Das mit der Kostenexplosion Gas ist auch bei mir ein Thema. Grad läuft eine kleine Brauchwasserwärmepumpe bei mir an, damit ich die Gastherme bis Oktober ausschalten kann und schon mal das Warmwasser kostenlos aus PV kommt. Was ich im Winter mache, da muss ich auch noch mal nachdenken. Es gibt noch einen Kaminofen, nur heizt der nicht das ganze Haus. Einen guten Teil aber wird der schaffen.
Zu deiner Akkufrage: Hier gibt es reichlich Infos zu den mittlerweile weit verbreiteten rechteckigen LFP Zellen, die man in 16er Konstellationen zu einem wirklich bärenstarken 48V DIY Akku zusammenbauen kann. Das ist die günstigste Lösung. Habe ich nicht so gemacht, ich habe mehrere 2,4 kWh Zellen Pylontech Akkus an einem Multiplus 2. Das kostet schon mehr Geld, ist aber dafür schlüsselfertig und passt ideal zum Multiplus. Billiger und / oder besser geht immer. Ich könnte zwar auch DIY als Ingenieur, mir persönlich ist der Umgang mit diesen großen Strömen etwas gruselig und ich denke immer an das klassische Fail Szenario, wenn der Schraubenschlüssel runterfällt und einen Kurzschluss produziert. Außerdem findet mein Elektriker und damit am Ende auch meine Versicherung das geiler. Daher diese Fertiglösung.
Oh das ist sehr spannend. Genau sowas suche ich .... Die Heizkosten (Gas) bringen mich um .1. Solar kannst du kaum von Mitte November bis Mitte Februar nutzen!
2. Wenn dich die Heizkosten umbringen, dann warte noch etwas damit und investiere erst in die Klimaanlagen ... sonst kommt es aktuell bei Solar zum Infarkt!
3. Von was hast du eine Ahnung? Ist nicht bös gemeint... aber etwas von Strom solltest du kennen.
Der MP2 kann in beiden Szenarien die Einspeisung verhindern, solange die Batterie noch nicht voll ist.Grad klingt es so, als wenn die Lösung mit dem MP2 für eine kleine Anlage, die dann langsam erweitert werden soll die angenehmste Lösung ist oder?
Bei mir hängen 2,4kWp über MWR an dem AC out in Serie, das hat den Vorteil, dass das System notstrom- und schwarzstartfähig ist. 2,4kW, weil die 1:1 Regel eingehalten werden muss, mehr kann der MP2 nicht, weil er nicht weiß, wohin mit der Leistung, wenn die Batterie voll ist. Im Notstrombetrieb regelt der die MWR über die Frequenz runter bis auf Null.
Die anderen MWR sind parallel zu dem MP2, der MP2 kriegt über das Smart Meter mit, wenn hier Überschüsse sind und greift davon ab, was er kann.
Ist die Batterie voll und die Sonne scheint, wird eingespeist.
Ist die Batterie voll und die Sonne scheint und das Netz ist weg, wird nichts erzeugt.
Und ja, die Verluste AC-DC-AC sind in Summe höher als bei einer klassischen DC Anlage mit Victron MPPT Laderegler. Direkt verbrauchter Strom in der AC Domäne ist jedoch wiederum in meiner Lösung vorteilhafter. Am Ende des Tages zählte für mich die einfachere Verkabelung der MWR in meinem Szenario, das in Stufen entstanden ist. Es sind eben nicht alle Module in Reih und Glied auf dem Dach.
Dazu hab ich aber noch ein paar Fragezeichen:
Ich hab aktuell genug Panele um das ganze Carport zu pflastern. Grad will ich ja mit 4 Panelen a 375 anfangen, die an einem HM-1500 hängen sollen. Dieser ist wenn ich recht informiert bin in der Lage mit einem weiteren gekoppelt zu werden. Damit könnte ich dann 8 Panele bedienen, die alle für sich einen MPPT hätten. Richtig?
Wenn ich jetzt hier einen MP2 verwenden wollte ginge es mit dem 3000er noch grad so in Kombination mit den beiden HM-1500 oder?
Bei 8 Panelen wäre aber in dieser Kombi dann Schluss, weil 4 weitere wohl für 1 Phase zu viel wären (?) und auch der MP2 nicht mehr könnte. Wenn ich also ganz am Ende mehr will sollte ich gleich einen großen teuren 3p WR anschaffen anstatt MP2 und der kleinen MWR?
