Soweit bekannt ist im Pylontech ein Seplos BMS verbaut. Man könnte doch nun eine Seplos BMS Selbstbau Box zB. von EEL oder die Seplos Mason nur mit 15S bestücken- und dann zusätzlich zu den Pylontech Akkus anbinden. Datenübertragung zwischen den Systemen wäre spannend ob das funktiniert.
Das wäre ein Grund von den Seplos-BMS Abstand zu nehmen (kilometerweit)
IMHO hat Pylontech da was eigenes und wohl alle Inverter-BMS sprechen auch das Pylontech-Protokoll, was aber nicht bedeutet dass man die BMS einfach so koppeln könnte.
OK zurück zum Thema Du hast einen FEHLKAUF mit dem Pyl**** gemacht und willst diesen FEHLKAUF jetzt billiger (und viel viel besser) erweitern.
Es spricht nichts dagegen dir irgend einen Batterie Bausatz mit irgend einem Inverter BMS zu kaufen und dann nur 15 Zellen zu montieren, (evtl. gibt es die Zellen (NKON?) einzeln und nicht nur im praktischeren 4er Pack) dann eine Busbar Basteln um die fehlende Zelle zu ersetzen, und das BMS auf 15S zu programmieren.
Einer Parallelschaltung von der guten Batterie mit dem Fehlkauf steht nichts im Wege.
Ich habe meine 8 Pylontech US 5000 mit einem Eigenbau-Akku mit JK-BMS und 15 Stück EVE MB 31 erweitert. Läuft seit einem Jahr, und das ganz ohne Kommunikation des neuen BMS mit dem übergeordneten System. Der neue Akku läuft einfach spannungsgeführt mit.
Die Pylontech Akkus funktionieren schon, aber der passive Balancer ist nicht mehr Stand der Technik.
inteerssant; ist das ein Victron System? Und der Pylontech Stack ist über die RS485 Schnittstelle verbunden, der Eigenbau Akku nicht?
Genau so.
okay; und die Einstellungen dann im Voctron System für den Multiplus wie für Pylontech beschrieben, vermute ich.
-Jens hat bei “Meine Energiewende” mal in einem Short gezeigt, dass die JK sich nicht gut mit anderen Akkusystemen vertragen, sie zeigen falsche SOC an. Weiß nicht ob das zu verallgemeinern ist..
Ladestrom dann 1/2C?
In meinem Speicher Rack mit acht verschiedenen Pylontechs sind mir zwei 2000B und ein 2000C mit Blähungen gestorben. Die restlichen Speicher sind nach Updates aber absolut ok.
Jetzt habe ich den 2000C von den verquollenen Tüten befreit und nun wird das BMS besonders wegen der Kommunikation mit der Victron-Anlage mit 15 externen 324Ah-Packs umgerüstet. Ein Neey-Balancer sorgt für stabile Verhältnisse in dem neuen Akkupack.
Der Aufwand liegt vor allem in der 30poligen Verbindung zwischen dem BMS und den einzelnen Akkus und wie immer im Detail.
Aber es wird…
Ja. So wie es seit Ende 2023 in Betrieb ist. SOC und Akku-Kommunikation kommen von den Pylontech-Akkus, das JK-BMS ist nur dafür zuständig, den Eigenbau-Pack zu schützen. Der läuft ansonsten einfach nur mit, den SOC liefert Pylontech (ungenau) und der Lynx Shunt (auch nicht so ganz genau, aber besser).
Das hängt sehr von den Betriebsbedingungen ab und auch von der Version des BMS. Bei kleinen Strömen reicht die Auflösung der Strommessung nicht, und da die SOC-Berechnung per Integration von Strom über Zeit funktioniert, wird das dann eben ungenau. Und je schlimmer desto mehr parallele Blöcke mit entsprechend kleinerem individuellen Strom.
Ladestrom genau so viel, wie Überschuß vorhanden ist. Im Moment habe ich ca. 50kWh Akku und von der Solaranlage kommen dauerhaft max. 18kW oder so. Da damit der Akku nach 2h voll wäre, lade ich jetzt im Sommer nur mit 2 oder 3 kW, um die Ladung über den Tag zu verteilen. Der größte Teil wird eingespeist.
Ah, Ok. Wäre bei 2h das nicht zu viel für die Pylontech?
Ja, das wäre auf Dauer nicht gut für die Akkus. Deswegen wird das auch abgeregelt und als zweite Maßnahme sind zwei weitere Blöcke im Bau, womit die Gesamtkapazität demnächst auf ca. 80kWh steigt und die Ladedauer auf ca. 4h ab ganz leer.
Ah, Ok. gibt es Erfahrungswerte hinsichtlich Qualität zwischen JK und Seplos, sind die uf Augenhöhe oder gibt es Unterschiede?