Haltet mich für verrückt, aber bei DEM Preis???

Wenn du einen Kapazitätstest machen willst, dann musst du natürlich die Akkupacks bis kurz vor die Abschaltspannung des BMS laden sonst weisst du ja nicht, wieviel Kapazität die haben. Wenn also die Abschaltspannung des BMS bei 29,2V ist, dann bis 29 oder 29,1V laden. (Dabei auf niedrige Ströme achten 5A oder weniger)

Wenn du die Batterien lange nutzen willst würde ich von solchen Gewalttaten abraten.

Laden bis 28 oder 28,4V das sind dann 3,5-3,6V pro Zelle das reicht völlig, die restliche Spannung bringt max. 1-2% Kapazität.

Bei der Entladung auch besser nicht unter die 24V gehen, besser bei 25V oder 25,4V mit dem Entladen aufhören.

Dann bist du in der 80-90% Lade-/Entladerange bei der die meisten Zellen ihre 3000-4000 Zyklen Lebensdauer haben.

Herzliche Grüße

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Zyklen sind nicht alles... Kalendrische Alterung wirst du vorher erreichen ? .

Und besser werden sie jedenfalls nicht...

Hey Eclipse ??

vielen Dank für deine Tipps.
Das entspricht exakt meiner Idee, die Akkus im 80-90% Lade-/Entladebereich zu nutzen.

Liebe Grüße ?

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Deine Akkus haben auch je 100 statt 230 ah. Und die Zellen bekommt man ohne MwSt in Deutschland.

Egal wie du es drehst und wendest. Diy ist immer besser als irgendwas fertig zu kaufen.

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Das "immer" ist Unfug.

DYIY kann unter bestimmten Bedingungen günstiger sein, aber die Akkus sind ja nur der Anfang und bis du mit einem vollständigen Gehäuse inkl. Verkabelung usw. fertig bist kannst du nochmals rd. 30% des Akku Gesamtpreises obendrauf legen.

Außerdem musst du auch noch selbst Hand anlegen, du trägst das Risiko bei Fehler und deinen Zeitaufwand kriegst du auch nicht bezahlt.
Wenn du gerne als Hobbybastler unterwegs bist, dann mag das für dich passen.

Ich hab jedoch nicht soviel Zeit übrig, daher gelten für mich andere Prioritäten.

Keine Streitereien mehr über den Preis.

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so weit ich weiß, hab ich geschrieben besser und nicht billiger

besser bedeutet es kann auch teurer sein man hat dann aber auf lange sicht mehr davon

ist ja jetzt aber egal war hauptsächlich an andere gerichtet die sich sowas auch überlegen zu kaufen

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So, ich hatte mit dem Hersteller einen kleinen Plausch per Chat:

Ich hatte mir ein LifePo4 Ladegerät gekauft das selbsttätig abschaltet, wenn die maximalspannung von 29.2V erreicht ist, bzw. kein Strom mehr zur Batterie fließt.
Das Laden auf die max. Spannung ging bei beiden flott über die Bühne: nach ca. 75 Minuten hat das Ladegerät jeweils abgeschaltet.
Nun nach 24 Stunden habe ich mit meinem Voltmeter folgende Spannungen gemessen:
Batterie A = 26.6V
Batterie B = 27.1V

Lt. Hersteller sinkt die Spannung der internen 8 Akkus nach dem Volladen nach kurzer Zeit auf ca. 3,35V je Zelle ab, was etwa den gemessenen Werten entspräche.

Kann hier jemand bestätigen, dass der Hersteller mir da keinen Quatsch erzählt oder ist dieser Spannungsabfall bei LifePo4 Akkus korrekt?

@chrisly

26,6V sind bissl wenig... nach einer Stunde etwa 3,36V rum ist ok.

Meine EVE A-Grade haben nach Vollladung mit 3,65V nach 3 Tagen noch über 3,5V.

Hängt vom Ladestrom ab, der am Ende der Ladung noch aufgenommen wurde. Wenn da nur noch ein halbes Ampere oder weniger fliest, sollt der Akku die Spannung halten können. Wenn man ihn mit 5A auf Ladeschlussspannung abstellt, ist er nicht richtig voll und die Spannung fällt schneller wieder zurück.
Meine Grade B Zellen haben 0,03V in einer Stunde nach Vollladung verloren, das sind aber keine guten Zellen (5% unter Kapazität, Toleranz der Abmessungen).
Ein 24h Test habe ich nicht gemacht, nur ein 10 Monatstest mit etwa 5% Füllstand -> alle Zellen noch über 3.2V.