Höhere Spannung bei niedrigeren Temperaturen

Hallo Zusammen,

ich habe gelesen, dass ein Solarmodul höhere Spannung bei niedrigeren Temperaturen liefert. Man sollte so ca. 20-25% unter der Eingangsspannung des Wechselrichters bleiben.

....aber welche Spannung lege ich zu Grunde - die Arbeitsspannung (Vmp) oder die Leerlaufspannung (Voc).

Eigentlich müsste es die Arbeitsspannung sein, da sobald das Modul am Wechselrichter hängt ist ja keine Leerlaufspannung mehr, liege ich mit meiner Vermutung richtig?

Man will ja möglichst viel ernten, aber nicht den Wechselrichter grillen.

[quote data-userid="18423" data-postid="133379"]....aber welche Spannung lege ich zu Grunde - die Arbeitsspannung (Vmp) oder die Leerlaufspannung (Voc)[/quote]Natürlich die Leerlaufspannung.[quote data-userid="18423" data-postid="133379"]Eigentlich müsste es die Arbeitsspannung sein, da sobald das Modul am Wechselrichter hängt ist ja keine Leerlaufspannung mehr[/quote]Das stimmt leider nicht. Die Leerlaufspannung hast Du immer dann, wenn der MPPT gerade einen Durchlauf macht, um die neue Leistungsanpassung zu ermitteln. ?

Daniel

1 „Gefällt mir“

@docemmettbrown Vielen Dank für die Info!

@pegasos

Also wenn Du 15% bei arktischem Frost noch unter der WR-Maximalspannung bliebest, wäre das auch noch in Ordnung, aber 10% wäre schon sehr arg knapp. Für den Spannungsverlauf mußt Du das Datenblatt des Moduls zurate ziehen. In gemäßigteren Breiten wirst Du bis -20 °C noch auf der sicheren Seite sein, in Gebirgsregionen kalkulierte ich sicherheitshalber mit -30 °C, damit auch im schlimmsten Winter keine Gefahr besteht. Ansonsten müßtest Du bei Extremwetterlagen den WR aus der Steckdose ziehen und anschließend im lastfreien Zustand (sonst Lichtbogengefahr!) die MC4-Verbinder zu den PV-Modulen abtrennen.

Daniel