Hoymiles HM-600 & HM-1500 mit Module über Speicher und Laderegler verbinden

Du musst dich da garnicht frühzeitig entscheiden, denn du kannst Nodered mit 3 Klicks als Plugin in HA installieren.

Läuft und integriert sich stressfrei.

@MalteS @Stiech82

Vielen Dank erstmal für die Links und die Infos!

Allerdings sind die beiden Sicherungen nicht explizit für 58V bzw. für 12/24V ausgelegt (zumindest laut Angebotsbeschreibung)?!

Mir wäre das zu heikel, dass alles abfackeln würde. Da wäre ein defekter WR das kleinere Übel. Die Mini ANL sehen da noch sicherer aus.

Habe ähnliche 50A Mega Sicherungen in meinem "Akkukoffer" verbaut und 35A NH00 Trennschalter im "Balkonschaltschrank", da der Laderegler max. 35A kann (Victron 150/35).

Da ich eigentlich nur plane die Grundlast von 100-200W zu decken, hatte ich erstmal von Sicherungen der WR Eingänge abgesehen.

Vorladevorrichtung für den WR ist vorgesehen.

Meint Ihr die zusätzlichen Sicherungen des Wars sind auf jeden Fall notwendig?

Grüße

Mathias

Das kommt davon, wenn jemand (ich), der keine Ahnung hat, mit jemandem (dir) redet, der Ahnung hat - Missverständnisse sind vorprogrammiert. ?

Wenn ich die Huawei-Ladegerät-Geschichten weglassen, dann kommen zur "puren OpenDTU" nur noch das Canbus-Modul für den Pylontech und ggfs ein Logic Level Shifter für einen meiner beiden Victrons dazu?

Mit deinen 4 Kabeln meintest du die vier zum Pylontech-Canbus-Modul?

Was mich als Laien verunsichert, sind so Sachen wie "Change pin assignment". Muss ich nach dem Anhängen des Pylontech-Canbus-Moduls noch irgendwas machen? Oder wird das von der OpenDTU-onBattery-Firmware (die ich über die originale OpenDTU-Firmware dann drüberflashen würde) dann out-of-the-box erkannt?

@grasm Die Volt sind nicht das schlimme wenn es um abschmoren und abfackeln geht. Das sind die Ampere. Du kannst mehrere 1000 V durch 2cm³ Kabel schicken und da passiert nichts, so lange der Strom niedrig ist.
Da aber die Sicherungen eben genau für diese Stromstärke gedacht sind, passt das.
Spannung und Strom sind zwei komplett unterschiedliche Sachen.

@jay ich musste mich nicht entscheiden, ich wollte mich so entscheiden. Ich habe HA auch auf dem Server aber mag HA überhaupt nicht, da ist es mir lieber wenn Node-Red unabhängig von HA läuft.

@Stiech82

Ich bin auch nur absoluter Laie...

Ac-seitig hätte ich das sofort unterschrieben...

Dachte aber bis jetzt immer, dass es DC-seitig anders aussieht, da der Lichtbogen mit ansteigender Spannung "mehr Wegstrecke oder was auch immer" benötigt um gelöscht zu werden.

Deswegen ist auch teils in Sicherungen, die für höhere Volt-Zahlen vorgesehen sind, z.B. das Innenleben mit Sand gefüllt (da Sand den Lichtbogen unterbricht).

Dieser könnte ansonsten auch über die Luft übertragen werden, wenn die Sicherung nicht für die Spannung/Strecke ausgelegt ist.... und das bringt dann alles in der Umgebung zum Schmelzen/ Brennen.

Daher war mein Gedanke bis jetzt, lieber den Hoymiles abrauchen zu lassen, anstatt dass irgendwas Feuer fängt.

Mir ist bewusst, dass je höher die Spannung, umso geringer der Strom und daher auch der benötigte Kabelquerschnitt. Deswegen bin ich auch auf ein 16s System gegangen.

Bin mir nur DC-seitig nicht sicher, dass auch Sicherungen funktionieren sollen, die für eine geringere Spannung ausgelegt sind.

