Haus mit Daikin ATXM beheizen

In der Tabelle „Field Settings“ gibt es einen Eintrag für die Vorwärmung des Kompressors bei Daikin-Geräten. Ob dies bei allen Geräten funktioniert und vor allem, wie genau es funktioniert, ist unklar.

1 „Gefällt mir“

Was sagt den Schwörer Haus zu deinem Problem. Du hast doch fünf Jahre Gewährleistung. Da müssen die Nachbessern.
Du schreibst, die Wärme hält nicht lange. Was heißt das in Zahlen. Wieviel Grad pro 24h. Entweder stimmt was mit der Dämmung/Fenster nicht, oder die Anlagentechnik ist fehlerhaft oder falsch eingestellt.
Hat die Lüftung eine Wärmerückgewinnung?
Mich würde echt interessieren was Schwörer Haus dazu sagt. Die haben dir doch ein Zertifikat für das KfW55 Haus ausgestellt, beziehungsweise ein Energieexperte hat das bestätigt.

1 „Gefällt mir“

Ich finde auch, da stimmt was nicht.

1,5 kW Stromaufnahme müsste je nach Aussentemperatur ja 5 bis 7kW Heizleistung sein. Das muss doch locker ausreichen, um ein kfw55 Haus warm zu bekommen.

Vielen Dank an alle für die vielen wertvollen Informationen + Einschätzungen und den regen Austausch.

Ich werde hier noch kurz etwas zu unserer Situation sagen, bevor ich auf die Fragen in den einzelnen Beiträgen gezielt eingehe und versuche werde diese zu beantworten.

Vorneweg:

Ich habe das gestern Nacht nochmal getestet: bei -7°C Außentemperatur schafft es unsere bestehende Klimaanlage (Daikin ftxp50m2v1b) das Haus bei offenen Türen innerhalb von ein wenigen Stunden warm zu bekommen. Warm – das heißt bei uns: ca. 22° im WZ und 19,5 - 20° in den übrigen Zimmern. Damit das zukünftig im OG etwas schneller geht und um den Energieverbrauch etwas besser steuern zu können, soll eine DAIKIN ATXM35A ARXM35A zuszsätzlich im Treppenaufgang über dem dortigen Fenster installiert werden.

Zur Verdeutlichung anbei die Grundrisse mit bestehender Anlage (rot im EG) und geplanter Anlage im OG (blau).

Zum Einbau:

Wir kaufen das Gerät privat und 2 Kälte- und Klimatechniker bauen das privat ein (natürlich gegen Entlohnung).

Ich freue mich auf den weiteren Austausch und weitere Meinungen / Einschätzungen und sage nochmal vielen Dank.

Plan_Klimaanlage_EG.pdf (743,6 KB)

Plan_Klimaanlage_OG.pdf (267,4 KB)

Da würde ich auch genauer hinschauen. Eine Anlage, die permanent so hohe Leistung zieht, arbeitet in einem sehr ineffizienten Bereich und wäre unterdimensioniert. Aber wie schon festgestellt wurde, kann das eigentlich auch nicht sein, das wäre dann zu viel Wärme für das Haus.

Danke für die Infos zur Gewährleistung.

Der Einbau erfolgt privat durch zwei Kälte- und Klimatechniker, die überwiegend Daikin-Geräte verbauen. Die beiden haben bei uns auch die erste Anlage installiert.

Zum Luftentfeucher:

Unsere kontrollierte Be- und Entlüftung verbraucht relativ viel Strom (der Lüfter alleine ohne WP fast 70 Watt; mit WP sind wir bei ca. 700 Watt ohne dass die Räume bei <= 10° Außentemperatur wirklich warm / beheizt werden). Aus diesem Grund lasse ich die Lüftungsanlage nur bei Sonnenschein und am Tag laufen, ansonsten ist diese aus. Das führt bei ca. 18 - 19° Zimmertemperatur zu ca. 60 - 65% Luftfeuchtigkeit, insbesondere morgens. Der Raumentfeuchter (mit Kompressor) hat den Vorteil, dass er a) der Raumluft Feuchtigkeit entzieht und gleichzeitig warme Luft in den Raum abgibt – und das bei einer JAZ von > 1. Nachteil ist nat. die Lautstärke des Lüfters. Unser Gerät von Comfee (MDDP-30DEN7) verbraucht hier ca. 400 Watt und hat eine Ausblastemperatur von ca. 26 - 28°. Allerdings ist die Effizienz leider begrenzt, aber immernoch höher als bei einer reinen Stromheizung.

