Heizen und Kühlen mit PV nur wenn die Sonne scheint, sobald Strom produziert wird

Ein Akku wäre eine Lösung, sogar eine gute.
Aber dann muss ich den Wr auch erneuern, und das ist finanziell gerade nicht drin.

Ich habe mir das nur ganz kurz oberflächlich angeschaut.

Mein Ansatz wäre tatsächlich auch, wie oben vorgeschlagen home assistant. Da scheint es eine integration für growatt zu geben.

Ich selber habe home assistant auf einen Nabu Casa green. Da war alles fertig und ich bin innerhalb kürzester Zeit in die Gänge gekommen. Ich hatte etwas Glück und konnte diesen für ca 70 euro kaufen.

Dann geht es los und man installiert "software module", sogenannte integrationen. Es scheint eine integration "growatt" zu geben die also die Infos aus Deinem Wechselrichter bekommt.

Auf der Seite der Klimasplit gibt es dann die Möglichkeit mit der Daikin Anlage zu kommunizieren.

Home assistant ist also eine Schnittstelle zwischen dem Inverter und der Klimasplit. Man kann dann Regeln aufstellen was unter welchen Bedingungen passieren soll.

Ziemlich coole Sache. Gibt mittlerweile super viele Geräte, die Du mit dem Homeassistant System steuern kannst. Von der Ikea Lampe, bis zum Wäschetrockner. Wallbox ...

Ich habe z.B. in fast allen Zimmer Hygro-Thermometer.

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Schau dir mal den Venus E an. Steckerfertig nutzbar, mit einigen Stärken und Schwächen. Wäre für deinen Fall wahrscheinlich ideal.. und gut in Home Assistant integrierbar via Modbus

Genau so etwas habe ich gesucht, das werde ich bei Zeiten ausprobieren. Danke.

Auf lange Sicht werde ich mir einen neuen Wechselrichter gönnen, wo ich den Speicher direkt anschließen kann. Das ist wahrscheinlich am sinnigsten.

Ich hab meine Solax PV auch mit einem Venus E ergänzt und das läuft seit einem halben Jahr einwandfrei :slight_smile:

Den Akku kenne ich noch nicht. Ist das ein selbst gebastelter oder kannst Du einen Kauftipp geben?

Ich bin sehr an deinen Erfahrungen interessiert. Habe auch eine PV mit vier Solax Wechselrichtern, einschließlich 10 kWh Speicher und denke gerade über die Speichererweiterung nach. Bin nach meinen bisherigen Recherchen auch bei Venus E gelandet. Hast du ein paar gute Tipps für mich?

Kann Dein WR und die WP SG Ready? Das wäre einfach zu verbinden, aber ein Hausspeicher als Puffer ist da schon recht nützlich.
Wie groß ist denn Deine PV Anlage?

Das stimmt nun wirklich nicht. Es gibt gute (übrigens auch kostenlose) Dienste zur Vorhersage des PV-Ertrags. Natürlich können die auch nicht jede lokale Schwankung vorhersagen, aber sicherlich besser als jemand, der 2h vorher in den Himmel schaut.

Meine Klimas nehmen sich abhängig von der gewünschten Temperatur immer so viel Strom, wie sie brauchen.

Bei meinem Elektroauto ist das anders. Das lädt gezielt PV-Strom. Und der Algorithmus hat meine wöchentlich wiederkehrenden Fahrten gefüttert bekommen und "überlegt" sich dann, wann er am besten lädt, um die Stromkosten und Batterieabnutzung zu optimieren. Das klappt schon ziemlich gut und ich bin froh, dass ich so günstig lade wie es halt geht und trotzdem nicht daran denken muss, das Auto für die Fahrt zur Arbeit vollzuladen. Bei spontanen Fahrten muss ich halt selbst eingreifen. Das müsste ich aber auch, wenn ich es von Hand optimieren würde.

