Heizstab in Pufferspeicher direkt an PV - problemlos nachrüstbar?

bei dem Teil geht nur AN/AUS für jeden Kanal einzeln oder alle zusammen. Leistung vorgeben kannst du leider nicht. Wäre bei dem Preis auch zu schön. :slight_smile:

was haltet ihr davon?

@lenny-cb

Was haltet ihr hier von?

https://www.energieloesung.de/myenergi-eddi-Controller-fuer-Heizstabansteuerung?number=11783&gclid=CjwKCAiArNOeBhAHEiwAze_nKJ5ViWTzkNSo11MxpMSPBsC3OK6kT6RvzhrtSgAjGjNSLdF_fVG4ZxoCXWYQAvD_BwE

Dyi wäre auch nicht schlecht.

LG Matthias

Tatsächlich, der schaut gut aus!

Dort steht: "reines Sinus-Signal PWM (Puls Weiten Modulation)"

Sollte also voll und ganz TAB-konform sein. Und volle 16A kann er auch.

also der Preis ist, für das was der kann, m.M. einfach zu teuer. Da würde ich den ACThor lieber vorziehen.

weil:

  • Messwandler (min. einer) muss eingebaut werden. --> bedeutet Kabel ziehen

  • keine RS485 Schnittstelle --> sicher dann etwas schwierige Einbindung in ein EMS.

  • 1-phasig 3600W - willste mehr Heizleistung, brauchste mehr Geräte --> ACThor dann günstiger

Ich würde gern 3-phasig oder 3x 1-phasig gern unter 500€ bleiben (ohne Heizstäbe)

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Was für mich interesant ist das 2 Speicher geladen werden könnten. Damit kann man schön spielen.

Brauchwasser, Vorratsspeicher je nach Ladezustand.

Ich weiß nicht ob man das W-Lan knacken kann um es in iOBrocker ein zu binden.

Teuer ist vieles aber jeder hat andere Ansprüche und Ideen.

LG Matthias

Also mal zusammengefasst:
Phasenanschnitt ist über 200w nicht zulässig, weil es die Sinuskurve für alle Stromverbraucher im Hausnetz beeinträchtigt, Oberwellen erzeugt und schlicht bei Leistungselektronik verboten ist, scheidet also aus.
PWM (Puls-Weiten-Modulation) tastet die Sinuskurve diskret in hoher Frequenz (z.b. 20kHz) ab und schaltet entsprechend viele oder wenige der 20.000 Stromstöße je Sekunde zu. Somit ist ein Sinusdimmer der ganze Wellenpakete (bzw. ganzzahlige vielfachve von 2 Wellenpaketen) am Nullpunkt schaltet ebenfalls eine Form von PulswellenModulation, nur eben mit 0.5Hz und immer am Nullpunkt.

Wenn nur einphasig strom erzeugt wird, muss der Zähler saldieren. Durch PWM wird es möglich, den Stromfluss in so hoher Frequenz zu schalten, dass dies innerhalb des Saldierungszeitfensters des Zählers passiert und auch ein ein-phasiger Betrieb keinen externen Strombezug hervorruft. Soweit ich das verstehe, ist dies für einen dreiphasigen Betrieb egal, weil der Wechselrichter eh schon eine nahezu perfekte Sinuskurve über alle drei phasen erzeugt. Die an den Heizstab abgegebene Leistung ist also symmetrisch auf allen Phasen.

Entsprechend kann bei einer dreiphasigen Anlage ein Sinusdimmer bzw. eine Vollwellensteuerung/Schwingungspaketsteuerung eingesetzt werden.

Bis 12A wäre das hier eine Variante für Schwingungspaketsteuerung (https://www.ebay.de/itm/234256790802?hash=item368acaf512:g:JQAAAOSwnJhdF7Xl&var=533860405349)

Gibts direkt beim Hersteller auch bis 50A, aber kostet mehr als das doppelte dort... wie immer: https://www.chiemtronic.de/produkte/t-drive-3ph-compact/

Hoffe das hilft mitlesern weiter und ich hab alles richtig verstanden.

