Hitachi Air Home Multi Split vs. Daikin Multi Split

Hallo Leute,

ich habe im Frühjahr diesen Jahres (06.02.2026) mir eine 3MXM40A9 in das Dachgeschoss meines Hauses eingebaut. Hat mich am Ende 4,1k € gekostet, mit Material und Handwerker. Habe das meiste davon selbst gemacht. Habe beim Bau viel gelernt. Da wir eine großzügige Summe in der Einkommensteuererklärung zurückbekommen hatten, war die Überlegung das mal als ein Projekt umzusetzen um primär im Sommer die Hitze oben zu bekämpfen und im Winter das Heizsystem zu entlasten.

Fazit: Bisher sehr gut. Heizen war sehr solide, da wir im Februar auch einige Tage nochmal um die -8 Grad hatten, konnte ich quasi jedes Szenario durchtesten und so die Grenzen der Anlage und allgemein der Leistungsfähigkeit der Klimaanlage ausprobieren und wie sich so eine Wärme im Gegensatz zu Heizkörpern anfühlt, wann das Gerät taktet und wie das Gerät auf die Bedarfssteuerung reagiert.

Jetzt möchte ich das nächste Projekt angreifen, das Erdgeschoss. Dort würde ich gerne statt einer zentralen LWWP lieber mit LLWP alles ausgestalten und alle Heizkörper sowie die Gasheizung rauswerfen. Daher habe ich angefangen mich umzuschauen was es da so gibt, von BWWP, zu kleinen LWWP und auch Multi Split LLWP. Dabei bin ich auch auf die Multi+ Split Lösungen von Daikin und Hitachi gestoßen, die beide LLWP anbieten mit einer Warmwasserbereitung. Beide Unternehmen haben dabei eine ganz unterschiedliche Philosophie, wie sie dass Konzept umsetzen bzgl. Kombinierungsmöglichkeiten der Innen und Außengeräte. Ich finde das sehr Split Verfahren spannend, da ich im Gegensatz zu BWWP keinen “Reverse Kühlschrank” stehen habe der Radau in unserem kleinen Heizraum neben der Küche macht.

Jetzt habe ich mich durch das Produktportfolio von Daikin und von Hitachi mal durchgeklickt und auch die Leistungsdaten in Eurovent verglichen. Was mich dort stutzig macht ist, wie schlecht die Daikins (5MXM90A9,4MXM68A9, selbst meine 3MXM40A9) im Verhältnis zu vergleichbaren Hitachi Geräten sind (RAM-G85N5HCE, RAM-G70N4HCE). Was ich damit meine ist, dass die Daikins unheimlich an Heizleistung verlieren ab -7 und niedriger im Verhältnis zu den Hitachis, die deutlich gleichmäßiger abbauen von der Heizleistung.

Lese ich hier die Eurovent Daten irgendwie falsch? Sind das fehlerhafte Daten bei den Daikins?Oder sind die Hitachi Air Home Geräte tatsächlich so viel besser?

Mein Ziel ist es bei niedrigen Temperaturen, noch genügend Heizleistung zu haben damit eine der Popo nicht gefriert. Bei den Daikins wird es ja erschreckend wenn man sich anschaut das z.B. die 5MXM90A9 bei -15° nur noch 2KW bei einem SCOP von 1,5 liefert. Das ist ja dann am Ende ein glorifizierter Heizstab. Ich habe auch zusätzlich noch den RAM-G85N5HAE (Ist das der Vorgänger der C Version?) zum Vergleich herangezogen und der liefert bei -15° noch 6KW. Das ist ja einfach das 3 fache und das bei einem COP von 2,5.

Gibt es hier Nutzer im Forum die bestätigen/dementieren können, dass die größeren Multi Split Daikins so schlecht sind bzw. die Hitachis so gut?

Ich habe versucht einiges an Erfahrungswerten im Netz allgemein zu den Hitachi Splits zu finden, aber außer viel auf Französisch, wo die anscheinend beliebt sind habe ich bisher nicht viel gefunden. Die Bewertungen deren App scheint schlecht zu sein (Ist für mich kein Problem, die meisten finden auch die Onecta APP schrecklich, aber damit habe ich meine Daikin sehr gut im Griff). Aber wie ist die Reputation/Haltbarkeit von denen? Preislich sind sich beide Unternehmen recht ähnlich, aber bisher überzeugt mich die Effizienz der Hitachis deutlich mehr als die Daikins.

Momentan präferiere ich für mein Projekt die beiden 7kw Einheiten von Hitachi (G70 und Y70)

Ich habe mal die ganzen Geräte mit den Eurovent Daten in einer Excel zusammen gelegt und verglichen. Ich hoffe man kann den Screenshot hier erkennen. (In Rot darunter ist die ausgerechnete Leistungsaufnahme für jede Cond)