Das ist für Dich und Deine Situation mit Sicherheit auch der richtige Weg. Ändert aber nichts daran, dass von der möglichen Förderung am Ende nichts bis weniger als nichts übrig bleibt. Ich habe eine ganze Menge an Szenarien durchgerechnet und unterm Strich haben sich immer die Betriebe über das Fördergeld als zusätzlichem Gewinn gefreut.
Ich habe Dir überhaupt keine Tipps gegeben. Ich habe nur angemerkt, dass dieses schon fast als manisch zu bezeichnende Schielen auf staatliche Förderung am Ende keinen Gewinn bringt. Wenn Du Dich nicht traust, etwas falsch zu machen, ist das begleitete DIY Projekt gut für Dich. Wenn Du am Ende die Abrechnung machst, kannst Du die Ersparnis gegenüber DIY unbegleitet ja in Euro und Cent ausdrücken.
So, wie Du hier Strohmann-Argumente anführst, könnte man meinen, Du fühlst Dich in Deiner Existenz bedroht, weil Dir jemand den Applaus für Deinen Lösungsweg verweigert. Einfach mal drüber nachdenken, was mein Punkt war...
Diese Leute wagen nichts selber sondern lassen sich wie kleine Kinder an die Hand nehmen. Und dieser Sicherheitsnetz kostet Geld.
Das bestreitet doch niemand. Nochmal, nach der Schlussrechnung kannst Du doch einfach ausrechnen, was Dich die Projektbegleitung gekostet hat und was Du für Material sowieso hättest ausgeben müssen. Solange Du das subjektive Gefühl hast, dass es für Dich günstig ist, läuft doch jedes Argument ins Leere.
Das Argument war nicht, dass ein hydraulischer Abgleich überflüssig ist, weil es überall warm wird. Kern des Arguments war
- Der vorausschauende DIYler beginnt schon lange vor der eigentlichen Umsetzung damit, die Möglichkeiten der bestehenden Heizung auszuloten und Schwachstellen aufzudecken (die sind nämlich unabhängig von Energieträger vorhanden oder eben nicht)
- Der Zeitpunkt der Umsetzung ist i.d.R. ungeeignet für einen hydraulischen Abgleich. Wenn Du Dein Projekt im Sommer umsetzt, auf welcher Basis passiert dann der hydraulische Abgleich?
Na ja, wenn ich vorhabe, auf WP umzustellen und deshalb auf der Suche nach der minimal möglichen VL-Temperatur bin, mache ich die vorherigen Schritte ja nicht rückgängig, sondern begebe mich auf die Suche nach weiteren Möglichkeiten der Optimierung. Wenn ich nicht unter 50°C VL-Temperatur gekommen wäre, hätte ich mich auf andere Maßnahmen konzentrieren müssen, bevor ich ein WP einbaue.
Finde mal einen Heizungsbauer (zumindest bei uns in der Region), der sowas isoliert von den anderen Arbeiten macht, ohne sich den Aufwand vergolden zu lassen. Ich habe über zwei Jahre erfolglos nach einem Heizungsbauer gesucht, der meine Anlage baut. Am Ende sogar überregional auf MyHammer.
Sowas habe ich schon seit 8 Jahren im Einsatz. Raumweises Bedarfsheizen ist für mich ein alter Hut.
Das war ja genau mein Argument. Die Zwangsauflagen für die Förderung produzieren so viele Zusatzkosten, dass es für einen DIYler (wenn man den zeitlichen Aufwand einpreist) eigentlich unattraktiv ist. Energieberater, Heizungsbauer, Elektriker...
Halte ich nach meinen Recherchen für ausgeschlossen, lasse mich aber gern eines besseren belehren und ärgere mich im Anschluss, es nicht selbst versucht zu haben ![]()
Nach dem Video von "SHK Info", in dem sie zu den Gründen befragt wurden, warum eine SHK-Gesellenstunde 100 bis 120€ kostet und der gestammelten Nicht-Begründung hält sich mein persönlicher Eindruck von Seriosität schon sehr in Grenzen.
Ich befürchte, dieser Heizreport ist auch nur die "Einstiegsdroge" in eine Kostenkaskade. Kann aber auch sein, dass ich mich täusche und der Heizreport alles Förderrelevante abdeckt. Erfahrungsberichte wären für andere DIYler sicher interessant. Ich bin damit durch.