Ich würde mich von dem Gedanken verabschieden, dass es da irgendeine Einbindungsmöglichkeit geben wird. Steuersignal 0-10V und dann über einen Arduino oder Pi steuern auf basis der Überschusseinspeisung am EM24 bzw. Cerbo und die erreichte Temperatur am Puffer auslesen und damit eine Regelung aufbauen.
(1) Überschuss da? -> (2) Spannung auf den Steuereingang bis Überschuss == 0 -> (3) Temperatur am Puffer oben prüfen -> (4) Wenn Temperatur über Grenzwert abschalten
(2) kann man idealerweise auf einer vom Hersteller gelieferten Leistungskurve aufbauen und muss die nicht selbst ermitteln
(3) Damit der Puffer nicht platzt
(4) Womöglich bietet sich hier noch ein Schütz an, zumindest aber eine redundante Auslegung der Überwachung mit entsprechendem Alarmsystem, da die Heizung keine Möglichkeit hat einzugreifen, wenn Überdruck entsteht außer über das Sicherheitsventil.

das klingt gut und der Preis für 3~ ist auch sehr schön.

Jetzt kommt mein ABER.

Sternschaltung ohne N-Leiter. Damit kann der Victron im Inselbetrieb nicht umgehen, soweit ich das verstanden habe.

Wir kommen einer Lösung aber immer näher! :slight_smile:

OK Leute, danke für's heftige und fachliche Diskutieren. Ich habe zwar nicht alles verstanden, aber doch einiges und denke, dass dieser Vorschlag von @Leoo der Sinnvollste sein könnte. Meine Heizung hat eine kesseltemperaturabhängige Ein- und Abschaltreglung für den Brenner (Pellets). Die ist auch aktiv, wenn der Brenner vom Strom genommen wurde und/oder die Heizung auf Sommerabschaltung und/oder nur Brauchwasserhitzung geschaltet ist.
Ich lese aber gerne weiter mit. Danke euch ?

Valider Kritikpunkt, bei Netztypen bin ich am Ende meines Latein, verstehe die Unterschiede kaum und weiß auch nicht wie das was der Multi da aufbaut, wenn das Außennetz wegbricht korrekt zu bezeichnen ist, vielleicht TN C?
Auch wenn der Kritikpunkt valide ist, frag ich mich wie relevant er für die Praxis ist (angenommen deine Anlage läuft eigentlich Netzparallel). Denn dann wäre das einzige Risiko, dass du bei einem Sonnigen Tag, an dem (Netz-)Stromausfall ist dein Puffer über den Heizstab nicht geladen werden kann. Diesen Sonderfall könnte man programatisch abfangen, indem man sicherstellt, dass das EM24 eine anliegende Spannung meldet.

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Ich berichte dann mal in meinem Thread (15.4kWp + 20kWh LiFePo4 + Heizstab + Überschussladen (EV) - Panels, Wechselrichter, Laderegler - Akkudoktor Forum) ob er tut was er soll, wird aber noch ein paar Monate dauern. ist jetzt die 12A Variante obwohl mein Heizstab 9kW hat und 15A bräuchte, das hätte mich aber das doppelte gekostet und das wollt ich dann doch nicht ausgeben. 215€ warens jetzt.
Wer wohl noch nen Lüfter dran hängen und die Montage möglichst luftig machen, damit die Abwärme weg kann.

Ich lese da die Worte "Phasenanschnitt" und "Schwingungspaket" auf dem Gerät. Das klingt jetzt eher nicht nach Sinusdimmer oder hochfrequenter PWM.

Sinusdimmer == PWM und Schwingungspaketsteuerung (oder Impulsgruppensteuerung oder Vollwellensteuerung oder Wellenpaketsteuerung) sind Spezialfälle von PWM.

Was mich bei näherem Hinschauen stutzig macht ist, dass hier die Abkürzungen "Ph" und "PH/IG" verwendet werden und auf meinem Gerät überall nur "Ph" zu finden ist bis auf eine Stelle am Typenschild wo "compact/SP" steht, was auf Schwingungspaket schließen lässt, aber keine der Abkürzungen ist, die sie selbst erfunden haben {green}:grinning: . Hab ne Mail geschrieben ob ich nicht doch einen Phasenschneider bekommen habe.
EDIT: Ja, SP steht für Schwingungspaket und ich hab das richtige Gerät bekommen.

Es sieht desweiteren nicht so aus als hätten Sie sich bei der Umarbeitung des HAndbuchs von 1phasig auf 3-phasig viel Mühe gegeben (siehe seite 12)

Hier wird immer von 230V zwischen T1 und T2 geschrieben was nur einphasig (T1==L und T2==N) Sinn ergibt.

