Hersteller für Motorradstarterbatterien -- fertig kaufen, nicht selbst basteln

Hallo zusammen,

eine so wirklich passende Kategorie finde ich nirgends, deswegen probiere ich es hier.

Ich möchte gerne die Starterbatterie für meine Motorräder gegen etwas leichteres und moderneres austauschen, also vermutlich LiFePo.

Gibt es Hersteller die ihr besonders empfehlen könnt oder die ich vermeiden sollte? Mit ein bisschen googlen würde ich zu Saito tendieren, aber glauben heisst nicht wissen und vielleicht weiss ja hier wer was.

Primär soll die Batterie verlässlich sein, gutes BMS haben, etc. Lieber einmal richtig kaufen, selbst wenn es mehr kosten sollte.

Danke,

Richard

Hallo Richard,

herzlich willkommen im Forum.
Da ich nicht weiß ob du Ganzjahrefahrer bist, beim Einsatz von LiFePo4 bei Fahrzeugen gebe ich zu bedenken das diese Zellen unter 0°C nicht geladen werden dürfen, lediglich die LiFeYPo4 von Winston können beim Laden Temperaturen von <0°C vertragen.
Wenn du höhere Ströme und Temperaturfestigkeit benötigst, sollest du mal nach LTO Akkupacks schauen.

LG Stefan

Mir stellt sich erstmal die Frage um welche Art Motorrad handelt es sich. Warum also müssen die Batterien leicht sein?

Zack 2 Lebrkäs Semmeln weniger schon hat man das Gewicht eingespart ich verstehe es nicht , geil ist wenn der Fahrer dann so wie ich aussieht , ach ja ich bin ne Fränkische Elfe 1,90 groß 180 kg schwer da ist es egal obs Moped 298 oder 300 kg wiegt.

1 „Gefällt mir“

Und warum sollen sie nicht leicht sein?

Das ist aber nicht die Frage des OP.

Der würde es netter finden, Antwort auf seine Fragen zu bekommen, statt seine Situation hinterfragt zu sehen.

1 „Gefällt mir“

Ich bin auf das Thema vor rund zehn jahren gestoßen, im seven Forum hat eine den Startakku durch damals recht neue LiFePo ersetzt. Hat gut funktioniert, viel Leichter, war ein Eigenbau.

Ansonsten kann ich zu Lieferanten nichts beitragen. Beim Selbstbau nach high rate Zellen suchen.

1 „Gefällt mir“

Aus meiner Sicht ist das Gewicht eher der kleinere Vorteil von Li-Ionen Motorrad-Starterbatterien. Ich sehe den Hauptvorteil darin, dass Bleiakkus nach der Standzeit über den Winter gerne mal platt sind, wenn man nicht genügend Disziplin in Sachen Erhaltungsladung walten lässt, während Li-Ionen-Akkus Standzeiten viel besser wegstecken, weil die nicht tot-sulfatieren.

Wichtig aber: VOR Umstieg auf Li-Ionen (bzw. LiFePO4) unbedingt mal prüfen, ob der Laderegler des Motorrads noch OK ist. Ich hatte bei meinem Hobel mal den Fall, dass bei einer nächtlichen Fahrt das Abblendlicht mal plötzlich dermaßen hell wurde, dass ich fast dachte, ich hätte plötzlich Bi-Xenonlicht im Motorrad. Da müssen wohl gute 17 Volt durchs Bordnetz gejagt sein, so hell wurde das Licht.
Ich habe da offenbar einen defekten Laderegler, der mir wenig später den Bleiakku zerschossen hat. Li-Ionen-Akkus sind nun gegenüber amoklaufenden Motorrad-Ladereglern noch wesentlich vulnerabler als Bleiakkus.
Deswegen muss ich jetzt erst mal den Laderegler tauschen, und dann den neuen Akku besorgen.

Generell empfehlen viele Hersteller von Li-Ionen Motorradbatterien, erst mal mit dem Bleiakku zu starten, die Akkuspannung zu messen und dann den Motor hochzudrehen. Wenn die Spannung dabei deutlich über 14 Volt geht, ist eine Li-Ionen-Starterbatterie höchst gefährdet. Dann braucht man (wie ich) erst mal 'nen neuen Laderegler.

1 „Gefällt mir“

Danke!

Unter 0C werde ich vermutlich nie fahren. Eine der Maschinen ist eine Tenere 700; wenn es off-road bisschen ruppiger wird ist die mechanische Stabilitaet sehr wichtig.

