Heizkonzept erweitern – Bad und Ankleidezimmer mit Klimaanlage?

Hallo zusammen.

Ich bin jetzt seit einigen Monaten ein mehr oder weniger Stiller Mitleser und konnte schon einige Wertvolle Informationen sammeln.

Während gefühlt halb Deutschland gerade plant, wie man die nächsten Hitzewellen übersteht, überlege ich wie ich unser Haus effizienter heizen kann.

Vorwarnung: Ich habe meine Gedankengänge von Microsoft Copilot “ordnen” lassen, folgender Text ist also (teilweise) durch KI entstanden. Ich hoffe er ist dadurch besser verständlich.

Es geht bei meiner Überlegung ausschließlich ums Heizen, nicht ums Kühlen.

Aktuelle Situation

Im Wohn-/Essbereich läuft eine Panasonic TZ mit 3,5 kW. Zusätzlich habe ich jeweils eine Daikin Stylish mit 1,5 kW im Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Kinderzimmer.

Im Obergeschoss befinden sich in allen Räumen noch die alten Rippenheizkörper. Diese sollen künftig aber nur noch als Notlösung bei extremer Kälte dienen. Das Erdgeschoss wird im Winter vollständig über die Fußbodenheizung beheizt und in der Übergangszeit hauptsächlich durch die Klimaanlagen.

Das Badezimmer wird aktuell bei Bedarf mit einer 700-W-Decken-Infrarotheizung beheizt. Dabei habe ich allerdings das Problem, dass es im Winter morgens recht lange dauert, bis das Bad angenehm warm ist. Generell möchte ich künftig möglichst auf Direktstromheizungen verzichten und effizienter heizen.

Außerdem wird das Ankleidezimmer nicht richtig warm. Für einen einzelnen Heizkörper möchte ich die Gas-Brennwerttherme jedoch nicht mit höheren Vorlauftemperaturen betreiben. Bisher wurde die eher kühle Temperatur im Ankleidezimmer zwar von meiner Frau toleriert, wenn ich jetzt aber ohnehin etwas ändere, würde ich diesen Raum gerne ebenfalls berücksichtigen.

Haus

  • Ost- und Südfassade gedämmt

  • Westseite grenzt an die andere Doppelhaushälfte

  • Nordfassade ungedämmt


Überlegung 1

Installation einer 1,5-kW-Single-Split-Klimaanlage im Badezimmer (Position über der Badewanne).

Zur Auswahl stehen aktuell:

  • Mitsubishi Heavy SRK15ZTL-W + SRC15ZTL-W (1,5 kW)

  • Toshiba Seiya+ RAS-B05E2KVG-E + RAS-05E2AVG-E (1,5 kW)

Zusätzlich würde im Ankleidezimmer bzw. Arbeitszimmer ein Konvektor- oder Typ-33-Heizkörper installiert, damit die Brennwerttherme weiterhin mit niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden kann.

Vorteile

  • Die Klimaanlage im Bad wäre optimal positioniert und könnte den Raum direkt und effizient aufheizen.

  • Es gibt Überlegungen, das Badezimmer künftig entlang der angedeuteten Trennwand zu verkleinern. Die Klimaanlage müsste in diesem Fall nicht umgesetzt werden.

  • Deutlich einfachere Installation des Außengeräts.


Überlegung 2

Installation einer Daikin 2er-Multisplit-Anlage mit einem 4-kW-Außengerät:

  • 1,5-kW-Stylish im Badezimmer über der Badewanne

  • 2-kW-Truhe im Ankleidezimmer


Überlegung 3

Installation einer Daikin 2er-Multisplit-Anlage mit einem 4-kW-Außengerät:

  • 2-kW-Truhe gegenüber der Eingangstür des Badezimmers

  • 2-kW-Truhe im Ankleidezimmer

Vorteile

  • Die Anlage würde nicht nur das Bad, sondern auch den Flur mitheizen.

Nachteile

  • Falls das Badezimmer später abgetrennt bzw. verkleinert wird, fehlt dort wieder eine direkte Wärmequelle.

  • Das Badezimmer wird vermutlich nicht so gezielt und effizient beheizt wie mit einer Inneneinheit über der Badewanne.


Ende KI Text.

Aktuell würde ich eher zu Überlegung 1 tendieren, das dürfte auch die Kostengünstigste sein. Angehängt als PDF ist einmal der Grundriss vom Haus, welches im Ruhrgebiet steht. Extrem kalte Winter sind also nicht zu erwarten, generell haben wir eigentlich immer nur tagsüber geheizt und die Klimas und Gasheizung nachts ausgelassen.

Hat jemand Erfahrung damit kleine Badezimmer mit einer kleinen Singlesplit zu heizen? Evtl. sogar mit den oben genannten Geraeten?