Hallo zusammen,

ich habe ein DIY-Lösung entwickelt, um den Überschuss-Strom meines Balkonkraftwerkes zur Warmwasser-Erwärmung zu nutzen.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 100 EUR.

Die Lösung sollte günstig sein, damit sie auch in Balkonkraftwerken wirtschaftlich einsetzbar ist.

Kurzbeschreibung:

  • der vorhandene digitale Zähler wird über einen Tasmota-Controller (Power-Manager) ausgelesen (via Infrarot-Sensor)
  • der Power-Manager kennt somit die Überschuss-Leistung
  • er steuert per WLAN den Leistungssteller an, der an der Heizpatrone hängt
  • der Leistungssteller (ein ESP8266 mit Triac) arbeitet via Wellenpaketsteuerung und moduliert innerhalb von 500 ms
  • damit kann er die Heizpatrone (400W, PTC) in 25 Stufen ansteuern
Im Anhang ein Schema zum Überblick.

An einem sonnigen Tag kann ich den Brauchwasser-Bedarf komplett mit dem Überschuss-Strom abdecken. (Boiler 160l)

John

Weil mir die Sache keine Ruhe gelassen hat, habe ich heut in die aktuelle TAB meines NB geschaut. Dort wird auf "VDE-AR-N 4100 (Abschnitt 5.4)" verwiesen und da steht nichts (mehr) mit Verboten von Phasen- anschnitt oder abschnitt. :neutral:

Und auch bei Smartfox habe ich genauer hingeschaut. So wie es ausschaut und auch von @leoo bereits angemerkt wurde, arbeiten die auch "nur" mit einem normalen Thyristorsteller. Kann mir auch kaum vorstellen, dass es sonst in D verkauft werden dürfte. Bzw. müssten die bei Verkauf doch Hinweise geben, dass es nicht "überall" zulässig ist. Korrekt???

So richtig bin ich mit dem Thema noch nicht durch...

@lenny-cb

sehe ich genauso. Phasenanschnitt hat soweit ich das verstehe noch andere nachteile (oberwellenverschmutzung und evtl. geht dann der WR auf "Fehler") aber das übersteigt meine elektriker-kenntnisse. Ich denke mit einer Wellenpaketsteuerung ist man auf der sicheren seite.

Hallo @Tschante

Bitte vergiss den Heizstab. Du hast bereits 5 Warmwasser bereitende Module auf deinem Dach. Diese werden im Sommer mehr als ausreichend Leistung für deinen Speicher zur Verfügung stellen.

In der Übergangszeit und im Winter ist eh nicht genug Sonne vorhanden, um diese über einen Heizstab in deinen WW Speicher stecken zu können.

Ich habe einen 500L Tank und weiß ab etwa April nicht mehr wohin mit dem warmen Wasser. Auf meinem Dach werkelt ein 4,5m² Röhrenkollektor.

Einen Heizstab habe ich auch gleich mitverbauen lassen. Aber wie schon gesagt, im Winter reichen meine 9kWp nicht aus, um den 2kw Heizstab planbar zu verwenden. Den schalte ich von Hand zu, wenn es nötig ist. Überschuss nimmt die Batterie auch gern in kleinen Dosen :wink:

obwohl ich in einem früheren Beitrag ein "ABER" bzgl. der Sternschaltung ohne N-Leiter formuliert habe, freunde ich mich grad immer mehr mit dem Teil auf dem Bild an.

Bin mir aber noch nicht sicher, wie ich die Ansteuerung gestalten soll. Cool wäre es über den Cerbo.

Glaube aber einfacher ist es mit nem ESP8266. (Also Tasmota Modbus-Bridge --> PID-Regler --> PWM zu 0-10V) Dann könnte man das auch in der Weboberfläche einstellen.

Wie machst du das aktuell mit deinem Heizstab?

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Wenn es ein Solaredge Inverter ist, dann gibt es dazu den Hot-Water-Controller. Der kommuniziert über Zigbee mit dem WR und regelt den angeschlossenen Heizstab (irgendeinen bis max 3kW, eine Phase) so, dass nur Überschussstrom in den Speicher fließt. Vor ca 2 Jahren hat der Hot-Water-Controller von Solaredge ca 370€ gekostet (soweit ich mich erinnere). Dazu ein Heizstab mit Bimetall-Schalter für ca 130€. Selbst eingebaut in einen 40 Jahre alten Buderus 200l Speicher. Dazu ein FI. System macht jetzt seit ca. 2 Jahren warmes Wasser ohne Probleme