1 „Gefällt mir“

Ja, das Nichtkümmern im Winter ist ein weiterer Punkt. Bei den modernen muss ich eh abklemmen weil sonst der Diebstahlschutz und was weiss ich noch alles den Akku leersaugt. Bei der SR500 mache ich ggf nen Kondensator rein; der Hobel geht ja mit Fusskraft an.

Durchmessen werde ich eh, wobei die Mopeds eher neu sind – und am liebsten haette ich eine Batterie mit Laderegler/Schaltnetzteil.

1 „Gefällt mir“

Motorrad mit Kickstarter - ach wie genial war das! Da war's dann nicht so wild, wenn der Bleiakku nach der Standzeit im Winter platt ist. Man kriegt das Teil trotzdem an.

Wobei eine SR500 dahingehend als nicht ganz ungefährlich gilt. Da kann man sich ganz böse den Fuß brechen, wenn das Ding infolge Fehlbedienung zurückhaut.
Böse Zugen behaupten, dass die SR500 allein deswegen in der DDR verboten war, weil man sich mit deren Kickstarter über die Berliner Mauer in den Westen hätte katapultieren können :slight_smile:

Ich fahre die gute seit Jahrzehnten. Ich bin oefter gehumpelt, kriege das rechte Bein aber schneller hoch als die meisten anderen auf der Welt.. :wink:

Der Trick ist eigentlich: unten bleiben. Die SR ist so gebaut, dass dann nix passieren kann und wenn der Motor laeuft tut er das ohne Schaden wenn du ganz unten bist.

Aber ich kriege sie eh mit 1-2 Kicks an, passt also.

Sofern man es überhaupt nach unten schafft.
Der klassische Fehler besteht wohl darin, in der falschen Kurbelwellenstellung loszutreten. Dann springt der Zündfunke, wenn der Kickstarter erst zu 2/3 unten ist, und der Kolben knapp vor OT. Dann haut das Ding zurück, bevor man den Kickstarter in der "safen" Stellung ganz unten hat.
So ganz einfach ist der Startvorgang ja nicht. Das gibt's ja einen Ventilausheber-Hebel (Dekompression), und war da nicht noch irgendwo ein Schauglas etc., um die OT-Stellung zu finden...?
Konkurrent Honda hat das relativ idiotensicher hinbekommen. Bei der XBR500 Typ PC15 (auch Einzylinder) kann man einfach ohne viel Nachdenken auf den Kickstarter drauflatschen. Mehr, als dass das Ding ggf. nicht angeht, kann da nicht passieren. [Sorry, wird gerade leicht OT...]

wir fahren seit ca. 5 Jahren mit Shido an 3 Moppeds
bisher bin ich damit sehr zufrieden

2 „Gefällt mir“

Moin!

Ich bin was Motorräder angeht komplett unbeleckt. Aber bei solchen Anforderungen würde ich bei dem Bleiakku bleiben, bei dem sich keine Elkos oder BMS Käbelchen losvibrieren können.

Es gibt bei manchen SR500 ein Schauglas, bei meiner auch; das hast du aber innerhalb von Wochen im Fuss: Deko-Hebel ziehen, dreimal durchtreten um bisschen Oel zu pumpen. Treten bis Blockade, Deko-Hebel, ueber das Schwergaengige und minimal weiter. Deko-Hebel loslassen, treten, losfahren, Choke raus, Brraaaaaaaaaaappp

Zumal Yamaha YUASA verbaut und man somit kaum eine bessere Batterie auf dem Markt finden wird. Wenn die auch ohne Pflege nicht Minimum 6-8Jahre überlebt, dann bewegt man sein Motorrad entweder überhaupt nicht, hat eine defekte Ladeanlage, oder aber Pflegt die Batterie zu Tode.

Was fuer Mopeds genau? Fahrt ihr im Winter? Pflegt / ladet / konditioniert ihr sie ausserhalb des Fahrens?

alles alte Honda , CB/CBR 500 ; 1000 Bj. 97 , 92 , 2005
-nur Schönwetter
-stehen in einer frostfreien Garage
-einmal hat mit die Uhr die Batterie leer gezogen, BMS hat abgeschaltet– > wieder geladen und alles ok
-seit dem wird die Batterie am Saisonende einmal vollgeladen und abgeklemmt
-geladen wird mit einem Shido Ladegerät für Lithium