Hallo Ihr Lieben,
ich bin Olli aus Osnabrück und würde gerne mal eure Meinung einholen, da ich mir durch zu viel lesen absolut unschlüssig bin, was ich in meinem Haus machen soll.
Es geht um ein EFH BJ. 2013 mit ca. 180qm Wohnfläche (Din), verteilt auf 3 Etagen ohne Keller. Das Haus ist mit 16cm WDVS, 3 Fach Verglasung und 20cm Dachdämmung ausgestattet (müsste KFW55 sein). Als Heizung dient zur Zeit eine Gasbrennwerttherme von Remeha Tzerra DS15 mit 300l Warmwasserspeicher und Solarthermie für Brauchwasser. Installiert ist das ganze im Dachgeschoss. Fußbodenheizung im ganzen Haus.
EG ca. 80qm alles offen bis auf den Flur mit Treppenhaus
1OG ca. 70qm alle Zimmer durch einen mittigen Flur erreichbar
DG 1 Raum ca. 30qm (Din) 50qm Bodenfläche + Bad mit Heizungsraum
2024 haben wir eine PV Anlage bekommen. E3DC S10SE, 8KW Wechselrichter mit 8,3 KW Speicher und 12KWP PV Modulen auf den Carports in Süd Ausrichtung. Mit 1 E-Auto aktuell ca. 80% Autakie/Jahr. Das 2. E-Auto kommt nächstes Jahr. Daher werde ich in diesem Monat die Anlage in Ostausrichtung (Wegen Winterstrom) um weitere 11 KWP und zusätzlich 6 KW Speicher erweitern. Also Insgesamt 23 KWP und 14 KW Speicher.
Zur Situation:
Bis vor 3 Jahren haben wir mit der Gasheizung ca. 16000-18000 KWH Gas verbraucht. Da ich günstig bis kostenlos an Holz komme haben wir im Erdgeschoss einen Ofen mit Edelstahlkamin angebaut und haben festgestellt, das wir so mit ca. 5 Raummetern Holz das ganze Haus beheizen können. Dazu kommen ca. 4000KWH Gas für Warmwasser und Zuheizung in 2 Räumen.
Im 1 OG und im Dachgeschoss könnten es aber ruhig 1-2 Grad wärmer sein und im Sommer ist es in den oberen Stockwerken teilweise zu warm. Ob ich mein Leben lang Holz machen kann (jetzt mitte 50) ist fraglich.
Meine Gedanken zur Heizsituation:
Auf Dauer gesehen soll die Gasheizung raus oder nur als Notheizung bleiben. Den Warmwassertank möchte ich gegen eine Brauchwasserwärmepumpe mit Solarthermie ersetzen (für 2026 geplant).
Ich weigere mich innerlich irgendwie gegen eine Luft/Wasser Wärmepumpe (trotz Fußbodenheizung) wegen der hohen Installationskosten und denke das 3 Klimaanlagen (1 auf jeder Etage) eigentlich reichen sollten, das Haus im Winter zu Wärmen und im Sommer kühl zu halten. Die Einbau- und Betriebskosten bzw. der Stromverbrauch sollten ebenfalls deutlich niedriger sein als der Einbau einer Luft/Wasser Wärmepumpe, da ich die Klimaanlagen selbst aufbauen kann. Denke da an r290.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir dazu mal eure Gedanken schreibt und mir eine Empfehlung für die Klimageräte geben könntet. Und natürlich ob ich auf dem richtigen Weg bin oder einen total Knall hab.
LG und danke im Voraus.....