Hat man mit der MP2 Lösung und den w MWR gute Karten, dass einem das vom Elektriker abgenommen bzw. angeschlossen wird? Oder sind diese Komponenten eher nicht so gern gesehen aus irgendwelchen Gründen?
Dane für eure Hilfe!
8 x 375 wären netzparallel zum Multiplus 3000 kein Problem. Der nimmt sich halt 2,4kW und gut.
Allerdings kannst du die nicht alle an den AC OUT anschließen wegen der 1:1 Regel. Ein HM1500 muss an AC IN.
Mein Elektriker macht grad den Verteilerschrank auf aktuell und schert sich kaum darum, was hinter dem Multiplus oder netzparallel so passiert. Der integrierte NA-Schutz der WR reicht ihm. Nach meiner Erfahrung sieht das nicht unbedingt jeder E-Meister so, aber meinen habe ich genau mit diesem, meinem Anforderungskatalog gefunden und gut.
Ich glaube, wenn man ein schlüssiges Konzept hat, kann man das auch durchsetzen. Hat man das nicht, wird es aber schwer. Es ist Goldgräberstimmung in der Branche.
@zwiback, bekommst keinen MPPT in der nähe des AKKU an die Module angebunden? Das wäre die bessere Lösung denke ich. Der MP2 am Akku und dann kannst immer noch MWR irgend wo hin bauen, die würden dann zuerst den Bedarf decken, bevor der MP2 aus dem Akku dazu buttert.
Bei deiner Anmeldung musst dir vorher einen Elektriker suchen, wenn du da keinen kennst, der so was macht, würde ich vorher mit einem reden. MWR und MP2 sollten ja eigentlich kein Problem sein.
Der MP2 am Akku und dann kannst immer noch MWR irgend wo hin bauen, die würden dann zuerst den Bedarf decken, bevor der MP2 aus dem Akku dazu buttert.Das wäre auch meine Traumlösung, die 2,4kW aus einem MPPT in DC zu ziehen um damit die Batterie zu laden, Leider habe ich bisher noch keine solche Umsetzung, Das ist bei mir alles so scheiss weit weg.
Ich denke ich kann euch noch nicht ganz folgen... Dafür durchschaue ich die Sache noch nicht genug. Ich hätte ja gern gehabt, dass der MP2 den oder die mwr an Einspeisung hindert. Das ginge ja nicht wenn die parallel zum MP2 arbeiten oder? Und woher kommen die 2.4kW? Ich hatte das in der Victron Hilfe irgendwie anders gelesen.
Überhaupt macht der MP2 nur Sinn mit Batterie oder?
Ich bin halt noch gar nicht sicher ob ich Einspeisung verhindern soll oder will, je nachdem wie viel komplizierter die Anmeldung dafür ist. Da geht's mir auch gar nicht um Geld oder Strom verschenken ... Ich will einfach nur mit meinen Paneelen auf dem Dach in Ruhe gelassen werden. ![]()
Vielleicht noch eine einfache Frage.. Den HM1500 soll ich den eher gleich unter ein Panel hängen und dann die 230V in den Schuppen ziehen oder lieber die DC Leitungen und den HM trocken und sicher an die Wand hängen? Einfacher und effizienter wäre bestimmt ersteres, dafür müsste dann aber der Stecker ab und witterungsbeständig verlängert werden...
Die 2,4kW sind die Leistung des Multiplus II 3000. Das ist auch die Leistung, die du in Serie an den AC OUT Notstrom hängen darfst. Dieser MWR, wenn es denn einer ist, wird runtergeregelt, wenn der Notstromfall eintritt. Das muss auch so sein, wo sonst soll die Energie hin?
Die netzparallelen MWR werden natürlich nicht runtergeregelt. Ich gebe den Strom halt ab, wobei ich versuche, die Einspeisung so niedrig wie möglich zu halten, durch geschickten Verbrauch direkt verlustfrei in der AC Domäne, z.B. Warmwasser oder Spülmaschine. Weil ich den Speicher beim VNB angemeldet habe, werde ich anscheinend in Ruhe gelassen. Hoffentlich bleibt das so.
Die MWR habe ich immer bei den Modulen installiert, meist am Rahmen oder am Profil. Wo es grad passt. Die sind wetterfest.
Hier hatte ich halt die 3000 gefunden... https://www.victronenergy.com/live/ac_coupling:start#the_factor_10_rule
Hab ich das falsch verstanden?