Ja, da muss ich unseren beiden Kindern wirklich ein Kompliment machen, dass die das so akzeptieren. Wir haben recht viel Fensterfläche und bei Sonnenschein wird das in den Räumen recht schnell warm. An kalten & trüben Tagen behelfen wir uns mit offenen Türen bei laufender Klimaanlage + ggf. Raumentfeuchter.

Ja, das ärgert uns im Nachhinein auch sehr.

Bis auf im Bad vermissen wir eine FBH eigentlich nicht. Wir haben fast durchgehend Holzboden und der fühlt sich nie kalt an. In Summe aber hast du natürlich Recht und es war eine Fehlentscheidung, diese nicht einbauen zu lassen. Eine Nachrüstung schließe ich aus. Das wäre wirtschaftlich nicht vernünftig darstellbar, zumal wir uns mit den Gegebenheiten arrangiert haben und durch die beiden Klimaanlagen das fehlende Delta an Komfort (hoffentlich vollständig) kompensiert bekommen.

Ja, das kann man so sehen.

Es ist eher eine Frage des Gewissens statt des Geldes…

Ja, so ist das bei uns auch geplant: Gegenüber der Klima im OG befinden sich die beiden Kinderzimmer und links und rechts davon Bad und SZ.

Einziger Wermutstropfen an der angedachten Lösung wäre in der Tat das Bad, welches ich gerne etwas wärmer bekommen würde ohne übermäßig viel Strom durch Infrarot etc. verbrauchen zu müssen. Hier könnte ich über unseren Luftentfeuchter, einer schaltbaren Zigbee-Steckdose und einer HA-Automatisierung Abhilfe schaffen, bei moderatem monetären Einsatz.

Alternativ könnte man noch ein Mono-Splittgerät im Bad installieren (vor bzw. unterhalb des Badfensters befindet sich das Carport bzw. könnte man das Außengerät an der Außenwand befestigen).

Also das ist mir auch nicht klar. Du hast schon ne kontrollierte WRL und dann benutzt du die nicht? Wegen den 70 Watt Stromverbrauch?

Danke für den Ratschlag.

Bei uns reichen 20° als Wohlfühltemperatur. Ich denke deshalb, wir werden es erstmal mit der einen zusätzlichen Anlage im OG probieren und hier weitere Erfahrungen sammeln.

Die haben eine recht umfangreiche Berechnung vorab angestellt und darauf hin die Planungs- und Produktionsfreigabe gegeben. Hier müsste ich durch einen externen Gutachter nachweisen, dass Planungs- / Berechnungsfehler vorliegen. Ich denke mit den vorhandenen Vitramos etc. würde man das Haus bei normalen winterlichen Temperaturen auch warm bekommen, allerdings mit massig Stromeinsatz (wie geschrieben hatten wir im 1. Jahr 2021 12.000 kWh Strombezug – und das trotz damals 9.45 kWp PV-Anlage in Südausrichtung auf dem Dach).

Ausgehend von 18° Ausgangs-Raumtemperatur und Aufheizung unter Tags auf ca. 21/22°: ca. 1° pro Stunde. Unterhalb von 20°/19° verläuft die Kurve dann flacher.

Der Blower-Door-Test war soweit i.O.; die Messergebnisse lagen im Rahmen.

Die Anlage wurde auch nochmal nachjustiert; eine spürbare Besserung hat sich jedoch nicht ergeben.

Anfang Dez. 2025 endet bei uns die 5-jährige Gewährleistungspflicht; ich könnte davor nochmal den Kundendienst kontaktieren und um eine Überprüfung und Nachjustierung der Anlage bitten. Das ist eine gute Idee; danke.

Ja.

Ja, die Berechnungen liegen vor. Von den Zahlen her scheint das zu passen.

Interessant sind allerdings die Aussagen der Kundendienstmitarbeiter vor Ort (wir hatten in den 5 Jahren > 20 Nachbesserungen am Haus) die jeweils aus ihrer praktischen Erfahrung heraus äußerten, dass die Art der verbauten Heizung nicht zum Haus passt. Das waren – wie gesagt – mündliche Aussagen nach Inaugenscheinnahme der Heizungstechnik und Austausch mit uns zu den Heizungsgewohnheiten etc.

Hier muss ich meine ursprüngliche Aussage korrigieren:

Gestern Nacht hatten wir das Haus (EG + DG) warm bekommen, d.h., eine Raumtemperatur von ca. 20°.

Anbei auch ein Foto der Leistungsaufnahme der Klimaanlage + Außentemperatur.