Klimaplanung.pdf (132,2 KB)

Im Bad wird viel Wärme umgesetzt: Das Duschwasser heizt die Luft und gibt viel Feuchtigkeit ab. Dann kommt der Fön um die Haare zu trocknen. Und dann wird das Fenster aufgemacht um die Feuchtigkeit loszuwerden und die ganze Wärme ist weg!

Problem 2: Die Handtücher trocknen im Sommer nicht mehr, da es draußen wärmer ist und die Luft ab juli jede Menge Feuchtigkeit enthält.

Beides kann man mit einem Luftentfeuchter lösen. Im Winter heizt er mit der Leistung der Stromaufnahme plus Verdampfungswärme des kondensierenden Wassers. Und die Wärme vom Fön bleibt auch erhalten. Im Sommer kann die Wärme morgens auch sinnvoll sein. Bei uns ist dann zum Beispiel die Heizung aus. Bei der Auswahl des Gerätes sollte man auf die Ansaug- und Auslassrichtung der Luft achten. Das verlinkte Gerät hat den Lufeintritt hinten und den Luftauslass an der rechten Seite

Ich weiß ja nicht, wie bei Euch das Bad genutzt wird. Bei uns kommt man morgens aus dem warmen Bett und möchte dann in ein warmes Badezimmer kommen. Darauf zu hoffen, dass das Duschwasser das Bad merklich aufwärmt, wäre bei uns vergeblich. Die meiste Wärme geht über den Wasserablauf verloren.
Wenn der Fön eingeschaltet wird, ist es schon zu spät, um das Bad noch weiter aufzuheizen.
Sollte der erste, der bei uns morgens ins Bad geht, direkt im Anschluss dass Fenster aufmachen, wäre er/sie das letzte Mal zuerst dran gewesen.

Was ich damit sagen will: Das Bad erst mit den indirekten Wärmequellen aufheizen zu wollen, widerspricht dem Wunsch, nach dem Aufstehen in ein warmes Bad zu kommen.

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Zu Überlegung 1:
Wenn Du mit der Klimaanlage das Bad nicht vor Nutzung auf Solltemperatur bekommst und danach abschalten kannst, wirst Du z.B. nach dem Duschen den Windchill zu spüren bekommen, obwohl die Luft aus dem Klimagerät warm ist.

Zu Überlegung 3:
Heizen unter Aufgabe der Privatsphäre muss man wollen.

Danke für den Hinweis mit dem Windchill. Sollte aber nicht auftreten wenn ich die Klima (so wie meine anderen auch) über HA rechtzeitig morgens anmache und durchlaufen lasse, oder?

Wegen der Privatssphäre: Die Tür zum Bad wird ja weiterhin geschlossen wenn das Bad benutzt wird.

Egal, mit welcher Ausblastemperatur und Lüftergeschwindigkeit das IG gerade arbeitet, wenn Du nass aus der Dusche kommst, spürst Du die Verdunstungskälte auf der Haut. Je nach Empfindsamkeit macht das gar nichts bis hin zu extrem unangenehm. Das müsst Ihr innerhalb des Nutzerkreises entscheiden.

Mein Hinweis bezog sich auf das Heizen des Bades über ein IG im Flur. Wenn die Tür zum Bad zu ist, wird das Bad nicht mehr geheizt. Wenn jemand eine halbe Stunde im Bad verbringt, kann es, je nach Bausubstanz, schon wieder abkühlen, was insbesondere während und direkt nach dem Duschen als unangenehm empfunden werden kann.
Dazu kommt, dass man durch eine geöffnete Tür vergleichsweise wenig Wärme in einen Raum bekommt. Je höher der Wärmeverlust im Bad ist, desto schwieriger wird es, das Bad auf Solltemperatur zu bekommen. Bei uns ist das Bad der Raum mit der höchsten Solltemperatur. Würde ich über den Flur mitheizen, müsste ich im Flur mindestens dieselbe Solltemperatur einstellen. Ich brauche aber im Flur eigentlich keine 22-23°C.

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Das ist ein Missverständnis. Die Überlegung ist, anstelle ein Wandgerät über der Badewanne anzubringen, ein Truhengerät anstelle des Heizkoerpers im Bad der sich gegenüber der Tür befindet.

Edit sagt: Du hast natürlich recht, falls das Badezimmer später vom Flur abgetrennt wird.

Über der Badewanne klappt das vermutlich so nicht, wenn Du die Vorschriften für die elektrischen Schutzbereiche im Bad für die Installation einhalten willst.

Generell wird es ein Problem die Schutzbereiche einzuhalten, selbst wenn Du das Klimagerät nicht über der Wanne platzieren willst. Es sei denn Du hast ein wirklich sehr großzügiges Bad mit extrem viel Platz.