Wie groß ist der Unterschied bei der Anmeldung zwischen Null und Teileinspeisung? Bei Null spielt das FA noch nicht mit oder?
hallo nochmal,
schonwieder eine neue Frage. Mein Hoymiles HM 1500 soll ja sowas können wie "zero export control" . Mal ganz abgesehen davon, dass ich dafür wahrscheinlich diese DTU bräuchte stell ich mir die Frage: wo soll bei dieser Geschichte der eingespeiste Strom gemessen werden? Über ein Powermeter verliert niemand irgendwo ein Wort in den dürftigen Manuals.
noch eine Frage zum Multiplus: ist es tatsächlich so, dass dieser den oder die WR am ACout runterregeln kann wenn man das möchte? In den Unterlagen steht immer nur was vom Fronius den man dafür bräuchte...
hallo nochmal,Servus,
schonwieder eine neue Frage. Mein Hoymiles HM 1500 soll ja sowas können wie "zero export control" . Mal ganz abgesehen davon, dass ich dafür wahrscheinlich diese DTU bräuchte stell ich mir die Frage: wo soll bei dieser Geschichte der eingespeiste Strom gemessen werden? Über ein Powermeter verliert niemand irgendwo ein Wort in den dürftigen Manuals.
soweit mir bekannt ist, kann das nur die DTU Pro, dazu musst du einen Gridmeter via RS485 an der DTU anschliessen.
Hier das Manual zur Pro: https://www.enercab.at/index.php?controller=attachment&id_attachment=117
LG
Martin
vielen Dank Martin.
Das liest sich für mich aber zu kompliziert und vor allem recht teuer. Damit wäre ich mit dem MP2 und entsprechendem Powermeter wahrscheinlich mittelfristig besser bedient.
LG
Die Hoymiles HM Wechselrichter werden am AC Out1 runtergeregelt, wenn kein Netz mehr da ist. Das ist ganz sexy, denn die Modulwechselrichter werden so Notstromfähig und sogar Schwarzstartfähig, wenn man die Batterie nicht total leernudelt.
Der Trick ist eine Frequenzerhöhung, wenn der MP2 genug hat, macht er eine höhere Netzfrequenz und damit werden die WR runtergefahren.
Aber ufbasse auf die 1:1 Regel!
Das mit dem Fronius ist was anderes, der MP2 kann den auch im "normalen" Netzparallelen Betrieb wegregeln, z. B. um Nulleinspeisung zu erreichen. Damit habe ich aber kein Erfahrung und ehrlich gesagt, auch kein Interesse.
Ich habe mich auch gegen die DTU entschieden, und es wird demnächst ein MP2 einziehen.
LG
Martin
vielen Dank... wieder ein Stück weiter im Kopf
aber kann der mp2 die wr mit diesem frequency shift auf die Leistung die er braucht regeln oder zwingt er sie damit nur zum abschalten?
Das kann ich dir leider nicht sagen, ich würde die HMs auch nicht runterregeln lassen, sondern den Überschuss vom MP2 in Batterien laden lassen.
LG
Martin
vielen Dank... wieder ein Stück weiter im KopfIch glaube der regelt.
aber kann der mp2 die wr mit diesem frequency shift auf die Leistung die er braucht regeln oder zwingt er sie damit nur zum abschalten?
Allerdings habe ich damit nur mal rumprobiert, einen echten Blackoutfall hatte ich noch nicht.
Es geht ja im wesentlichen darum, die Leistung gar nicht erst zu erzeugen, und ein bissel Puffer ist ja immer noch in den Batterien.
Ich hab nur einen HM 1500 plus einen HM 800 an dem Notstrom AC Out, die anderen HMs sind netzparallel. Die sind bei Stromausfall dann eh aus.
klingt gut. Also könnte ich mir bei Gelegenheit schon mal einen MP 5000 wegstellen wenn ich am Ende 8 bis 9 Paneele a 375W bedienen will oder?
klingt für mich grad alternativlos in der Größe. Bin aber offen für jede Alternative solange sie bei der Zulassung durch den VNB keine Probleme macht.
Diese DTU, hat die schon mal wer in freier Wildbahn gesehen? Nicht nur das die etwas überteuert scheint...
Diese DTU, hat die schon mal wer in freier Wildbahn gesehen? Nicht nur das die etwas überteuert scheint...Ja, ich hatte 2 Lite Versionen. Beide haben bei mir zu Hause nicht funktioniert. Ein paar Kilometer entfernt bei einem Kollegen dann schon. Ich vermute das bei mir irgendwelche Storfrequenzen sind bzw. waren. Habe dann beide zurück geschickt.
Es gibt aber auch bereits ein Projekt und eine Alternative DTU zu bauen. Hier findest du es: https://www.mikrocontroller.net/topic/525778
LG
Martin