@grasm ja klar da hast du recht, aber bei dem Thema geht es um PV-Anlagen bei denen zum Teil 5 bis 10 oder sogar mehr Module in Reihe geschalten werden.
1 Modul hat so um die 35V (einfach mal grob angegeben)
5 Module in Reihe sind 175V, bei 10 Modulen sind das 350V. Wobei 5 Module für einen String schon wenig sind.
Wenn du jetzt einen Speicher mit 48V hast, normal das höchste das man macht. Dann kommt man höchstens auf 57V. Das ist 1/3 von dem was man mit 5 Modulen hat.
Bei solchen Strings mit mehreren 100V ist die Spannung so hoch, dass der Funke überspringen kann.
Mal ein anderes Beispiel: Hausstrom hat normal ja 230V. Diese Spannung ist so niedrig, dass selbst ein Schukostecker ohne Probleme benutzt werden kann obwohl dabei niemals sichergestellt werden kann, dass der Kontakt zu 100% gegeben ist. Vor allem durch das ständige aus- und einstecken können die Kontakte leicht ausleiern und trotzdem gibt es keine Angaben bei z.B. Mehrfachsteckdosen sowas wie "Nur für den Gebrauch von 100mal aus- und einstecken" oder so.

jetzt muss ich auch meinen Senf dazu geben :slight_smile: Bei AC gibt es gar keine Lichtbögen, tritt nur bei DC auf und wie gesagt wurde, ab 70V DC aufwärts könnte es kritisch werden. Dein DIY Akku machst ja aber mit relativ ungefährlichen LiFePo4 Zellen und das mit max 48v?

Für Batterien aber essentiell zusätzlich zum BMS jeden Plusabgang extra absichern, ja die A machen das Feuer nicht die V....

@Stiech82

Wie Markus bereits geschrieben hat, ist ja Wechselstrom nicht mit Gleichstrom vergleichbar.

Verstehe leider auch nicht ganz auf was Du hinaus willst mit dem Vergleich zu Stringspannungen.

In den WRs die solche DC Spannungen schalten müssen, sind ja auch ganz andere Trenneinrichtungen vorhanden und sicherlich keine Sicherungen, die für 24V ausgelegt sind.

@Markus_PV

Habe vor den Speicher bei ca. 48-56V zu betreiben. Das entspricht bei 16s dann eine Zellspannung von 3-3,5V.

Habe nur gelesen, dass der Lichtbogen selbst bei einer durch gebrannten Sicherung (die für eine zu kleine Spannung ausgelegt ist) den Strom weiterhin leiten kann und das diese enorme Wärmeentwicklung zum Brand führen kann.

Und in diesem Fall ist es klar, dass ein zu hoher Strom fließt, den sonst würde die Sicherung ja nicht durchbrennen.

@markus_pv naja das war halt die Logik wieso eine solche Sicherung bei 48V bis 58V kein Problem darstellt.
Ich würde deswegen behaupten: Wenn eine solche Sicherung bei DC mit 58V zu schwach für 58V ist wegen Lichtbögen, dann wäre ein Schukostecker auch nicht geeignet bei 230V AC wegen Lichtbögen.
PS: Bei einem Speicher mit 48V kann es Spannungen bis ca. 58V geben. Laut dem Hersteller meines Speichers soll man die Laderegler auf ca. 58V Absorptionsspannung einstellen.
Diese Spannung liegt dann auch am Eingang des WR an.

@grasm Worauf ich hinaus will? Die Sicherung ist mehr als genug für 58V gemacht und du wirst da keine Lichtbögen erleben, höchstens wenn du schlecht verbaust, aber nicht weil die Sicherung nicht für diese Spannung gemacht sein könnte.