Die verbraucht ca. 700 Watt pro Stunde ohne dass diese nennenswert die Räume erwärmt. Effizient arbeitet diese auch nur bei >= 7°. Darunter schaltet diese el. Zuheizregister hinzu um die kalte Außenluft vorzuwärmen, bevor diese durch Wärmetauscher etc. geleitet wird. Mit den Zuheizregistern sind wir auch schnell bei > 1000 - 1500 Watt; wie geschrieben ohne nennenswerten Komfortgewinn.

Ja, ich meinte damit auch nicht unbedingt bezogen auf die “Behaglichkeit” bzw. den Wohnkomfort (aber durchaus auch) - sondern eher auf die Möglichkeit effizient und vergleichsweise günstig und “grün” zu heizen;) Ohne ausreichende Heizflächen einer wassgeführten Heizungsanlage macht eine “Wasser Wärmepumpe” eben keinen Sinn bzgl. Effizienz. Schon gar nicht, wenn auch keine Verrohrung vorhanden ist.

Ja - und nein. Also 1:1 das selbe Ergebnis wie mit einer FBH erreicht man nat. nicht. Die heizt eben komplett lautlos und ohne jeden Luftzug die Fläche homogen auf, dass ist dann in der Praxis schon die insgesamt perfekteste Heizlösung denke ich.

Andererseits: Selbst WENN du so eine Heizanlage direkt bei Bau dazugekauft hättest, wäre diese vermutlich teurer gewesen - als wenn du nun Single Split Geräte nachrüsten lässt. (Nat. Abhängig davon was dich jetzt Montage kostet und auch wieviel Aufpreis eine “ordentliche” Heizung gekostet hätte, die “Budget- Variante” wäre dann je gegengerechnet worden.)

Und eine FBH hätte dann auch - ohnehin nicht - “ordentlich” kühlen können. Das wolltet ihr aber vermutlich ohnehin und habt deshalb damals die aktuelle Split nachrüsten lassen. Wenn dafür auch PV Strom vorhanden ist, macht es um so mehr Sinn.

Also so gesehen habt ihr dann - vorausgesetzt ihr kommt mit den Nachteilen der Split LLWP klar - am Ende gar kein Geld verbrannt bzw. auch nichts falsch gemacht. Denn wenn man mit den LLWP heizen möchte und damit zufrieden ist, dann ist eine zusätzliche Wärmepumpenheizung ja nicht nötig. Die installierte “Notheizung” sorgt dann dafür, dass man redundant ist und bei defekter LLWP nicht ohne Heizung. Aber da jede einzelne Single Split Anlage eh schon redundant ist, wird man - so lange man Strom hat - nie wieder ein Problem haben diesbezüglich.

Aber gerade im Bezug darauf war die Direktstromheizung dann bei Bestellung vom Haus verkehrt :see_no_evil_monkey:

Also grundsätzlich funktionieren tut das einwandfrei. Das ist überhaupt keine Frage. Ich hab meine Geräte ja selber erst seit kurzem in Betrieb und bin extrem positiv überrascht. Die Dinger heizen höllisch gut, heute war bzw. ist es noch sehr kalt mit -10°

Ich hatte angesichts der erwarteten tiefen Temperaturen die Zieltemperaturen höher eingestellt - entsprechend nat. auch mehr Verbrauch;

Das hätte ich mir aber sparen sollen / können - es war viel zu warm :wink:

Also ich sehe hier durchaus noch Spielraum, um auch bei -20° noch genügend Heizleistung damit zu erzeugen - wenn es bei -10° und nicht “Vollgas” noch zu heiß ist :laughing:

Ja, war hier genau das selbe. Auch ich habe da viel überlegt, auch über eine extra Gerät. Zeitweise hatte ich dann überlegt:

  • Alle Räume im OG ein eigenes IG über 2xMultisplit
  • SZ 1xIG + Bad 1xIG über Multisplit
  • SZ Sinlgesplit + Bad Singlesplit
  • 1xSinglesplit bei Stiegenabsatz fürs gesamte OG

Letztlich wurde es eben die letzte Variante. Das lag aber eben auch daran, dass die Gegebenheiten bei mir andere sind. Zwar ist Größe und Raumaufteilung gar nicht so viel anders, aber die Nutzung und die installierte Heizanlage. Es ist immer nur 1xSZ + Bad in Dauernutzung - die weiteren Zimmer werden nur tw. genutzt und deshalb auch nur dann aktiv beheizt. Für diesen Zweck kann dann die 22kW Gastherme ihre Muskeln spielen lassen und sehr schnell aufheizen (so schnell das mit HK eben geht). Per App auch aus der Ferne.

Bei dir ist es eben völlig anders, mit Dauernutzung der Räume, deshalb dauerhafter Beheizung (Kühlung) und nicht vorhandener, leistungsstarker Heizung. Und die vorhandene möchtest du ja eig. nicht mehr nutzen.