Im PV Forum gibt es einen Tausend seitigen thread zur Venus E :sweat_smile:

Offensichtlich ein ziemlicher topseller, und es berichtet aus meiner Sicht kaum jemand ernste Mängel. Der größte Haken ist das fehlende Kabel-Ethernet, also nur wlan. Und anscheinend ist die Venus e ziemlich zickig, wenn das wlan nicht optimal ist. Viele lösen es über einen eigens zugewiesenen AP oder eine separate SSID

Die neue V3 Version der Venus wird Ethernet haben, ist in DE aber noch nirgends verfügbar

Danke für den Tipp. Soll ich das wirklich alles lesen?

Klasse!

Hat aber nicht mehr viel mit der ursprünglichen Frage des TE zu tun.

Nix "selbstgebastellt".
Hervorragende Akkus aus der x-ten Sammelbestellung hier im Forum. Hundertfach durch die hiesigen Insassen erprobt.

Preis auf 10 kWh umgerechnet - unter 900€ (inkl. Steuern & Versand zum deutschen Sammelpunkt). Wobei sich der 16,x kWh zuletzt zum Renner entwickelt hat.

Was kostet die kWh bei Euch umgerechnet in €?

Einfache Frage, schwierige Antwort.

Erstmal einfach: ca 0,19 Euro/kwh
Das wäre bei mir zuhause der Preis all inklusive, wenn ich einen Festpreisvertrag hätte.

Jetzt muss man aber das geringere Durchschnittseinkommen, die längere Heizperiode und den längeren dunklen Winter (weniger PV) bedenken.

Eingespeist wird immer zum Preis der Börse. (auch negativ) Keine feste Vergütung.

Jetzt haben aber die wenigsten einen Festpreisvertrag. Neben dem Festpreis gibt es, Monats-Schnittpreis (gewichtetest Monatsmittel der Strombörse des Kundenkollektivs) und dynamischen Stromtarif.

Ich glaube die meisten haben derzeit den Monats-Schnittpreis-Vertrag.

Dann sind die Netzentgelte je nach Anbieter unterschiedlich, die staatliche Energiesteuer ist in Nordschweden reduziert. Dann gibt es 4 Strompreiszonen.

Also liegt der Strompreis fixvertrag bei etwa 2/3 wie in Deutschland. Ist das Durchschnittseinkommen ähnlich im Verhältnis?

Um ehrlich zu sein, kann ich die Frage zum Einkommen nicht wirklich beantworten. Da spielen ja noch andere Faktoren mit rein.

Aber was wichtig zu verstehen ist, dass Schweden bis auf kleine Ausnahmen vollständig elektrifiziert ist. D.h. es gibt weder Öl noch Gas als "günstige" Alternative zum Heizen oder Prozess-Energie (wenige Ausnahmen). Gibt aber Fernwärme in den Städten.

Ich würde aber sagen, dass die höheren Verbräuche beim Heizen (nordisches Klima etc) die niedrigeren Stromkosten locken aufessen.

Andererseits wurde in Schweden schon seit den 70er Jahren im privaten Bereich mit einem gewissen Focus auf Energieeffizient gebaut.

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Gemini meint: Durchschnittseinkommen Deutschland 2024 4634 Euro, in Schweden 3100 Euro. Passt also mit 2/3.

Wobei Durchschnittseinkommen nicht das beschreibt, was größere Bevölkerungsgruppen an Geld zur Verfügung haben. Da müsste man sich eher die Verteilung anschauen.

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Ich bin im Juli mit dynamischen Stromtarif auf 0,19 Eur/kwh gekommen. Das liegt daran, dass ich einen Tarif mit sehr hohem Netzentgelt, dafür aber sehr geringer fester Grundgebühr gewählt habe.

Gleichzeitig ist es im Sommerhalbjahr so, dass dynamischer Stromtarif eher ungünstig ist. Immer wenn der Strom (tagsüber) günstig ist, kauft man ja nichts, da man PV-Überschuss hat und wenn dann keine Sonne scheint und der Strom teuer ist, z.B. Abends beim Kochen, oder Nachts, dann beziehe ich. (Habe keine Batterie.)

Aber es ist ja so wenig im Sommer, dass es eher ein statistische Problem ist.

Bisher habe ich mit dem dynamische Tarif ausser im März den Festpreis und den gewichteten Monatsschnittpreis "schlagen" können.