Hilfe für neues PV Projekt - „klein aber fein“

Moin in die Community!

benötige einmal eure Hilfe und euren Rat für eine neue (kleine) PV-Anlage. Bin neu in dem Thema, aber habe mich bereits recht intensiv damit beschäftigt. Benötige nun Hilfe bei der Entscheidung und hoffe auf eure Erfahrungswerte.

Zum meinem Projekt:
-Einzelhaus (Eigentum),
-Flachdach Bungalow mit unverschatteter Südlage,
-Elektrik kam komplett neu in 2023 bei Sanierung,
-3 Personen Haushalt,
-keine großen E-Verbraucher wie WP oder E-Auto.
Soweit so gut.

Mein Plan ist eine relativ kostengünstige Lösung zu bauen (bis €2000?) die unsere Grundlast + etwas mehr Verbrauch deck und sich relativ schnell amortisieren kann. Haben noch einen alten Ferraris Zähler.

Mein ursprünglicher Plan war ein einfaches BKW. Doch denke ich sind meine Vorraussetzungen mit dem Flachdach und Südlage einfach zu gut um „nur“ 800w ins Hausnetz zu speisen. Ein paar rückwärts Umdrehungen auf dem Zähler wären auch nicht schlecht….

Bei der Neuinstallation der Hauselektrik 2023 haben wir eine Zuleitung für eine spätere Wallbox installieren lassen. In der Garage hängt also eine ungenutzte 400V 3-Phasen Leitung.

Meine Idee ist nun einen 2000w (800w drosselbar) Mikrowechselrichter mit 4 PV-Panelen auf das Dach zu Stellen. Welche vor oder Nachteile hätte ein 3-Phasen WR verglichen mit einem 1-Phasigen (mit Schuko Stecker)?

Nach meinen Recherchen und technischem Verständnis wäre es eventuell sogar möglich 2 oder sogar 3 dieser PV-Stränge aus jeweils 4 Modulen mit Mikrowechselrichter an die Leitung zu hängen? Also natürlich immer nur 1WR je Phase. Insgesamt würde ich gerne bei mindestens 2kwp, oder dann sogar tendenziell auf 4kwp gehen wollen und die Kosten für Installation insgesamt klein halten.

Gegen eine ganz große PV-Anlage sprechen der hohe Anschaffungspreis und die aktuell in den Medien diskutierten möglichen Netzentgelte die etwaige Einspeisungen unsinnig würden lassen.

Einen PV-Speicher sehe ich auch etwas kritisch da er natürlich sehr teuer ist und ein kleines Restrisiko bezüglich technischer defekte (Brand etc.) besteht und ich das ungerne im Haus habe.

Wichtig wäre mir auch die Anlage irgendwann einmal erweitern zu können wenn z.B. in 10Jahren eine Wärmepumpe unsere Ölheizung ablöst.

Die Frage ist also was macht am meisten Sinn für mich? Doch nur ein BKW, Kleinanlage mit 2000w oder sogar etwas größer?

Umsetzung ab Winter 2025/2026, hätte also noch genug Zeit die richtigen Komponenten auszuwählen und gute Angebote (z.B. im Herbst) abzuwarten.

Überlege zu dem jetzt bereits einen Smartmeter (z.B. Shelly) installieren zu lassen um unseren Stromverbrauch über den Tag einmal vernüftig auszuwerten.

Freue mich auf eure Antworten und Ideen!
Grüße, Woodlander

2000 W Anlage mit speicher und shelly reicht. Einphasig. Dreiphasig ist absolut unnötig.
Wenn in 10 jahren erweitert wird, passt das sowieso nicht mehr zur aktuellen Technik.
Speicher ist nicht teuer oder gefährlich. Es gibt jede Menge günstige 2000 W solarpanel - 800 W einspeisung Anlagen mit speicher. Für 1.500 Euro.

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Vielen Dank für Deine Antwort @alter-hase

Dann werde ich mich da mal umgucken welches System und Speichergröße für uns sinnvoll wäre.

Frage: Wenn ich nun zeitnah einen Shelly Smartmeter einbaue (z.B. 3em pro), ist dieser später mit allen gängigen Systemen am Markt kompatibel?

Danke und sonnige Grüße