Du wirst deshalb dann in der Praxis das Problem haben, dass DAUERHAFT ALLE Türen im OG offen stehen müssen. Wenn die Kinder noch klein sind, geht das ggfs. - wird aber spätestens wenn sie älter werden wohl problematisch…

Ja - noch :laughing:

Alleine deshalb solltest du dein “Glück” nicht überstrapazieren und WENN, dann doch direkt eine ordentliche - dauerhaft - Lösung umsetzen;)

Die “fact´s” stehen ja alle fest. Da ändert sich ja nichts mehr. Es ist einfach nicht sinnvoll, nicht vernünftig in deinem Fall das OG mit einer Single Split zu beheizen. Noch nicht mal bzgl. kühlen im Sommer ist es sinnvoll.

“Funktionieren” wird das sicher “irgendwie” - aber die aktuelle Heizung funktionert ja ebenfalls “irgendwie”… Also wenn man schon Geld in die Hand nimmt, dann (meine Meinung!) nicht den selben Fehler wieder machen wie bei Hauskauf, sondern diesmal wirklich ernsthaft überlegen und direkt ordentlich machen.

Um ehrlich zu sein würde ich - wenn es so wenig Geräte wie möglich sein sollen / müssen - eher noch in jedes SZ eine Single Split packen und das Bad dann entweder auch mit Klima heizen (ggfs. eine Multi und Bad mit) oder bedarfsweise mit Direktstrom. Im Bad ist es eben so, dass es für vergleichsweise kurze Zeit relativ warm sein soll - da ist Direktstrom dann nicht soooo dramatisch wie bei anderen Räumen.

Das ist eben der Vorteil, wenn man in jedem Raum ein IG hat. Da hat man alle Freiheiten bzgl. Temperatur. Gehe nicht davon aus, dass sich die Temperatur 100% gleichmässig verteilt bei einem Gerät im Treppenhaus. Und eben: Alle Türen offen…:anguished_face:

Erfahrungen hast du ja mit der 5kW schon gesammelt - die kannst du 1:1 auf´s OG anwenden;)

Ich sehe da - letztlich - auch keine “Schuld” beim “Hausbauer” :wink:

Die Hersteller bieten ja in allen möglichen Bereichen Sachen an, die nicht unbedingt Sinn machen - wenn der Kunde das so haben möchte. Vermutlich gibt es noch immer Auto´s ohne Klima zu kaufen, als Beispiel…

Wer zahlt bestimmt, wenn der Kunde das also so haben möchte - dann ist das eben so.

Wie immer gibt es jetzt viele mögliche Varianten… Auch Kanalgeräte könnten eine Option sein - wenn bei dir schon eine Lüftungsanlage vorliegt?

Aber Preis / Leistung eher nicht, denn die günstigen Preise der Split Anlagen ergeben sich ja durch die Massenproduktion dieser, alle speziellen Geräte sind sehr viel teurer.

Ich gehe davon aus, dass du dir das einzelne Gerät einbauen lässt und später dann dennoch irgendwann Geräte in die Zimmer nachrüsten lässt - was dann aber das Gerät im Treppenhaus überflüssig macht.

1 „Gefällt mir“

Die Zuheizregister ist ne andere Sache, die haben wir beispielsweise nicht. Aber wir haben auch eine WRL mit WRG, und das läuft eigentlich sehr gut und ist sehr komfortabel.

Die braucht pro Tag knapp 0,8 kWh, also knapp 300 kWh im Jahr, also ca. 100 EUR an Stromkosten. Wir haben angenehme Luft in allen Räumen und Luftfeuchtigkeit ist im Winter eher das Problem, dass es zu niedrig ist. Und das ist mir den Preis definitiv wert.

Wieviel Leistung zieht die denn ohne die Zuheizregister? Dann sind das doch nur Ventilatoren, bei uns brauchen die im Standardmodus knapp 40 W

Genau so sehe ich es auch. Ich würde schauen, die so zu betreiben/umzubauen, dass nur die Lüfter laufen. Das können nur <100W sein. Wenn das ein System mit Wärmerückgewinnung ist, sparst du dir diese 100W dann sicherlich beim Heizen wieder ein.

Bei deinen erwähnten 700W pro Stunde muss doch schon irgendwas heizen. Das musst du abschalten, weil direktelektrisches Heizen an diesem Punkt Mist ist.

Den ganzen Heizkram in der Lüftung abzuklemmen, sollte doch sehr einfach möglich sein.

Und dann erscheint mir das alles sehr gut machbar, das Haus mit Split-Klima zu heizen und glücklich damit zu werden.

Im Bad würde ich übrigens einfach nur direktelektrisch zuheizen, wenn man sich drin aufhält. Das ist ja oft nur eine Zeitspanne von <30min. Ein Heizlüfter ist da am schnellsten, für uns die perfekte Lösung. Andere mögen auch IR-Panels.

Zunächst:
Nochmals vielen Dank an die Community für die vielen interessanten und hilfreichen Kommentare und ich bitte die arbeitsbedingte verzögerte Antwort meinerseits zu entschuldigen.

Ganz genau: Eine FBH hätte uns einen 5-stelligen Betrag mehr gekostet (soweit ich mich erinnere Stand ein Betrag zwischen 20 - 30K im Raum; abzüglich der Mehrkosten für die Erweiterung der Frischluftheizung + Vitramos etc. lagen wir bei Mehrkosten im Bereich von ca 20k. –nur eine große Schätzung).

Die beiden Split-Geräte (alt + neu) koste(te)n uns im Gesamten ca. 6K.

Genauso ist es.

Interessant, aus diesem Blickwinkel habe ich das Ganze noch nicht betrachtet… Danke für die neue Perspektive – da hast du vollkommen Recht.

Danke auch für die Diagramme. Unsere Verbrauchswerte mit dem 5kW Innengerät sehen sehr ähnlich aus und das Gerät schafft es sogar, bei dauerhaftem Betrieb die Räume im OG (bei geöffneten Türen) auf 20/21°C zu erwärmen – ohne jegliche Zuheizung.

Ja das stimmt. Zumindest während der Schulzeit sind offene Türen kein Problem.

Es gibt aber noch eine andere Lösung und darauf hat mich ein weiteres Forumsmitglied gebracht (danke schonmal an dieser Stelle):

Unsere Frischluftheizung hat eine Wärmerückgewinnung. Wenn ich dort nur die Lüftung (ohne Kompressor etc) laufen lasse verbraucht die Anlage auf Stufe 2/4 ca. 40 Watt. Damit bekomme ich die warme Luft allmählich in den Zimmern verteilt (natürlich erfordert das einen Dauerbetrieb der Splitt-Klima sowie der Frischluftanlage). Wohlige 23/24°C bekomme ich damit sicherlich nicht hin, aber 20-21°C reichen uns vollkommen. Einziger verschmerzbarer Wermutstropfen: bei Minusgraden schaltet sich ein PTC-Element in der Zuluft ein um diese entspr. vorzuwärmen; dieses könnte ich ggf. aber noch deaktivieren.

Ja, genauso werden wir das machen (el. Heizlüfter bzw. haben wir dort 2 Vitramos, die wir zeitgesteuert zuschalten können).

Das wäre sogar eine sehr gut machbare Option, da der Dachboden über den Zimmern nicht ausgebaut (wohl aber gut gedämmt) ist und der Boden noch offen ist. Allerdings sind die Kosten für eine Kanalanlage lt. unseren (privaten) Klimatechnikern nicht wirtschaftlich darstellbar bzw. sind wir damit weit im 5-stelligen Bereich (wie geschrieben nur deren Aussage als Antwort auf unsere Frage zu dieser Möglichkeit).

Ja, wir lassen uns jetzt erstmal das Gerät im Treppenaufgang einbauen und lernen daraus bzw. damit umzugehen.

Interessant, unsere sollte das auch können. Ich werde das in Zukunft intensiver beobachten und testen. Zur alleinigen Heizung reicht das – wie geschrieben – jedoch ohne PTC bei weitem nicht aus.

Auch wir liegen bei Stufe 2/4 bei 40 W; bei 3/4 bei ca. 70 W.

Guter Punkt, danke für den Gedankenanstoß. Ich werde das – wie geschrieben – intensiver beobachten – insbesondere in Kombination mit den Split-Geräten.

Ja, das ist die integrierte WP; die lässt sich abschalten und hat nat. eine deutlich niedriger Luftumwälzung als ein Außengerät, welches im Freien steht (dieses kann nat. der Umgebungsluft mehr Wärme entziehen als die WP in der Frischluftheizung).

Ich werde berichten, sobald die neue Anlage verbaut ist (verm. Mitte Januar) und ich erste belastbare Erfahrungswerte sammeln konnte.

Ja, so werden wir das auch machen.

Die Vitramos (2 Stk.) sind zwar qualitativ wirklich gut und mit 60 x 60cm auch ordentlich dimensioniert, brauchen aber länger für eine angenehme Temperatur als es unser 700W Heizlüfter tut.

1 „Gefällt mir“