Du redest von den Gefahren von Lichtbögen. Diese werden bei 58V und 30A selbst DC nicht vorkommen, bzw. da müsste man schon total schlechte bzw. falsche Materialien verbauen damit das passiert und bei diesen Sicherungen wird das nicht passieren, außer wie erwähnt bei unsachgemäßen anschließen. Aber bei unsachgemäßen anschließen, helfen dir die besten Sicherungen auch nicht.
Das was du meinst bei dem Lichtbogen und einer Sicherung die durchgebrannt ist, das ist keine Sicherung die einfach ausgelöst hat, sondern eine die geschmolzen ist, weil sie zu schwach für das ganze war bzw. es zu Lichtbögen kam die das ganze erhitzten durch zu viel Spannung.
Ist nicht böse gemeint, aber wenn du sowas liest, dann lies mal bei welchen Spannungen und Stromstärken sowas passiert bzw. bei welchen Fällen. Das sind meistens die Stringsicherungen bei jenseits von 100V und nicht bei 58V und 30A.
Dann muss man sich auch noch einfach mal diese Sicherungen anschauen, die ich vorgeschlagen habe. Dagegen sind die MC-4-Steckerkontakte eine Lachnummer. Die Kontakte sind auf beiden Seiten sehr massiv und die Sicherung muss mit Kraft da reingedrückt werden. Die sitzt bomben fest und sollte die Sicherung auslösen, dann muss man diese ganz schön blöd verbaut haben damit das Teil so wegschmilzt durch Überlastung das sie trotzdem die Energie fließen lässt.
Denn bei den Sicherungen die auslösen und trotzdem Energie durchgelassen wird sind die Kontakte so verschmolzen, dass sie selbst bei auslösen sich nicht mehr trennen.
Da die Sicherung von meinen Vorgeschlagenen eine Glasröhre ist, müssen schon andere Temperaturen entstehen damit das ganze so zusammenschmilzt, dass die Sicherung trotz auslösen noch Energie fließen lässt.

Hallo zusammen, wollte in den nächsten Tage den 48V (4,8kWh) Pylontech Akku an den HM-1500 anschliessen.

Das Prinzip sollte nach meiner Skizze passen oder?

Sicherungen und DC Trennschalter habe ich mal nicht eingezeichnet, kommen aber natürlich auch rein.

Vielen Dank nochmals für die wertvollen Antworten. Ich habe nun mein Konzept angepasst und versucht, die Ratschläge mit aufzunehmen. Was meint Ihr, passt das soweit?

Insbesondere mit den Sicherungen, gibt es hier ggf. andere Überlegungen?

@afu

Bei 24V solltest du deine beiden PV Module parallel und nicht in Serie schalten. Vorrausgesetzt die MPPT Spannung liegt 5V über der Ladeschlussspannung deiner Batterie.

Der Wirkungsgrad des Victron ist besser je geringer die Spannungsdifferenz PV -> Batterie ist. Der 2. Grund ist das sich dann eine Teilverschattung nicht mehr negativ auf das andere Modul auswirkt.

Ich würde die 100A Sicherung zwischen den Batterien vermutlich weglassen.

@dima2241

Das sieht soweit gut aus. Du solltest bedenken das du zwei Anschlusskabelsätze brauchst wenn du beide Pole der Pylontech Batterie nutzt.

Ich habe an meiner Batterie nur einen der beiden Pole verwendet:

  • Für Plus geht ein Kabel zum Lasttrennschalter. Im Lasttrennschalter sind dann die 3 Plus Kontakte auf einer Seite gebrückt. Über Sicherungen sind der MPPT und der Wechselrichter verbunden.
  • Für Minus ist das alles an einem Massepunkt zusammengeführt.

Die Verkabelung für die Stromstärken zu machen ist erst mal auch die Schwierigkeit.

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@MalteS: ich habe dazu eine Verständnisfrage ... im Datenblatt beim Victron 100/20 ist "Max. Kurzschlussstrom der Solaranlage" mit 20A angegeben. Ein Trina-Modul hat einen Kurzschlussstrom von 12,28A. Wenn ich die parallel schalte, überschreite ich doch mit 2x 12,28A = 24,56A beim Victron die Grenze von 20A? Während ich bei Reihenschaltung bei den 12,28A unter den 20A bleibe und sich nur die Spannung von 41,2V auf 82,4V verdoppelt. Habe ich einen Denkfehler?

