Wenn du damit leben kannst dass es um ca 10w schwankt, passt es.
@timo123
So kleine Werte kannst du vergessen. Dann bleib bei deinem HM350. Um so größer der WR um so ungenauer bei kleinen Werten. So zumindest meine Erfahrung mit dem HM-600 und dem HM-1500.
Der HM-600 kommt mit kleinen Werten deutlich besser klar als der HM-1500 und ich schätze mal das der HM-350 noch besser klar kommt als der HM-600.
Am Ende kommt es aber auch auf die Schwankung der Batterie an. Die Ungenauigkeit AC ist abhängig von der Spannung DC. Kommt ordentlich was von der PV, hast du eine ganz andere Spannung und dann ändert sich der AC-Wert trotz fest eingestellter Drosselung.
Ehrlich gesagt habe ich beim HM-600 mit 24V selbst mit 600W AC keine stabilen Werte gehabt.
Bevor du dir einen HM-600 kaufst um stabilere Werte zu haben, solltest du lieber auf 48V umstellen. Dann hast du deutlich stabilere Werte. Ich habe deswegen auf 48V umgestellt und würde diesen Schritt immer wieder machen. Mit 24V sind die HMs einfach nur zum ..... Da kannst du probieren was du willst, so lange du bei 24V bleibst, wirst du unzufrieden sein.
Ich hatte auch gehofft ich komme daran rum, weil ich einen teuren Laderegler hatte der 48V nicht kann und ich auch noch diesen ersetzen musste. Aber das ist alles nur pfusch und hilft nicht wirklich wenn man nicht auf 48V umstellt.
@stiech82 Hallo Stiech, schön das Du schon so lange hier "durchhälst" und versucht zu helfen. Das ist bemerkenswert. Das Thema 24V und 48V mag zu 100% korrekt sein, ist aber leider nicht immer zielführend/zutreffend.
Bitte bedenken:
Ertrag deutlich über 5KWh pro Tag (besser 10KWh pro Tag), stimme 100% zu bei 48V.
Balkonkraftwerk 2KWh bis 4KWh pro Tag => stimme überhaupt nicht zu!
Jedes System muss gesamtheitlich passen. Es bringt nix in ein Polo ein 500PS Porsche Motor zu bauen. Und es ist wenig sinnvoll in den Porsche ein 60PS Polo Motor zu bauen.
Zurück zum Thema. Schon vor 2 Jahren gab es kaum 50A 24V Batterien. Eine Standard LiFe-Zelle hatte damals schon 100Ah. Heisst bei 25,6V Nennspannung ca. 2,5KWh, Nutzbar ca. 2KWh. Um auf 48V zu kommen muss man die Batterie auf 5KWh auslegen. Die kleineren Batterien haben ja teils 50 kleine LithiumIonen Batterien drin und so ein Käse taugt nicht.
Und was soll jemand mit einem Balkonkraftwerk der 2 bis 4 KWh Ertrag pro Tag hat mit einer 5KWh Batterie??? Macht kein Sinn.
Nun zum Thema, ich habe ein Balkonkraftwerk. 2 kleine Zellen die gehen direkt auf ein 300er Hoymiles und liefern bei guten Wetter 100 bis 200Watt.
das deckt gut die Grundlast und mein Laptop für Homeoffice in einer 90qm Wohnung ab. Diese Einheit ist nicht mit einer Batterie verbunden.
Zusätlich habe ich eine 580W Zelle die auf ein Victron 100/20 geht. Damit wird die 24V 100Ah Batterie geladen und ein Hoymiles 350W gespeisst.
Das System funktioniert sehr gut. Von April bis September habe ich teils Strom übrig, weil der 350W Hoyhmiles nicht genug verbraucht bzw, einspeisen kann.
Das trifft aber nur an sehr sonnigen Tagen zu. Weil mehr wie 250W haben wir eh nur wenn der Gefrierschrank 1x pro Stunde angeht und wenn andere Grossverbraucher an sind (Herd, Bügeleisen, Staubsauger, Föhn, Waschmaschine nur beim Heizvorgang, Spülmaschine auch nur beim Heizvorgang). Von diesen Verbrauche ist nur die Herdplatte und der Gefrierschrank jeden Tag an. Sind das in Summe z.B. 2 Stunden pro Tag, wird die Einspeisung vom Hoymiles 350 zum Hoymiles 600 nur um ca. 500W verbessern.
Hoymiles 350 speist max ca. 260W bei mir ein da 10 bis 11A max Eingangsstrom. So ähnlich wird es beim Hoymiles 600 sein.Deswegen bei 2 Std. mehr Einspeisung ca. 2x 250W.
Die Verbesserung zum jetzigen Zustand wird also marginal sein. 50-100 Tage x 0,5 KWh = 25 bis 50Kwh. Das sind 5 bis 10% bei mir.
Macht das Sinn? Nur bedingt.
Ich habe mir jetzt einen gebrauchten Hoymiles 600 für 60€ gekauft, ein Y-Kabel für 10€ bestelle ich noch. Dann werde ich es probieren.
Wenn es nicht zufriedenstellend ist, kommt der Hoymiles 600 wieder weg. 50€ gibts für den immer. Kostet mich als nix dieser Versuch.
Dann würde ich im Winter versuchen nen günstiger Hoymiles 400er zu bekommen und tausche den 350er dann. Bringt auch nur maginal was.
1A mehr Eingangsleistung x 26V = nicht viel Watt mehr
Interessanter wäre der Hoymiles HMS400 mit scheinbar 14A EIngangsleistung. Dann muss ich viel mehr umbauen, vor allem DTU. Das ist mir zu doof.
Oder der HMS500 wäre noch besser, gibts gebraucht nicht und neu zu teuer.
Manchmal ist es vieleicht besser sich mit dem zufrieden zu geben was man hat, grins
@timo123 Ich wollte dir auch keine Empfehlung geben dein System auf 48V umzustellen, sondern nur den Vergleich zu deiner Idee den 350er auszutauschen.
Deswegen formuliere ich es mal anders: Wenn du mehr Genauigkeit willst, dann brauchst du keinen HM-600, denn das bringt NICHTS.
Eigentlich bringt nur die Umstellung auf 48V das gewünschte Ergebnis.
So unzufrieden wie ich mit dem HM-600 und dem 24V System war, würde ich jetzt mal behaupten: Du wirst feststellen das der HM-600 nichts bringt und du wirst in wieder abgeben.
Meine Aussage war also darauf bezogen: Spar dir die Mühe mit dem HM-600, wird nichts bringen.
Ich habe so abgekotzt mit dem HM-600 und 24V Speicher. Genauigkeit = 0.
Ich bezweifle auch, dass dir der tausch zu einem 400er oder so etwas bringt. Der tausch bringt wirklich nur was wenn du mehr als 350W Leistung haben willst.
Ein tausch zu den HMS könnte vielleicht was bringen. Da die doch anders funktionieren, könnte die tatsächlich besser mit kleinen Spannungen zurecht kommen.
Aber HM ist HM und nicht HMS und um so mehr AC-Leistung umso ungenauer werden sie. Du hast ja schon einen 350er. 400 oder 600 ist ja mehr, also eigentlich auch mehr Ungenauigkeit als mit dem 350er.
So zumindest meine Erfahrung mit dem HM-600 und den HM-1500. Der HM-600 läuft mit 48V super, der HM-1500 kommt da echt schon an seine Grenze und hat im Vergleich zum HM-600 kleine Schwankungen.
Den Satz hatte ich überlesen. Wenn du mehr Einspeisen möchtest, dann macht der HM-600 natürlich Sinn, aber mehr Genauigkeit darfst du nicht erwarten.
btw.: Weiß nicht ob du das gelesen hast: Der HM-600 hat ja 2 Eingänge. Die Kabel der Eingänge müssen jeweils genau gleich sein. Selbst cm machen hier ganz schön Unterschiede aus und führen zu höherer Ungenauigkeit.
Just for fun werde ich heute mal paar Stunden schauen wie der 600er sich verhält bei 50-60w. Werde mein Ergebnis später mitteilen