Hilfe - H2 Alarm, was nun?!

Bei ins werkelt seit ein paar Monaten:
1x Multiplus-II 48/5000/70 und 5x Pylontec US2000C.

Einstellungen würde ich als moderat bezeichnen.
Max, Entladung 3600W
Max Ladung 41A
Max. Ladespannung 52,2 V

Daneben hängt ein Schabus mit H2 Sensor und kippt das Fenster bei H2 Alarm. Ich weiss, im Ernstfall is sas nix aber naja…dachte ja passiert eh nie was.

Gestern löste der H2 Sensor aus. Hab alles kontrolliert - Temperaturen, keine Fehlermeldung. Nix. Gelüftet, alles schicke. Heute hat sich der Akku wieder bei prakler Sonne auf 99% geladen, alles ok.

Jetzt zur Nacht bei moderater Entladung mit 700 Watt ging erneut der Alarm. Temperaturen & Fehlerlogs alles unauffällig.

Die Alkus liegen jetzt jedenfalls ausgebaut auf der Terasse.

Womit starte ich Morfen früh um zu schauen ob an den Akkus irgendwas in Schieflage ist oder der Sensor spinnt (glaub ich nicht…).

Und ja. Ich wünschte es gäbe hier nen Pylontech Fachmann. Google hat nix ausgespuckt.

Pylontechs mal prüfen, ob die Zellen aufgebläht sind. Kommt öfters mal vor.

H2 Sensor mal prüfen: Salzlösung, 2 Nägel rein und 9V-Batterie oder Labornetzteil dran. Am Minuspol entsteht Wasserstoff. Damit kannst du mal prüfen.

Gehäuse optisch von aussen sind ok. Aufschrauben würde Garantiecerlust bedeuten, oder?

Welcher Sensor ist verbaut - welches Meßprinzip ?
Wer wartet das System - gibt es ein Protokoll ?
Wie oft wird das getestet - mit Wasserstoff ?

Schabus bietet gar keinen Wasserstoffsensor an ???

Hallo, Protokolle gibt es nicht - ist ein GX-H2 Sensor an nem GX-A1 von Schabus.
War ne Neuinstallation nach Akku Anschaffung.

Generell trau ich dem Sensor erstmal alleine weil das so rum im bad case sinvoller ist.

Lieber einmal alles unsonst abgebaut und geprüft als den Sensor ausgeschaltet und dann war doch was.

Bisheriher Stand der Dinge: ich hab Akkus mit dem C3 in der Seriennunmer. “Neuer“ Chip der bei Mancher Installation Fehler produzierte.

Insb. ist mir bei der Rechersche ins Auge gefallen das bei Manchem im Entladen einzelne Zellen wohl mit bis zu 3,6V geladen wurden statt zu entladen was wohl zu viel ist.

In meinem Kopf entstand der Gedanke dass so eine Überspannung an einzelnen Zellen wohl auch einerseits leichten H2 Austritt bedingen könnte und auf lange Sicht die aufgeblähten Module. Ist aber aus der Rubrik Kopfkino Fantasie eines sich frisch eingelesenen.

Jedenfalls sind grad alle 5 Module nacheinander am Updaten und über den Battery View reinschauen.

Bis jetzt sieht alles für mich unauffällig aus.

Wenn die Updates durchgelaufen sind kommen die Akkus erstmal wieder an den WR und dann schau ich was der H2 Melder aber auch der Battery View unter Last anzeigt.

Also etwas komisch scheint mir das Batterie 4 nur noch 96% Kapazität hat. Leider erst jetzt gesehen weil der Reiter Power Information Window erst da ist seit alle Module wieder zusammen verbunden sind.

Nach etwa 9 Monaten Betrieb…

Könnte das der Zaunpfahl sein das dieses Modul was weg hat?

???

Was für ein Zellentyp ist es ?

LFP Pouch Zellen

Also LiFePo4 Zelle und die hat eine Ladeendspannung von 3,65 V. Somit dürfte bei den von dir geschriebenen 3,6V an der Zelle nichts passiert sein. Deine 52,2 V für die gesamte Batterie bedeutet 3,26 V für die einzelne Zelle. Mir stellt sich die Frage ob bei der Spannung der Balancer schon arbeitet.

Bei mir gab es das nicht - bin bei meinen Recherschen einfach drauf gestossen das es bei alten Firmwares auf den neuen Chips (E2 und C2 in der Seriennummer) so ein Verhalten sporadisch gab. Und ich hab solche Seriennummern auf meinen Pylontechs.

Ob es bei mir zmtatsächlich so war hab keine Ahnung.

Ich hab jetzt aus dem betroffenen Kellerraum erstmal
alle anderen Akkus (Bohrmaschine, Flex usw.) entfernt. Vielleicht liegt da ja auch einer im Argen.

Die Pylos scheinen ja doch erstmal unauffällig was die Dinge angeht was ich sehe (also Zellspannungen und Temperaturen).

Keine Ahnung aber ruhig schlafe ich erst wenn ich weiss wohers kommt.

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Update: Pylos alle mehrfach durchgemessen, ok. Einer hat einen minimalsten Spalt an den Verschraubungen - Effekta schaut den an.

Zudem Erkenntnis gewonnen, das das Bohren von Löchern in den 40 Jahre alten Holzrahmen den H2 Sensor triggert.
Vor dem Erstalarm hatte ich in dem Raum (Werkbank) eine Plastikflasche elektrisch gesägt.

So wunderbar wie man Bohren = H2 Sensorspannung Anstieg reproduzieren kann, vermute ich das hier der Hase im Pfeffer lag.

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