Zur Verschattung: der Victron 100/20 hat doch nur einen MPPT. Wenn ich die Module parallel anschließe, können die doch nicht getrennt voneinander angesteuert werden, bei Verschattung?

@afu

Das ist alles korrekt. Tatsächlich ist da aber noch ein anderer Punkt den ich übersehen habe:

Der Victon macht maximal 20A Ladestrom. Bei 24V bekommst du also 480W Ladeleistung. Du hast 800W Modulleistung. Ich vermute die möchtest du nutzen? Dann ist das der falsche Laderegler für dein Vorhaben.

Du solltest überlegen auf 48V zu gehen oder einen anderen Laderegler verwenden. Ich würde zu 48V raten sofern du diese Batterien nicht schon hast.

Die Antworten auf deine Fragen sind dann vermutlich irrelevant aber:

  • Das mit dem Kurzschlusstrom ist korrekt. Diese Einschränkung gilt für den Fall das du die Polarität am Anschluss vertauschst. Der Victon kann die Module aber sonst normal nutzen. Also in diesem Fall: Nicht verpolen :smiley:

  • Wenn ein Modul verschattet ist bringt es quasi keine Leistung mehr. Man braucht es dann nicht mehr betrachten. Der MPPT ist auch vor allem dazu da bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen immer das Maximum an Leistung aus den Modulen zu holen.

@MalteS: Du hast geschrieben, es sei alles korrekt. Bezieht sich das jetzt auf Deine Ausführungen mit Parallel oder meine mit Reihe? ? Konnte ich jetzt nicht so richtig interpretieren, ob Parallel nun das Limit 20A übersteigt und damit nicht möglich ist.

Die Akkus habe ich schon. Wären es aber nicht 29V*20A = 580 Watt? 29,2V ist doch bei LiFePo4 die Ladeschlussspannung. 580 Watt sind auch beim Victron Datenblatt für 24V angegeben. Dann käme ich doch eigentlich doch schon recht gut damit hin, weil zwei Module bei mir am Wechselrichter unter sehr guten Bedingungen auch nur etwas über 600 Watt schaffen.

@afu

Ich meinte das deine Einwände korrekt sind.

Grundsätzlich kannst beide Optionen (seriell und parallel) nutzen.

Aus:

https://www.victronenergy.com/upload/documents/Manual_SmartSolar_MPPT_75-10_up_to_100-20/29694-MPPT_solar_charger_manual-pdf-de.pdf

  1. Ein höherer Kurzschlussstrom kann bei verpoltem Anschluss der PV-Anlage das Solarladegerät beschädigen.

Ansonsten:

Wenn du 800W Panels an einem 600W Wechselrichter betreibst bekommst du nur 600W. Liegt aber nicht an den Panels

Die Leistung des Victron hängt von der Spannung ab. Deiner wird an schönen Tagen permanent 20A Strom liefern. Bei steigender Spannung steigt dann auch die Leistung. (BTW: an kalten schönen Tagen habe ich aus meinen 1620W auch schon mal 1800W gesehen)

Versteh mich nicht falsch: Das geht schon alles so. Aber ist halt nicht optimal zusammengestellt.

Und das ist auch richtig.

Stabil brennende Lichtbogen bekommst du ab 14 V und 0,4 A bei DC.

Schon beim 24 V Akku bist du bei Sicherungen in der Lichtbogenproblematik drin. Erst Recht bei 48 V .

Bitte informiert euch Mal ordentlich über das Thema DC und Lichtbogen, das hat mit AC waenig zu tun. Das Thema heißt Schaltvermögen von Sicherungen.

Ja, die Antwort war eigentlich @afu.

Dich hab ich nur Zitiert, weil ich deine Antwort relativieren wollte.

Dass du ein (irrationaler) Feind von Homeassistant bist, hatten wir ja schonmal in nem andren Thread...

Mein "du musst dich nicht entscheiden" bezieht sich also eher auf: