Hallo zusammen! Da meine Brennwerththerme mittlerweile 21 Jahre auf dem Buckel hat, möchte ich sie gerne gegen eine geeignete Wärmepumpe austauschen. Sofern mir die Therme nicht vorher verreckt, beabsichtige ich den Austausch nächstes oder übernächstes Jahr zu realisieren.
Da ich schon so einiges an Pfusch gesehen habe, würde ich mich im Vorfeld gern informieren um das Projekt vernünftig zu planen.
Was die KFW Förderung angeht bin ich mir noch nicht sicher, ob das in meinem Fall Sinn macht, da ich denke einiges in Eigenleistung zu erledigen. Es kommt natürlich darauf an, was letzten Endes günstiger ist. Aber eins ist mir ziemlich klar geworden: Ich werde keine 30-40k für eine Wärmepumpe ausgeben, egal ob mit oder ohne Förderung.
Am besten stell ich zunächst mal meine Gegebenheiten hier ein:
Bestandsaufnahme Gebäude und Heizungsanlage
Grundlage für die Planung einer Wärmepumpe
1. Allgemeine Gebäudedaten
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Standort: Nordrhein-Westfalen, Ruhrgebiet
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Baujahr des Hauses: 1956
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Kernsanierung: 2007
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Wohnfläche: ca. 110 m², verteilt auf Erdgeschoss 55m² und Obergeschoss 55m²
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Gebäudehülle: Außenwände nachträglich gedämmt 10cm Wärmeverbundstoff.
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Heizsystem: Fußbodenheizung in beiden Geschossen
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Bisheriger Wärmeerzeuger: Gas-Brennwertgerät mit integriertem Warmwasserspeicher 100 Liter
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PV Anlage auf dem Dach 3,4 Kilowattpeak Einspeisevergütung läuft Ende 28 aus.
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Balkonkraftwerk mit durchschnittlich 900 kWh Jahresleistung
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Kein Speicher
2. Gebäudehülle und Dämmstandard
Außenwände
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Im Jahr 2008 mit ca. 10 cm Wärmedämmung (Styropor/EPS) versehen.
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Anschließend neu verputzt.
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Keine weiteren bekannten nachträglichen Dämmmaßnahmen an den Außenwänden.
Fenster
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Im Zuge der Kernsanierung 2007 wurden neue Fenster mit Doppelverglasung eingebaut.
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Genaue Angaben zu U-Werten, Rahmenmaterial und Verglasungsaufbau liegen derzeit nicht vor.
Dach und oberste Geschossdecke
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Nach aktuellem Kenntnisstand keine zusätzliche Dämmung vorhanden.
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Keine Dämmung der Dachschrägen bekannt.
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Eine mögliche spätere Dämmung ist nicht Bestandteil dieser Bestandsaufnahme.
Fußböden
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Im Zuge der Kernsanierung wurden die alten Holzböden entfernt.
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Im Erdgeschoss und Obergeschoss wurde neuer Estrich eingebaut und eine Fußbodenheizung installiert.
3. Grundriss und Raumaufteilung
Erdgeschoss
Der Wohnbereich ist weitgehend offen gestaltet. Wohnzimmer, Esszimmer und Küche bilden einen zusammenhängenden großen Raum. Ein Kamin befindet sich ungefähr in der Mitte des offenen Wohnbereichs.
Zwischen Küche und Wohnzimmer befindet sich eine kleine Glastür, die im Alltag dauerhaft geöffnet ist.
Separat abgeschlossene Räume:
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Äußerer Eingangsflur
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Gäste-WC
Obergeschoss
Das Obergeschoss besteht aus:
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Äußerem Flur
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Innerem Flur
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Badezimmer
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Schlafzimmer
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Sportzimmer bzw. Ankleidezimmer
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Kleinem Büro
4. Bestehende Fußbodenheizung
In beiden Geschossen ist eine Fußbodenheizung vorhanden.
Erdgeschoss: 6 Heizkreise
OBergeschoss 4 Heizkreise
Heizkreisverteiler und Regelung
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Heizkreisverteiler des Herstellers Zewotherm.
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Insgesamt 10 Heizkreise. (16x2,0 mm)
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Vorhandene Verteiler ohne Durchflussmengenanzeiger bzw. Durchflussmengenregler.
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Keine elektrischen Stellmotoren an den Heizkreisverteilern.
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Keine Raumthermostate im gesamten Haus.
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Die Durchflüsse der einzelnen Heizkreise sind derzeit nicht über Durchflussmengenanzeiger ablesbar.
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Die genaue Länge und der hydraulische Widerstand der einzelnen Heizkreise sind noch zu ermitteln.
Besonderheit im Badezimmer
Im Badezimmer befindet sich zusätzlich ein kleiner Handtuchheizkörper. Dieser ist nach bisherigem Kenntnisstand nicht an die Fußbodenheizung angebunden.
5. Bestehende Gasheizung
Gerät: Vaillant ecoCOMPACT VSC 196-C 150 R1
Baujahr des Geräts: 2005
Wärmeerzeuger: Gas-Brennwertgerät
Warmwasserbereitung: Integrierter Speicher bzw. Schichtladespeicher
Die vorhandene Gasheizung ist damit im Verhältnis zur vermuteten Heizlast des Gebäudes möglicherweise deutlich überdimensioniert. Die tatsächliche Heizlast soll im Rahmen der Wärmepumpenplanung neu ermittelt werden.
6. Bisheriger Gasverbrauch
Der jährliche Gasverbrauch schwankt je nach Jahr zwischen etwa 12.000 und 15.500 kWh.
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Gasverbrauch im letzten vollständig betrachteten Jahr: ca. 12.500 kWh
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Langjähriger genannter Verbrauchsbereich: ca. 12.000–15.500 kWh/Jahr
Der Verbrauch umfasst nach aktuellem Kenntnisstand sowohl die Raumheizung als auch die Warmwasserbereitung.
Der tatsächliche Wärmebedarf für die Raumheizung ist deshalb noch nicht direkt aus dem Gasverbrauch ableitbar. Dazu müssten unter anderem der Warmwasseranteil und die Effizienz der vorhandenen Gasheizung berücksichtigt werden.
7. Ziel der geplanten Modernisierung
Geplant ist der Austausch der bestehenden Gasheizung gegen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Wesentliche Planungsziele:
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Möglichst effiziente Wärmepumpe mit niedrigen Vorlauftemperaturen.
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Nutzung der vorhandenen Fußbodenheizung in beiden Geschossen.
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Möglichst direkte hydraulische Anbindung ohne unnötigen Pufferspeicher, sofern technisch zulässig.
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Sicherstellung des erforderlichen Mindestvolumenstroms auch bei der vorhandenen Heizkreisaufteilung.
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Prüfung, ob die bestehenden Heizkreisverteiler weiterverwendet oder durch Verteiler mit Durchflussmengenanzeigern ersetzt werden sollten.
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Berücksichtigung eines geeigneten Frostschutzkonzepts bei einer Monoblock-Wärmepumpe.
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Prüfung der Warmwasserbereitung für einen Zwei-Personen-Haushalt.
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Berücksichtigung der vorhandenen Photovoltaikanlage und Balkonkraftwerk 3,5 Kilowattpeak bei der späteren Regelungs- und Eigenverbrauchsoptimierung.
8. Vom Heizungsbauer zu prüfen
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Heizlastberechnung: Ermittlung der raumweisen Heizlast nach DIN EN 12831, möglichst auf Grundlage der Gebäudedaten und des tatsächlichen Energieverbrauchs.
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Hydraulik: Prüfung der zehn vorhandenen Fußbodenheizkreise einschließlich Rohrlängen, Druckverlusten und erreichbaren Volumenströmen.
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Vorlauftemperatur: Ermittlung der erforderlichen Vorlauftemperatur an kalten Tagen.
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Heizkreisverteiler: Beurteilung, ob ein Austausch gegen Verteiler mit Durchflussmengenanzeigern sinnvoll oder erforderlich ist.
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Pumpenauslegung: Sicherstellung des erforderlichen Volumenstroms bei der gewählten Wärmepumpe.
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Pufferspeicher: Prüfung, ob ein direkter Anschluss ohne Puffer unter den tatsächlichen hydraulischen Bedingungen möglich ist.
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Warmwasser: Ermittlung des passenden Speicherkonzepts und der erforderlichen Speicherkapazität.
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Frostschutz: Planung eines herstellerkonformen Schutzes der wasserführenden Außeneinheit bei längerem Stromausfall.
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Schall und Aufstellung: Prüfung eines geeigneten Standorts im Garten und der Schallanforderungen.
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Bestandsaufnahme: Prüfung der vorhandenen Elektroinstallation, der Heizungsanschlüsse, der Kondensatableitung und der erforderlichen Umbauarbeiten.
9. Noch fehlende bzw. zu verifizierende Daten
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Exakte Fensterdaten und U-Werte
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Raumweise Heizlasten
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Genaue Längen und Rohrdimensionen aller zehn Fußbodenheizkreise
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Vorhandene Vorlauf- und Rücklauftemperaturen bei kalter Witterung
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Tatsächlicher Warmwasseranteil am Gasverbrauch
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Exakte Ausführung und Nutzvolumen des vorhandenen Warmwasserspeichers
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Hydraulischer Anschluss des Handtuchheizkörpers im Badezimmer
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Exakte Modell- und Leistungsdaten anhand des Typenschilds des bestehenden Heizgeräts
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Verfügbare elektrische Anschlussleistung für die neue Wärmepumpe
7. Ziel der geplanten Modernisierung
Geplant ist der Austausch der bestehenden Gasheizung gegen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Wesentliche Planungsziele:
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Möglichst effiziente Wärmepumpe mit niedrigen Vorlauftemperaturen.
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Nutzung der vorhandenen Fußbodenheizung in beiden Geschossen.
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Möglichst direkte hydraulische Anbindung ohne unnötigen Pufferspeicher, sofern technisch zulässig.
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Sicherstellung des erforderlichen Mindestvolumenstroms auch bei der vorhandenen Heizkreisaufteilung.
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Prüfung, ob die bestehenden Heizkreisverteiler weiterverwendet oder durch Verteiler mit Durchflussmengenanzeigern ersetzt werden sollten.
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Berücksichtigung eines geeigneten Frostschutzkonzepts bei einer Monoblock-Wärmepumpe.
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Prüfung der Warmwasserbereitung für einen Zwei-Personen-Haushalt.
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Berücksichtigung der vorhandenen Photovoltaikanlage bei der späteren Regelungs- und Eigenverbrauchsoptimierung.
Bisher habe ich folgende Geräte in die engere Auswahl aufgenommen, bin aber für weitere Vorschläge offen: Panasonic Aquarea L 5KW und Vaillant aroTherm plus 5 KW.
Bisher habe ich ein einziges Angebot eingeholt, welche aus exakt einer Position bestand und preislich auch eher in die Kategorie Horror einzuordnen war. Ein Gespräch mit einem ortsansässigem Heizungsfachbetrieb führte zu unendlich vielen Fragen in meinem Kopf und ich versuche Ordnung da rein zu bringen.
Ich würde gern ohne Pufferspeicher arbeiten sofern das möglich ist und Sinn macht.
Ich bedanke mich vorab für jeden Kommentar und jegliche Hilfe .
Gruß Cello